Spezifisches Ziel 1

Spezifisches Ziel 1: Erweiterung der grenzüberschreitenden Forschungskapazitäten für FuI-Spitzenleistungen am Oberrhein

Kurz gesagt…

Im Rahmen des spezifischen Ziels 1 sollen die Verbindungen zwischen den zahlreichen Bildungsinstituten, Universitäten und Forschungszentren am Oberrhein gestärkt werden. In diesem Kontext entstandene Kooperationen müssen aus Exzellenzprojekten in Themengebieten, die in den 3S (Smart-Specialisation Strategies) und die 2020 Strategie für die Trinationale Metropolregion Oberrhein definiert sind, hervorgehen.

Ausgangslage:

• Die Nutzung komplementärer Forschungsinfrastrukturen durch die zuständigen Akteure am Oberrhein kann optimiert werden;
• Die gemeinsame Anschaffung neuer grenzüberschreitender Forschungsinfrastrukturen kann zu bedeutenden Skaleneffekten führen;
• Die Forschungsteams und –organisationen am Oberrhein arbeiten an komplementären Themen und mit komplementären Methoden;
• Der gegenseitige Informations- und Wissensaustausch, sowie die Möglichkeiten von Kooperationen zwischen zuständigen Forschungsorganisationen sind noch unzureichend.

Angestrebte Entwicklungen:

• Grenzüberschreitenden Nutzung von Forschungsinfrastruktur stärken;
• Grenzüberschreitenden Erwerb wissenschaftlicher und technischer Kompetenzen stärken;
• Grenzüberschreitende Kenntnis existierender FuI-Potenziale verbessern.

Jedes Projekt muss zu den vom spezifischen Ziel angestrebten Entwicklungen beitragen.

Mit diesem spezifischen Ziel strebt das Programm an, den Anteil grenzüberschreitend arbeitender Wissenschaftler zu erhöhen (Ergebnisindikator des Programms).

Outputindikatoren:

Der Beitrag Ihres Projekts zum spezifischen Ziel 1 ist bestätigt, wenn er durch einen oder mehrere der folgenden Indikatoren gemessen werden kann:
• Zahl der Forschungseinrichtungen, die an grenzübergreifenden, transnationalen oder interregionalen Forschungsvorhaben teilnehmen;
• Zahl der Wissenschaftler, die in verbesserten Forschungsinfrastrukturen arbeiten;
• Zahl der Unternehmen, die mit Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten;
• Zahl der Teilnehmer an gemeinsamen Aus- und Weiterbildungsprogrammen zur grenzüberschreitenden Förderung von Jugendbeschäftigung, Bildungsangeboten und Berufs- oder Hochschulbildung;
• Zahl der grenzüberschreitend entwickelten Koordinierungsinstrumente.