Offizielle Unterzeichnung der INTERREG Projektvereinbarung für die Errichtung eines Museums und Gedenkzentrums am Hartmannsweilerkopf
 

Am 13. März 2017 wurde die INTERREG Projektvereinbarung für die Errichtung des Museums und Gedenkzentrums am Hartmannsweilerkopf (HWK) im Rathaus von Wattweiler in Anwesenheit mehrerer Kofinanzierer unterzeichnet, darunter Philippe Richert, Präsident des Regionalrats der Région Grand Est, die auch Verwaltungsbehörde des Programms ist, sowie viele weitere Regional- und Staatsvertreter, Marianne Therre-Mano, Konsulin beim deutschen Generalkonsulat in Straßburg, und Jean-Marc Todeschini, Staatssekretär für Veteranenangelegenheiten und Gedenkwesen im französischen Verteidigungsministerium.

Der HWK, der vom französischen Verteidigungsministerium auserwählt wurde, um ein dem Gedenken an den Ersten Weltkrieg gewidmetes, nationales Netzwerk zu bilden, verfügt jedoch bisher über keinerlei Museumsanlage oder Besucherzentrum. Die Errichtung eines Museums und Gedenkzentrums in der Nähe der Gedenkstätte war daher unerlässlich.

Dieses Projekt richtet sich an verschiedene Zielgruppen und durch seine stark pädagogische Ausrichtung insbesondere an Jugendliche. Das Bauwerk mit einer Fläche von über 900 m², in dem neben dem eigentlichen Museumsbereich ein Besucher- und Informationszentrum mit einem Museumsshop, ein kleiner Restaurations- und Picknickbereich, ein Sanitärbereich und Technikräume untergebracht sind, wird vom 1. April bis zum 11. November geöffnet sein.

Das Gedenkzentrum soll am 3. August 2017 eröffnet werden, genau 103 Jahre nach der Kriegserklärung und 3 Jahre nachdem der Grundstein vom französischen Präsidenten Hollande und dem deutschen Bundespräsidenten Gauck gelegt wurde.

Das Programm beteiligt sich an der Finanzierung dieses Projekts mit einer Fördersumme von 837 801 € aus dem EFRE.