Tag des Maiswurzelbohrers am 06. September 2018 in Freiburg-Tiengen (D) Landwirtschaftliche Betriebsleiter teilen direkt Ihre Erwartungen mit
 

Die Partner des Projekts Innov.AR haben ein Treffen organisiert, das dieses Mal dem Maiswurzelbohrer (MWB), einem Schädling mit zunehmender Ausbreitung am Oberrhein, gewidmet wurde.

Am Vormittag traf sich die Gemischte Grenzüberschreitende Gruppe (GGG) erneut, um den aktuellen Stand der Verbreitung des Schädlings in Baden-Württemberg und im Elsass zu diskutieren. Verschiedene Experten haben Verfahren zur Modellierung der Entwicklung des MWB sowie zu seiner biologischen Kontrolle erläutert.

Die Landwirte, Mitglieder der GGG, hatten Gelegenheit, mittels einer interaktiven Umfrage im Plenum ihre Einschätzungen zur weiteren Vorgehensweise bei der Erforschung und Bekämpfung dieses Schädlings mitzuteilen. Es zeigte sich eine Bereitschaft, sich gemeinsam vor allem hinsichtlich der Auswertung von Maisparzellen auf ihren Betrieben zu engagieren.

Am Nachmittag konnten sich die Teilnehmer/innen sowie weitere interessierte Landwirte aus Baden und dem Elsass an verschiedenen Info-Ständen im Freigelände die Methoden zur biologischen Kontrolle mit Nematoden kennen­lernen, einschließlich speziell im Rahmen des Projekts Innov.AR entwickelter Techniken zur Injektion in den Boden.

 

Das Projekt will dem Agrarbereich agrarökologische Methoden zur Verfügung stellen, die an die Bedingungen des Oberrheins angepasst sind. Außerdem sollen durch das Projekt landwirtschaftliche Betriebe und Einrichtungen der angewandten Forschung vernetzt werden, damit diese gemeinsam die besten agrarökologischen Lösungen für den Pflanzenbau entwickeln können.

Das Programm INTERREG beteiligt sich mit einer Fördersumme von 942 165.12 € aus dem EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) an der Finanzierung dieses Projekts, dessen Gesamtbudget 1 884 330.24 € beträgt.

Link zum detaillierten Projektblatt.

Weitere Informationen zum Projekt können Sie auf der neuen Homepage des Projektes erhalten.