Innov.AR: Agrarökologie und Qualität von Luft und Wasser
 

Die Partner des Projekts Innov.AR trafen sich am 25. Juni 2019 im rheinland-pfälzischen Speyer auf dem Rinkenbergerhof, einem Versuchsgut der LUFA, zum 5. Workshop der Grenzüberschreitenden gemischten Gruppe.

Die Ergebnisse der Depotdüngungsmethode

Am Vormittag präsentierte Rémi Koller, Leiter der ARAA, die Ergebnisse einer Umfrage bei elsässischen Landwirten zur Einschätzung der platzierten Stickstoff-Depotdüngung. Anschließend präsentierten die LUFA und die Landwirtschaftskammer Elsass die ersten Ergebnisse ihrer Feld­untersuchungen zur Wasserqualität und Nitratauswaschung. Danach hatten die Teilnehmer Gelegenheit zur Besichtigung der LUFA-Versuchsparzellen mit Versuchen zur biologischen Bekämpfung von Weizenkrankheiten und Stickstoff-Depotdüngung von Mais. Schauen Sie sich das neue Video an:

Positive Wirkung auf Wasser- und Luftsqualität

Am Nachmittag fuhr die Gruppe zu einem Betrieb im Unterelsass, auf dem Arvalis, ATMO Grand Est und die Landwirtschaftskammer Elsass gemeinschaftliche Versuche zur Auswirkung von herkömm­licher Oberflächendüngung und platzierter Depotdüngung auf die Qualität des Sickerwassers (mittels Saugkerzen) und der Luft (mittels Absorbern) durchführen.

Erfahrungsaustauch mit dem Projekt AGRO-Form

Die Experten des Ackerbau-Betriebsnetzwerks AGRO-Form, einem weiteren INTERREG-Projekt zur Agrarökologie, beteiligten sich ebenfalls am Workshop und präsentierten die ersten Schluss­folgerungen aus den Analysen der Pflanzenschutzmaßnahmen, die bereichert wurden durch den Bericht eines Netzwerksmitglieds und Eigentümers der im Rahmen von Innov.AR mit Untersuchungs­instrumenten ausgestatteten Maisparzelle über seine Erfahrungen mit innovativen Ansätzen.