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Regeln zur Förderfähigkeit von Ausgaben

Regeln zur Förderfähigkeit von Ausgaben

Das Programm der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit INTERREG V Oberrhein unterstützt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Vorhaben der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Die Unterstützung erfolgt durch die teilweise Erstattung der getätigten und als förderfähig bescheinigten Ausgaben im Rahmen der Projekte.

Förderfähig sind solche Ausgaben, die den Kriterien für die Förderfähigkeit der Ausgaben entsprechen, die sich einerseits aus dem Verordnungsrahmen und den einschlägigen nationalen Regelungen ergeben, wie sie im Themenblatt <Einleitung> des Handbuchs und andererseits aus spezifischen Vorgaben des Programms ergeben. Für sämtliche Aspekte, die weder durch den gemeinschaftlichen Rechtsrahmen noch die Bestimmungen des Programms geregelt sind, kommen die nationalen Regelungen zur Anwendung, die in dem Staat gelten, in dem der Partner, der die Ausgabe getätigt hat, seinen Sitz hat.

Sinn dieser Regeln ist es, den Projektpartnern während der Ausarbeitung und der Umsetzung eines Projektes als Leitfaden und aks Hilfestellung zu dienen.

Sie sollen sie insbesondere in die Lage versetzen, die Ausgaben zu bestimmen, die im Projektbudget als förderfähige Kosten vorgesehen werden und im Falle der Genehmigung des Projektes gegenüber der Verwaltungsbehörde des Programms als förderfähig anerkannt werden können.

Die Regeln für die Förderfähigkeit von Ausgaben gelten für sämtliche durch das Programm INTERREG V Oberrhein geförderten Vorhaben, einschließlich der Projekte, die von einem spezifischen Verfahren für die Projektauswahl betroffen sind.

Im Zweifel obliegt die Beurteilung der Förderfähigkeit der Ausgaben dem Gemeinsamen Sekretariat (im Zuge der Antragsprüfung) bzw. der Verwaltungsbehörde (im Zuge der Ausgabenprüfung bei genehmigten Projekten).

 

Stand: 30.06.2016