
N° / Nr. 3 - JANUAR/ JANUAR 2011
Chères lectrices, chers lecteurs,
En ma qualité de nouveau Président du Groupe de travail, j’ai le grand plaisir de vous présenter la troisième édition de notre bulletin d’information INTERREG.
Je me réjouis à l’avance de tous les futurs projets INTERREG IV qui enrichiront de manière durable la vie en commun des citoyens dans l’espace transfrontalier du Rhin Supérieur dans la deuxième étape (période) de la mise en œuvre du programme.
Dans le cadre de cette édition, je propose à nouveau de porter notre regard sur deux projets qui ont particulièrement contribués (de manière extraordinaire/ prodigieuse) à renforcer la cohésion entre nos trois pays dans l’espace du Rhin Supérieur et qu’ils le font toujours ! Dans la rubrique « Focus » nous présentons le projet actuel « Construction d’un block automatique transfrontalier entre Bantzenheim (France) et Neuenbourg (Allemagne) » qui signifie une première démarche pour combler le manque de liaisons ferroviaires traversant le Rhin dans la partie Sud de l’Espace du Rhin Supérieur. Ensuite, nous attirons votre attention sur l’histoire d’une vraie réussite INTERREG : le cursus trinational en Génie civil, un projet qui a pu voir le jour grâce à la Fachhochschule Karlsruhe, la Fachhochschule beider Basel et à l’IUT Robert Schuman.
Je vous souhaite une bonne lecture.
Liebe Leserinnen und Leser,
als neuer Vorsitzender der Arbeitsgruppe ist es mir eingroßes Vergnügen, Ihnen diese dritte Ausgabe des INTERREG-Infobriefs zu präsentieren.
Mit besonderer Vorfreude erwarte ich all jene zukünftigen INTERREG IV Projekte, die das Zusammenleben der Menschen in unserer grenzüberschreitenden Region am Oberrhein auch in der zweiten Etappe der Umsetzung des Programms nachhaltig bereichern werden.
Gemeinsam mit Ihnen möchte ich auch im Rahmen dieser Ausgabe auf zwei ausgewählte Projekte blicken, die einen besonders wertvollen Beitrag zum Zusammenwachsen unserer drei Länder am Oberrhein geleistet haben und noch immer leisten! In der Rubrik „Fokus“ stellen wir das aktuelle Projekt „Bau eines grenzüberschreitenden automatischen Streckenblocks zwischen Neuenburg (Deutschland) und Bantzenheim (Frankreich)“ vor, welches einen ersten Schritt zur Behebung des Mangels an rheinquerenden Schienenverbindungen im südlichen Teil des Oberrheingebietes vollzieht. Anschließend berichten wir von einer unserer INTERREG-„Erfolgsgeschichten“, dem von der Fachhochschule Karlsruhe, der Fachhochschule beider Basel und dem IUT Robert Schuman von Strasbourg ins Leben gerufenen trinationalen Bachelor-Master-Studiengang Bauingenieurwesen.
Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.

Vorsitzender der Arbeitsgruppe INTERREG IV Oberrhein

Les membres du Comité de suivi adoptent dix-neuf nouveaux projets !
Lors de la 8e réunion du Comité de suivi ayant eu lieu le 15 juin 2010 dans les locaux du Regierungspräsidium Freiburg (Bade-Wurtemberg), et de la 9ème réunion qui s’est tenue le 1er décembre à Liestal, (Canton de Bâle-Campagne), dix-neuf nouveaux projets ont été admis au cofinancement FEDER. Ils pourront désormais voir le jour grâce aux près de 10,5 millions d’euros de fonds communautaires qui leur ont été attribués.
Une fois de plus, le résultat du Comité de suivi est représentatif de la diversité des domaines d’action soutenus par le programme, qu’il s’agisse de transport, de culture, d’innovation, d’environnement, d’enseignement supérieur et de formation ou encore de santé.
Depuis son lancement, le programme INTERREG IV Rhin Supérieur soutient à ce jour un total de 65 projets, ce qui représente près de 41millions d’euros de contribution FEDER investis. Mais cela signifie également qu’un peu plus de 26 millions d’euros sont encore à disposition pour de futurs projets transfrontaliers d’ici 2013.
Die Mitglieder des Begleitausschusses genehmigen neunzehn neue Projekte!
Anlässlich der 8. und 9. Sitzungen des Begleitausschusses, die am 15. Juni 2010 im Regierungspräsidium Freiburg (Baden-Württemberg) und am 1. Dezember in Liestal (Kanton Basel-Landschaft) stattfanden, konnten neunzehn neue Projekte für eine Förderung aus EFRE-Mitteln genehmigt werden. Mithilfe der ihnen bewilligten EU-Kofinanzierung in Höhe von rund 10,5 Euro, können diese nun realisiert werden.
Auch die neuen Projekte zeugen erneut von dem breitenThemenspektrum, welches das Programm unterstützt: Von Infrastrukturmaßnahmen über die Bereiche Kultur, Innovation, Umwelt und Aus- und Weiterbildung bis hin zur Gesundheitsversorgung.
Seit Beginn des INTERREG IV Programms Oberrhein wurden insgesamt 65 Projekte gefördert, wobei bis heute rund 41 Millionen Euro aus dem EFRE investiert wurden. Dies bedeutet aber auch, dass bis 2013 noch rund 26 Millionen Euro für zukünftige grenzüberschreitende Projekte zur Verfügung stehen.
Priorität A: Die ökonomische Potenziale des Oberrheinraums gemeinsam nutzen
Prometheus – Die NIKT im Dienste der Betreuung von Transplantationspatienten [plus.. / mehr..]
Design am Oberrhein [plus.. / mehr..]
Grenzüberschreitende Wander- und Radwege – Navigation zu mythischen Orten am Oberrhein [plus./ mehr..]
CLUe - Grenzüberschreitendes Cluster der kreativen Industrien [plus.. / mehr..]
LBBR : Lupus BioBank des OberRhein [plus.. / mehr..]
Priorität B: Der Oberrheinraum: eine integrierte Bildungs-, Arbeits- und Wohnregion
Eine Natur, zwei Sprachen, ein Netzwerk [plus.. / mehr..]
Verbesserung des Wissenstransfers für nachhaltiges Bauen [plus.. / mehr..]
Auf dem Weg zur trinationalen Metropolregion Oberrhein [plus.. / mehr..]
Das humanistische Erbe am Oberrhein [plus.. / mehr..]
Deutsch-französischer Master in Management [plus.. / mehr]
Der Hartmannsweilerkopf : Eine außergewöhnliche europäische und deutsch-französische Begegnungsstätte [plus.. / mehr]
LUCULUS – Grenzübergreifende Qualifizierung im Hotel- und Gaststättenbereich für deutsche und französische Mitarbeiter mit Behinderung [plus.. / mehr..]
Binational und dual: Das praxisintegrierte Studium im Elsass und in Baden-Württemberg [plus.. / mehr..]
Priorität C: Die Entwicklung des Oberrheinraums nachhaltig gestalten
Studien für den geplanten grenzüberschreitenden Ausbau der Strecke „D“ des Tramnetzes Straßburg / Kehl mit Planhorizont 2014 [plus.. / mehr]
Wohnen im Biosphärenreservat Pfälzerwald / Vosges-du-Nord. Energie – Umwelt – regionale Baukultur [plus.. / mehr..]
Potential der oberrheinischen künstlichen Feuchtgebiete für die Reduzierung von Pflanzenschutzmitteleinträgen in Gewässer - PhytoRET [plus.. / mehr..]
Konzertierte, nachhaltige Entwicklung und Verbesserung der Wasserqualität der Lauter durch den Bau einer grenzüberschreitenden Kläranlage [plus.. / mehr..]
Machbarkeitsstudie: Verbesserung der Rheinübergänge zwischen Gambsheim / Rheinau und Lauterbourg [plus.. / mehr..]
Bahnanbindung des EuroAirports Basel-Mulhouse – Vorstudien [plus.. / mehr..]
Voir les fiches projets détaillées
Zu den ausführlichen Projektdatenblättern

21. Sitzung der Arbeitsgruppe
Frist für die Einreichung der Projektanträge für eine Beratung durch die Arbeitsgruppe im März
22. Sitzung der Arbeitsgruppe
Frist für die Einreichung der Projektanträge für eine Beratung durch die Arbeitsgruppe im Mai
23. Sitzung der Arbeitsgruppe
10. Sitzung des Begleitausschusses
Der Begleitausschuss hat in seiner Sitzung am 15. Juni eine aktualisierte Fassung des Handbuchs für Begünstigte genehmigt. Um die Liste der Änderungen aufzurufen und die aktualisierte Fassung des Handbuchs herunterzuladen, klicken Sie bitte hier.
Das Programm INTERREG IV Oberrhein veröffentlicht die Liste der Begünstigten. Um sie aufzurufen, klicken Sie hier.

Développé autour du concept de « wise use » ou utilisation rationnelledes zones humides, qui signifie une utilisation durable pour le bien des hommes, dans le respect de la préservation des écosystèmes, le projet propose de lier gestion des ressources et durabilité, et d’appliquer ces principes au domaine du tourisme.
Plus concrètement, il s’agit de faire travailler conjointement les acteurs touristiques, les gestionnaires des milieux naturels, les associations et les fédérations dans le domaine de la nature, de l’environnement et du paysage, mais aussi les collectivités, avec l’objectif commun de garantir l’équilibre entre l’utilisation et la protection de la bande rhénane.
Pour ce faire, le projet s’appuie sur trois principaux types d’actions :
une partie consacrée à la mise en commun des compétences touristiques des différents acteurs du projet,matérialisées pardes campagnes de promotion, l’élaboration d’une plate-forme d’information et d’échanges ainsi que des chartes de bonnes pratiques ;
une partie « innovation », qui consiste en la réalisation d’études de faisabilité dans le domaine des transports doux, des systèmes d’information touristique mobiles, et des sites exemplaires ; et enfin
un axe « évaluation », consacré à la mise en place d’indicateurs touristiques et environnementaux sur la zone Ramsar.
Mit der offiziellen Ernennung zur „Ramsar-Zone“ im Jahr 2008 wurde dem Oberrhein als erst zwölftem grenzüberschreitenden Raum überhaupt diese Anerkennung als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung zuteil. Um diesen neuen Rahmen sinnvoll nutzen zu können und darin konkrete Maßnahmen zum Schutz der Feuchtgebiete und zum nachhaltigen Umgang mit den Ressorucen in unserem Raum umzusetzen, wurde das Projekt „RheNaTour“ ins Leben gerufen.
Als Arbeitsgrundlage dient das Konzept des „wise use“. „Wise use“ versteht sich als nachhaltige Nutzung der Feuchtgebiete zum Wohle der Menschen in einer mit dem Erhalt der Naturgüter des Ökosystems im Einklang stehenden Weise. Das Projekt bietet die Möglichkeit, die Schwerpunkte Ressourcennutzung und Nachhaltigkeit im Bereich Tourismus in Verbindung zu setzen.
Konkret geht um die Zusammenarbeit von Touristikern, Landschaftspflegern, den Vereinen und Verbänden im Umwelt- und Naturschutzbereich sowie daneben den Gebietskörperschaften mit der gemeinsamen Zielsetzung, das Gleichgewicht zwischen Nutzung und Schutz der Rheinniederung sicherzustellen.
Dazu sieht das Projekt drei Typen von Maßnahmen vor:
In die Kategorie „Zusammenführen touristischer Kompetenzen“
fallen Maßnahmen der externen Kommunikation, die Erstellung einer Austausch- und Informationsplattform sowie einer Charta mit Guten Praktiken.
Der Punkt „Innovation“ beschäftigt sich mit Machbarkeitsstudien in den Bereichen umweltverträgliche Transportmittel, mobile touristische Informationssysteme und Beispielstandorte.
Die Achse „Evaluierung“ umfasst insbesondere die Ausarbeitung touristischer und ökologischer Indikatoren des Ramsar-Gebietes.
Projektträger:
Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF)
Durchführungszeitraum:
du / vom 01.12.2007 au / bis zum 30.11.2010Gesamtbetrag:
2.100.000 €EU-Kofinanzierung:
1.050.000 €
Dr. Martin HAAG
Directeur du ZRF, porteur de projet
Geschäftsführer des ZRF, Projektträger
« Sans INTERREG, la mise en œuvre du block automatique transfrontalier serait forcément plus difficile. En tant que facteur d'intégration, INTERREG encourage à aller jusqu'au bout de ses idées et à coopérer. Sans le soutien d'INTERREG, on n'aurait pas pu réaliser le block transfrontalier aussi rapidement. Il est probable que les partenaires nationaux ne seraient pas arrivés à un cofinancement de cette mesure. Les contacts établis dans le cadre du projet INTERREG renforceront la coopération prouvée des administrations et organismes ferroviaires de part et d'autre du Rhin, ce qui va entraîner une offre attractive du fer transfrontalière, dont bénéficieront les hommes dans notre espace frontalier. »
„Die Umsetzung des automatischen Grenzblocks wäre ohne INTERREG wesentlich erschwert. INTERREG dient als Integrations-Faktor und verpflichtet im positiven Sinn zur Zusammenarbeit. Ohne INTERREG hätte der Grenzblock nicht so schnell realisiert werden können. Die nationalen Partner wären wohl nicht im gleichen Maß zur Kofinanzierung bereit gewesen. Die im Rahmen des Interreg-Projekts aufgebauten Kontakte werden die bewährte Zusammenarbeit der Verwaltungen und Bahngesellschaften auf beiden Seiten des Rheins intensivieren und ein attraktives Angebot im grenzüberschreitenden Bahnverkehr fördern, das den Menschen unserer Grenzregion zugute kommt."
C’est avec un ton convivial et chaleureux que l’émission « Vis-à-Vis » aborde des questions de la vie quotidienne à la lumière des réalités transfrontalières qui touchent les hommes et les femmes de l’espace franco-germano-suisse dans le travail ou les loisirs. Les tendances musicales, le mariage, la solidarité sont autant de thèmes abordés par les présentateurs Carine Bastian et Rainer Suchan, avec un regard transfrontalier qui met en lumière les différences mais surtout les étonnantes similitudes qui rassemblent les citoyens de l’espace frontalier.
Présenté de façon bilingue, à la fois en allemand et en français, le magazine télévisé bihebdomadaire remporte toujours un vif succès et a su perdurer depuis 2007 au-delà des 60 émissions du projet INTERREG puisqu’aujourd’hui ce sont au total 124 émissions qui ont pu être produites.
Weil Funkwellen vor Grenzen keinen Halt machen, erweitern die Fernsehsender von jenseits des Rheins schon seit langem das Angebot an empfangbaren Programmen um die aus den grenznahen Nachbarländern. Da schien der nächste Schritt nur logisch - eine gemeinsame grenzüberschreitende Fernsehsendung. Mit Unterstützung durch das Programm INTERREG III haben der SWR Freiburg und France 3 Alsace diesen Schritt gewagt und produzieren seit 2002 das TV-Magazin „Vis-à-vis“.
Auf humorvolle und unterhaltsame Weise nimmt sich „Vis-à-vis“ den verschiedensten Themen an, die das Alltagsleben der Menschen in der deutsch-französisch-schweizerischen Region am Oberrhein betreffen – und das zweisprachig, auf Deutsch und Französisch, präsentiert von den beiden Moderatoren Carine Bastian und Rainer Suchan. Von den unterschiedlichen musikalischen Vorlieben über die verschiedenen Heiratsbräuche bis hin zu sozialen Themen werden jeweils die Hintergründe für die Unterschiede und die (oft verblüffenden) Gemeinsamkeiten zwischen Deutschen, Franzosen und Schweizern beleuchtet, und das mit großem Erfolg bei den Zuschauern.
Seit 2007 wird das Magazin zweiwöchentlich ausgestrahlt, über die 60 Sendungen im Rahmen des INTERREG-Projekts hinaus wurden mittlerweile insgesamt 124 Sendungen produziert.
Projektträger:
Hochschule Karlsruhe - Technik und WirtschaftDurchführungszeitraum:
du / vom 01.01.2002 au / bis zum 30.06.2007Gesamtbetrag:
4.315.008 €EU-Kofinanzierung:
999.600 €
Prof. Dr.-Ing. Clemens WITTLAND
Porteur de projet / Projektträger
« Die Idee zu diesem Projekt entstand aus dem starken Wunsch heraus, im Dreiländer-Eck Oberrhein-Gebiet die fachsprachlichen und ingenieurtechnischen „Barrieren“ im Bauwesen zu überwinden. Durch die finanzielle Unterstützung des INTERREG-Programmes konnten Personal- und Sach-Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, die es erst ermöglichten, ein „maßgeschneidertes“ Curriculum für diesen Studiengang anzubieten und umzusetzen. Sie war für das Projekt über eine Zeitdauer von 5 Jahren die notwendige Anschub-Finanzierung, ohne die ein derart komplexes und ambitioniertes Projekt nicht hätte realisiert werden können. »
„Die Idee zu diesem Projekt entstand aus dem starken Wunsch heraus, im Dreiländer-Eck Oberrhein-Gebiet die fachsprachlichen und ingenieurtechnischen „Barrieren“ im Bauwesen zu überwinden. Durch die finanzielle Unterstützung des INTERREG-Programmes konnten Personal- und Sach-Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, die es erst ermöglichten, ein „maßgeschneidertes“ Curriculum für diesen Studiengang anzubieten und umzusetzen. Sie war für das Projekt über eine Zeitdauer von 5 Jahren die notwendige Anschub-Finanzierung, ohne die ein derart komplexes und ambitioniertes Projekt nicht hätte realisiert werden können.“
Thomas KÖHLER
Gebietsreferentin
Region Freiburg Centre & Sud AlsaceReferentin für Öffentlichkeitsarbeit


Gebietsreferentin
Strasbourg-OrtenauPRESAGE-Referentin


Gebietsreferentin
Trinationaler Eurodistrikt Basel
Webmestre /Webmasterin
Sandra MAUROYReferentin für die finanzielle Programmumsetzung

Gebietsreferent
PAMINA
Olivia KAMMER
Géraldine MALDINEY