Die Ergebnisse des Projekts TRISAN
 

Auf seiner Abschlussveranstaltung am 28. Juni 2019 stellte das Projekt TRISAN seine Ergebnisse seinen Partnern und mehreren Gesundheitsakteuren in der Oberrheinregion vor.

Die Ziele von TRISAN

Vom Euroinstitut Kehl durchgeführt, zielte TRISAN darauf ab, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Gesundheitsverwaltungen und -leistungserbringer bedarfsorientiert zu optimieren. Die Arbeitsgruppe „Gesundheitspolitik“ der Deutsch-Französisch-Schweizerischen Oberrheinkonferenz hatte das Projekt initiiert, da sie einen Mangel an Fachwissen und Koordination der verschiedenen spezifischen Kooperationsmaßnahmen im Bereich der Gesundheit in der Region festgestellt hatte. TRISAN ist nun ein Kompetenzzentrum, das die grenzüberschreitenden Projekte der Gesundheitsakteure koordiniert und vertiefte Studien zu spezifischen Themen und geografischen Gebieten durchführt.

Die Ergebnisse des Projekts

Das Projekt hat mehrere Studien durchgeführt, darunter eine „grenzüberschreitende Analyse des Versorgungsangebots und der Kooperationspotentiale im Gesundheitsbereich in den Grenzstreifen des PAMINA-Raums“. Diese Studie hat zu einem neuen Interreg-Projekt geführt, das die Empfehlungen unter Beteiligung von zwei französischen und deutschen Krankenhäusern, insbesondere im Bereich der Mutterschaftsbetreuung, weiterentwickeln wird.

Das Projekt hat auch andere bemerkenswerte Studien zum Thema Pflege älterer Personen, Krankenhaussektor, ambulante ärztliche Versorgung und Notfallversorgung durchgeführt. TRISAN unterstützt die Akteure bei der Einrichtung ihres Kooperationsprojekts durch die Bereitstellung spezifischer Managementtools. Präzise Informationen über das Gesundheitssystem des Nachbarlandes sind auch auf dessen Website verfügbar und das TRISAN-Team steht für alle Fragen zur Verfügung.

Die Abschlussveranstaltung

Die Abschlussveranstaltung fand am 28. Juni 2019 am Hauptsitz der Region Grand Est statt und wurde von Claudine Ganter, Grand Est-Regionalrätin, Vorsitzende des Ausschusses für internationale und grenzüberschreitende Beziehungen, und Carole Cretin von der Grand Est Regionalen Gesundheitsagentur, die den Vorsitz in der Arbeitsgruppe Gesundheitspolitik der Deutsch-Französischen-Schweizerischen Oberrheinischen Konferenz führt, begrüßt. An dieser Veranstaltung nahmen fast 90 Personen teil, darunter Vertreter von Krankenkassen aus den drei Ländern, Ministerien und regionale Gesundheitsbehörden, Krankenhäuser und Privatärzte.

Zukunftaussichten

Am Ende der Konferenz wurden die Zukunftsperspektiven des TRISAN-Kompetenzzentrums vorgestellt. Die Nachhaltigkeit dieser neuen Struktur ist erwünscht, weil sie ihre Wirksamkeit und Relevanz durch die Schaffung eines echten Netzwerks von Gesundheitsakteuren am Oberrhein bewiesen hat. Aus diesem Netzwerk werden konkrete Projekte hervorgehen, die letztlich das tägliche Leben der Bürger der Region erheblich verbessern werden.