Spezifisches Ziel 10

Spezifisches Ziel 10: Zunahme der grenzüberschreitenden Beschäftigung am Oberrhein

Kurz gesagt…

Im Rahmen des spezifischen Ziels 10 soll die optimale Nutzung des beiderseits der Grenze bestehenden Beschäftigungspotentials, sowie eine starke Integration des gesamten Arbeitsmarkts auf Ebene des Oberrheingebiets unterstützt werden.

Ausgangslage:

• In verschiedenen Teilräumen und Branchen besteht ein Mangel an Fachkräften und /oder Bedarf an minder qualifizierten Arbeitskräften.
• In bestimmten Bevölkerungsgruppen ist die Arbeitslosigkeit besonders ausgeprägt.
• Das Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebot jenseits der Grenze wird wenig genutzt.
• Die in den Teilräumen vermittelten Kompetenzen sind nur bedingt grenzüberschreitend vergleichbar und unzureichend an den konkreten Bedarfen potenzieller Arbeitgeber jenseits der Grenze ausgerichtet.
• Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenzen sind zentrale Voraussetzungen für die Teilnahme am grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt.

Angestrebte Entwicklungen:

• Die Kenntnis des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes, die Vermittlung von Stellenangeboten und Stellengesuchen verbessern und inklusive Maßnahmen auf grenzüberschreitender Ebene vermehren;
• Grenzüberschreitende Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote besser kennen und ausbauen;
• Die Integration der Bildungs- und Ausbildungssysteme steigern und den Stellenwert der Unternehmen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung stärken;
• Kulturelle und sprachliche Kompetenzen steigern und administrative und materielle Hindernisse für grenzüberschreitende Mobilität reduzieren.
Mit diesem spezifischen Ziel strebt das Programm an, die Zahl der Grenzgänger im Oberrheingebiet zu erhöhen (Ergebnisindikator des Programms).

Outputindikatoren:

Der Beitrag Ihres Projekts zum spezifischen Ziel 10 ist bestätigt, wenn er durch einen oder mehrere der folgenden Indikatoren gemessen werden kann:
• Zahl der Unternehmen, die Unterstützung erhalten;
• Zahl der Teilnehmer an grenzübergreifenden Mobilitätsinitiativen;
• Zahl der Teilnehmer an gemeinsamen Aus- und Weiterbildungsprogrammen zur grenzüberschreitenden Förderung von Jugendbeschäftigung, Bildungsangeboten und Berufs- und Hochschulbildung;
• Zahl neugeschaffener Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildung.