Zusätzliche Informationen
 
 
Schritt 1 – Die Programmziele kennen

Zu den Projektzielen beitragen

Beitrag zu den spezifischen Zielen des Operationellen Programms

Wichtigstes Ergebnis, das durch die Förderung aller Projekte erreicht werden soll, ist die optimale Umsetzung der 12 spezifischen Ziele des Programms. Aus diesem Grunde kommen nur solche Projekte für eine Förderung in Frage, die einen signifikanten Beitrag zu einem dieser spezifischen Ziele erwarten lassen[1].

Ein signifikanter Beitrag ist in der Regel dann zu erwarten, wenn:

  • die Zielsetzungen und vorgesehenen Aktivitäten eines Projektes auf klar definierte Potenziale und Herausforderungen des spezifischen Ziels ausgerichtet sind,
  • sie nachvollziehbar zu den angestrebten grenzüberschreitenden Entwicklungen des spezifischen Ziels beitragen und
  • das Projekt dazu auf die vorgesehenen Arten von Maßnahmen zurückgreift.

Darüber hinaus wird bei der Entscheidung über die Aufnahme eines Projektes in die Förderung der Kohärenz zwischen den einzelnen Projektzielen und den jeweils vorgesehenen Aktivitäten ein besonderer Stellenwert zuteil. Gleiches gilt für die Frage, ob der erwartete Beitrag des Projekts zum spezifischen Ziel und die beantragte Fördersumme in einem angemessenen Verhältnis stehen.

[1]    Diese Regelung gilt für Projekte innerhalb der Prioritätsachsen A bis D.

Um im Rahmen des Programms INTERREG V Oberrhein förderfähig zu sein, muss Ihr Projekt vor allen Dingen einen maßgeblichen Beitrag zu einem der 12 spezifischen Ziele des operationellen Programms leisten.
Dieser Beitrag wird insbesondere anhand von Ergebnissen gemessen, die Indikatoren entsprechen, die für jedes spezifische Ziel festgelegt wurden.

Die 12 spezifischen Ziele

Achtung: Vor dem Hintergrund der thematischen Konzentration, in welchem das Programm umgesetzt wird, darf sich ein Projekt nur einem einzigen spezifischen Ziel verschreiben!

Neben diesen 12 spezifischen Zielen muss Ihr Projekt auch zum Erreichen der Querschnittziele des Programms beitragen:

  • Die verstärkte Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Die nachhaltige Entwicklung des Oberrheinraums
  • Die Chancengleichheit und Gleichbehandlung im Oberrheinraum
  • Die Gleichstellung von Frauen und Männern im Oberrheinraum

Diese allgemeinen Ziele sind sehr wichtig, auch wenn sie nicht unbedingt dem Kern Ihres Projekts entsprechen: ein negativer Einfluss des Projekts auf eines dieser Ziele führt direkt zur Ablehnung des Projekts.

Was Projekte mit einer schweizerischen Beteiligung betrifft: klicken Sie hier um Ihren Ansprechpartner bei der Regio Basiliensis zu kennen, der Sie über die spezifischen Kriterien der Neuen Regionalpolitik informieren wird und Hinweise zur Möglichkeit einer Förderung für Ihre Schweizer Projektpartner geben werden kann.

 

 

(Aktualisierung 30.11.2017)