„Europa macht’s möglich“ 2019 – Die INTERREG-Projekte der Universität Koblenz-Landau stellen sich vor!
 

Am 7. Mai 2019 besuchte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt den Campus Landau. Auf der Veranstaltung „Grenzüberschreitende Wissenschaft für eine nachhaltige Zukunft“ im Rahmen der Kampagne „Europa macht’s möglich“ informierte sich Schmitt über aktuelle Interreg-Projekte der Universität. Koblenz-Landau arbeitet derzeit an sieben Projekten, die durch das Interreg-Programm gefördert werden. In der aktuellen Förderperiode erhält die Universität Koblenz-Landau bisher rund drei Millionen Euro an EFRE-Mitteln.

„Durch diese Projektzusammenarbeit soll Europa erlebbar werden“, unterstrich Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz. „Die Interreg-Projekte ermöglichen uns neue, wertvolle Kontakte, unterstützen die Zusammenarbeit der Wissenschaft in Europa und sind somit ein Zeichen von gelebtem Europa“, bekräftigte Uni-Vizepräsidentin Gabriele E. Schaumann zu Beginn der Veranstaltung. Die Universität Koblenz-Landau bringe ihre starken Kompetenzen in den Bereichen Nachhaltigkeitsforschung und Interkulturalität in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ein.

Auf dem Rundgang präsentierten sich sechs aktuelle Interreg-Projekte der Staatssekretärin: Photopur, Clim’Ability, Ecoserv, Serior, SuMo-Rhine und Vitifutur. Die Pestizidbelastung durch Weinbau zu reduzieren, ist das Ziel von Photopur. Die Forscher haben hier ein neues Verfahren entwickelt, um pestizidbelastete Gewässer aus dem Weinbau zu reinigen und den Prototypen eines marktfähigen Gerätes entwickelt. Im Projekt „Clim’Ability“ erarbeiten Forscher Instrumente, mit denen Unternehmen ihre Strategien und Prozesse im Hinblick auf den Klimawandel anpassen können. „Ecoserv“ erforscht Ökosystemdienstleistungen am Beispiel des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen. In der trinationalen Graduiertenakademie „Serior“ gehen die Forscher der Frage nach, wie Menschen in Grenzregionen mit Risiken umgehen, wie sie diese wahrnehmen und ob es darin kulturelle Unterschiede gibt. „SuMo-Rhine“ unterstützt Städte und Kommunen in der Oberrheinregion beim Aufbau nachhaltiger Verkehrssysteme. Und „Vitifutur“ hat Fragen rund um einen nachhaltigen Weinbau im Blick.

(c) Karin Hiller / Fotografin der Universität Landau