Öffentlichkeitsarbeit für Projekte

Eine angemessene Öffentlichkeitsarbeit trägt zum Erfolg eines Projekts und letztlich auch zum Erfolg des Programms bei. Sie bedarf einer vorausschauenden Planung und der Bereitstellung ausreichender personeller und finanzieller Ressourcen.
Im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit steht dabei, den Bürgerinnen und Bürgern der Region zu verdeutlichen, wie die Europäische Union mittels ihrer Fördermittel konkret und bei ihnen vor Ort zu einer Verbesserung der Lebensverhältnisse beiträgt.

Um dies sicherzustellen, sind alle Begünstigten dazu angehalten, bei jeder
Kommunikationsmaßnahme zu erwähnen, dass ihr Projekt aus europäischen Fördermitteln finanziert wird, unabhängig davon, an welche Zielgruppe die Maßnahme gerichtet ist. Von dieser Kommunikationspflicht sind alle Projektpartner betroffen. Die konkrete Umsetzung dieser Pflicht kann an die Art der geplanten Maßnahme oder des Projektoutputs angepasst werden. Zudem
ergeben sich aus den europäischen Richtlinien und den Programmregeln eine Reihe von verpflichtenden Auflagen, die Sie hier finden können.
Die Einhaltung dieser Vorgaben ist auch von finanzieller Bedeutung für die Projektumsetzung: Bei Nichtbeachtung der Bestimmungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit werden die Projektkosten des betroffenen Begünstigten anteilig oder vollständig als nicht förderfähig betrachtet. Daraus kann sich
in der Folge eine Minderung des Förderbetrags bzw. die Rückforderung bereits ausbezahlter Fördermittel ergeben.

Verwaltungsbehörde und Gemeinsames Sekretariat prüfen dabei nicht nur die Beachtung der Vorgaben zur Projektkommunikation, sie unterstützen die Projektpartner auch bei Konzeption und Umsetzung geeigneter und wirksamer Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit.

Dafür stehen bei der Programmverwaltung eine Referentin für die Öffentlichkeitsarbeit bereit, die die Träger und Partner der Projekte bei der Durchführung ihrer Maßnahmen zur Projektkommunikation unterstützen kann:

Anne-Sophie MAYER
(+33 (0)3 88 15 38 10 / anne-sophie.mayer@grandest.fr)

Die Referentin für die Öffentlichkeitsarbeit des Programms ist federführend für die Umsetzung der allgemeinen Kommunikationsstrategie des Programms verantwortlich und begleitet die Begünstigten des Programms bei ihren jeweils eigenen Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit. Daneben sammelt sie auf Programmebene Beispiele, Informationen und Erfahrungen in diesem speziellen Bereich der Programm- und Projektumsetzung und nutzt diese für den Austausch zwischen den Begünstigten des Programms, insbesondere im Rahmen spezieller Workshops für die Begünstigten zum Thema Öffentlichkeitsarbeit.

Alle Projektträger und -partner sind angehalten, ihre Ansprechpartner bei der Programmverwaltung (Gemeinsames Sekretariat, Verwaltungsbehörde und/ oder Referentin für die Öffentlichkeitsarbeit) über jegliche für die Öffentlichkeitsarbeit des Programms interessante Höhepunkte im Projektverlauf
zu informieren. Dies betrifft beispielsweise Projektveranstaltungen, den Start einer wichtigen Projektmaßnahme, die Onlinestellung einer Homepage, die Veröffentlichung von neuem Kommunikationsmaterial (Broschüre, Flyer, Video, usw.). Diese Informationen können kontinuierlich im Verlauf des Projektes bei der Programmverwaltung eingereicht werden, unabhängig von den Terminen zur Übermittlung der Auszahlungsanträge, Outputberichte und Projektberichte.

Wenn im Rahmen des Projekts eine Veranstaltung organisiert wird – insbesondere wenn es sich um einen wichtigen Anlass handelt, bei dem beispielsweise Politiker oder Medienvertreter anwesend sein werden – soll der Projektträger oder der betroffene Projektpartner das Team der Programmverwaltung rechtzeitig über die anstehende Veranstaltung informieren. Auf diese Weise kann eine mögliche Teilnahme der Mitglieder der Programmgremien sichergestellt werden, ohne dass die laufenden Vorbereitungen beeinträchtigt werden.
Falls Wortbeiträge der verschiedenen Projektpartner vorgesehen sind, so sollte auch ein Redebeitrag für den Vertreter des Programms eingeplant werden. Falls kein Vertreter des Programms anwesend sein kann, so muss der Projektträger sicherstellen, dass die Förderung durch die Europäische Union im Rahmen des Programms ordnungsgemäß erwähnt wird.

Stand: 25.06.2019