Start des Projekts „Participation 4.0“ am 23. November 2017 in Offenburg
 

Ausgehend von der Feststellung, dass das Ungleichgewicht zwischen dem deutschen und dem französischen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung besonders stark ist, haben sich die drei Projektpartner ASW+W Offenburg, SOLIVERS und die Régie des écrivains zusammengeschlossen, um gemeinsam an dem Projekt „Participation 4.0“ zu arbeiten.

Die Projektpartner bauen bereits auf eine langjährige gemeinsame Zusammenarbeit auf und wollen nun mithilfe des INTERREG-Programms die grenzüberschreitende Kooperation vorantreiben. Ziel des Projekts „Participation 4.0“ ist es, Unternehmen zu beraten, die Menschen mit Behinderung einstellen möchten. Behinderte Arbeitssuchende sollen zudem eine Weiterbildung erhalten, die es ihnen ermöglicht, neue Kompetenzen zu entwickeln, die insbesondere im Nachbarland von Nutzen sind. Im Vordergrund des Projekts steht aber vor allem die Suche nach Lösungen für die verschiedenen Hindernisse, die die grenzüberschreitende Mobilität von Arbeitssuchenden mit Behinderung noch immer einschränken.

Zahlreiche assoziierte Projektpartner haben sich dieser Initiative angeschlossen. Auch sie haben an der Veranstaltung zum offiziellen Projektstart am 23. November 2017 in Offenburg teilgenommen. Insgesamt 30 Personen konnten auf diese Weise die Vorstellung der Herausforderungen und der Ziele des Projekts verfolgen, bevor sie sich in verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt haben, um so schnell wie möglich mit der Arbeit am Projekt zu beginnen.

Das Programm beteiligt sich mit einer Fördersumme von 420 762,23 Euro aus dem EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) an der Finanzierung dieses Projekts, dessen Gesamtbudget 841 524,46 Euro beträgt.