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Die Schweiz im Programm INTERREG

die SCHWEIZER BETEILIGUNG AN INTERREG V Oberrhein

Die Projektpartner aus der Schweiz können zwar Partner von Interreg-Projekten sein, sie können allerdings nicht in den Genuss von EU-Fördermitteln kommen.

Die Schweizerische Eidgenossenschaft (Bund) und die sich am Programm beteiligenden Kantone stellen deshalb Fördergelder für die Teilnahme von Schweizer Akteuren am Programm zur Verfügung.

Der Bund beteiligt sich im Rahmen der Neuen Regionalpolitik  am Programm Interreg V Oberrhein.

Die Neue Regionalpolitik (NRP) verfolgt das Ziel Innovationskraft, Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit einzelner Regionen – Berggebiete, ländliche Gebiete und Grenzregionen – zu stärken, um so einen Beitrag zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in den geförderten Gebieten zu leisten. Damit soll die NRP mittelbar dazu beitragen, eine dezentrale Besiedelung zu erhalten und die regionalen Disparitäten abzubauen.

Aus dem Budget der NRP stellt der Bund für die Laufzeit 2014-2020 Gelder in Höhe von 9.2 Mio. Franken für die Förderung von Interreg-Projekten mit Nordwestschweizer Beteiligung, die zu den Zielen der NRP beitragen, zur Verfügung.

Die Nordwestschweizer Kantone stellen ebenfalls Gelder für die Projektförderung zur Verfügung.

Die Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt (BS), Basel-Landschaft (BL), Aargau (AG), Solothurn (SO), und  Jura (JU) stellen ebenfalls Gelder für die Projektförderung zur Verfügung.

Zu diesem Zweck haben die Kantonsparlamente BS und BL Rahmenkredite in Höhe von je 1.75 Mio. Franken bewilligt. Der Kanton JU verfügt über eine spezifische Budgetlinie. Eine finanzielle Beteiligung aller Nordwestschweizer Kantone ist zudem über die laufenden Budgets der zuständigen Ämter möglich.

Die Nordwestschweizer Kantone beteiligen sich am Programm Interreg V Oberrhein sowohl innerhalb als auch ausserhalb der NRP. Mit anderen Worten : die Kantonen können sie auch Projekte, die nicht zu den Zielen der NRP beitragen, fördern.

DIE INTERKANTONALE KOORDINATIONSSTELLE BEI DER REGIO BASILIENSIS (IKRB)

In der Nordwestschweiz fungiert die Interkantonale Koordinationsstelle bei der Regio Basiliensis (IKRB) als regionale Interreg-Koordinationsstelle. Sie ist für die Prüfung der Anträge auf Bundesförderung im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) sowie für die Koordination bei der Antragsprüfung auf kantonale Förderungen zuständig und Hauptansprechpartnerin für die Schweizer Projektinteressierten und -partner.

Bei Fragen finden Sie hier Ihren Ansprechpartner bei der Interkantonalen Koordinationsstelle bei der Regio Basiliensis (IKRB).