Offizieller Start des Projektes „ATMO-VISION: Strategien für eine bessere Luft am Oberrhein“
 

Am 29. Januar 2018 ist im Kehler Rathaus das Projekt „ATMO-VISION“ gestartet.

In Anwesenheit des Präsidenten der ATMO Grand Est Jean-François Husson, der Präsidentin der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Eva Bell, des Leiters des Lufthygieneamts beider Basel Andrea von Känel sowie der Vertreter weiterer Partner des Projektes „ATMO-VISION“ wurde am 29. Januar 2018 in Kehl eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet und der Auftakt des Projektes offiziell verkündet.

In den nächsten drei Jahren wird sich das Projekt mit den transversalen Themen „Luft-Klima-Energie“ im Oberrheingebiet beschäftigen. Ziel ist es, Institutionen und Verwaltungen am Oberrhein neue Instrumente zum Kampf gegen die Luftschadstoffbelastung bereitzustellen. Zu diesem Zweck sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Erstellung und Bereitstellung von harmonisierten Daten zum Energieverbrauch, zur Energieerzeugung sowie zu den Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen für das gesamte Oberrheingebiet,
  • Messung der Luftbelastung, experimenteller Einsatz von Mikrosensoren und fachliche Betreuung der Anwender,
  • Studie zur sektoriellen, geographischen und energetischen Herkunft der Luftbelastung (Ursachenanalyse) sowie Ausarbeitung von neuen Maßnahmen zur Verringerung der Luftbelastung,
  • Aufbau eines Netzwerkes, um „Voneinander zu lernen“ und eine Charta zu erstellen, die die Umsetzung der Maßnahmen unterstützen soll,
  • Ausbildung von Kontaktpersonen (Erzieher, Lehrer, Mitarbeiter der Gebietskörperschaften,…), die die Bürger, besonders die jüngere Generation, mit den erarbeiteten pädagogischen Materialien sensibilisieren sollen.

Das Programm beteiligt sich mit einer Fördersumme von 744.617,28 Euro aus EFRE Mitteln an der Finanzierung des Projektes „ATMO-VISION“, dessen Gesamtbudget 1.488.885,05 Euro beträgt. Die Präsentation der Ergebnisse des Projektes ist für Ende Dezember 2020 geplant.