GISOR - Das geographische Informationssystem für das Gebiet des Oberrheins
GISOR – Das geographische Informationssystem für das Gebiet des Oberrheins
Publié par Adipso le Samstag 4 April 2026
![]()
Erstellung einer gemeinsamen Geodatenbank – Eine dauerhafte, operationelle und leistungsfähige Datenbereitstellung und -verwaltung mithilfe des Geographischen Informationssystems des Oberrheins (GISOR)
Bereits im Jahr 2004 wurde das Informationssystem GISOR mithilfe einer Interreg-Oberrhein-Förderung (IIIA) entwickelt und zeichnete sich schon bald als ein sehr effektives Instrument der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aus. Das Raumordnungswerkzeug für die Länder Deutschland, Frankreich und der Nordwestschweiz sollte nun im Rahmen dieses Projekts technisch überarbeitet und an die EU-Richtlinie INSPIRE ausgerichtet werden.
Eine innovative und bürgernahe Trinationale Metropolregion Oberrhein
GISOR machte es möglich, eine gemeinsame Vorstellung der Raumordnung des Oberrheingebiets zu schaffen und auch bei den Bürgern das Bild über das Rheingebiet zu schärfen. Geographische Daten werden aus den beteiligten Ländern gesammelt und gebündelt, um anschließend in Form von Karten aufbereitet zu werden. Diese Verfahren konnten dazu beitragen, dass die räumliche Identität gesteigert wurde und grenzüberschreitende Akteure in ihrer Zusammenarbeit unterstützt wurden.
Nachfolger: GeoRhena
2017 wurde aus GISOR das Tool GeoRhena. Das Ziel, die Sammlung und Aufbereitung thematischer Daten des Oberrheins, blieb das selbe und richtete sich, wie auch sein Vorgänger Werkzeug, an grenzüberschreitende Akteure aber auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger des Rheingebiets. Die Bereitstellung von Karten und Geodaten ist im alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. GeoRhena (GISOR) trug und trägt auch heute noch dazu bei, dass die vielseitigen grenzüberschreitenden Verfelchtungen des Oberrheingebiets abgebildet werden und nicht an den Landesgrenzen enden.
Flyer des Projekts
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Eine Natur, zwei Sprachen, ein Netzwerk
Publié par Adipso le Samstag 4 April 2026

Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Umweltbildung im deutsch-französischen Oberrheingebiet – Das Projekt „Eine Natur, zwei Sprachen, ein Netzwerk“ hatte sich dies zum Projektauftrag gemacht und wurde nach drei Jahren Laufzeit im Sommer 2013 erfolgreich abgeschlossen.
Der französische Dachverband Ariena als Projektträger koordinierte in Zusammenarbeit mit der Ökologiestation Lahr und weiteren Projektpartnern das Projekt, aus welchem das Netzwerk Umweltbildung am Oberrhein entstanden ist. Es stellte eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Zusammenwachsen über die Grenzen hinweg dar und zeigte die gemeinschaftlichen Bemühungen, welche von einem großen Maß an Motivation und Elan getragen wurden.
Auf dem Weg zur Anneähreung an die Natur und Umwelt am Oberrhein
Im Rahmen des Projekts sollten Umweltpädagogen zusätzliche Kompetenzen im Bereich Sprache und Interkulturalität erlangen. Auf diese Weise sollte es in Zukunft möglich sein, auf gut ausgebildete und interkulturell sowie sprachlich kompetente Umweltpädagogen zurückgreifen zu können, damit diese deutsch-französische Projekte mit Umweltbildungseinrichtungen durchführen könnten. Insgesamt wurden 11 deutsche und 11 französische Umweltpädagogen ausgebildet, welche im Anschluss an die Blockfortbildungen grenzüberschreitende Schulprojekte durchführten.
Zudem wurden drei bilinguale und grenzüberschreitende Ausgaben der Umweltbildungszeitschrift “ ‚S Kernla“ im ganzen Oberrheingebiet verteilt.
Fortführung der Projektidee
Nach Projektabschluss im Juli 2013 waren sich alle Projektpartner einig darüber, dass dies nicht die Beendigung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Umweltbildung bedeuten sollte – eine weitere Kooperation war auch für die Zukunft gewünscht. So fanden seit 2013 zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung des Netzwerkes statt: der pädagogische Austausch und Begegnungen zwischen den deutschen und französischen Umweltbildnern wurden ermöglicht, mehrtägige Fortbildungen zum grenzüberschreitenden Umweltpädagogen wurden durchgeführt, grenzüberschreitende Schulprojekte wurden realisiert – um nur ein paar der durchgeführten Maßnahmen zu nennen. Diese Aktionen zielen alle darauf ab, die Natur- und Umwelterziehung mit interkultureller Kommunikation und Sprachenlernen zu verbinden und auf diese Weise die Bürger und Bürgerinnen des Oberrheins einander näher zu bringen.
Themenbezogene Materialien können auf der Homepage des Projekts gefunden werden
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Grenzüberschreitender Kleinprojektefonds Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald –Département du Haut-Rhin
Publié par Adipso le Samstag 4 April 2026

Gründung eines Kleinprojektfonds zwischen dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und dem Département du Haut-Rhin zur Finanzierung zahlreicher Projekte mit den Schwerpunkten „Förderung der Einwohnermobilität“ und „gegenseitiges Kennenlernen“
Bügeraustausch und -begegnungen, grenzüberschreitende Veranstaltungen und ein Abbau des Grenzdenkens standen im Fokus des Projekts „Kleinprojektfonds“. Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie das Département du Haut-Rhin richteten einen gemeinsamen grenzüberschreitenden Fonds ein, welcher für grenzüberschreitende Aktivitäten genutzt und mehrere Projekte fördern sollte.
Mithilfe eines Fördersatzes von maximal 50% der Gesamtprojektkosten konnten bis Mitte 2014 insgesamt 25 unterschiedliche grenzübergreifende Projekte aus den Bereichen Kultur, Musik, Sport, Tourismus, Jugend, Schulen, Umweld, Wirtschaft und Wissenschaft. Hauptkriterium für eine Projektförderung lag jedoch in der Erhöhung der Bürgerbegnungen und der grenzüberschreitenden Mobilität.
Am Ende der Projektförderung stand fest, dass der Kleinprojektfonds ein gutes Instrument dafür war, den Kontakt unter den Bürgern zu erhöhen und das gemeinschaftliche grenzüberschreitende Gefühl zu stärken.
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Alice im Wunderland – Ein grenzüberschreitendes Kulturprojekt im Krankenhaus
Publié par Adipso le Samstag 4 April 2026

Alice im Wunderland – Dem Klinikalltag in eine zauberhafte Welt entfliehen war im Rahmen des gemeinschaftlichen trinationalen Theaterprojekts zwischen drei psychiatrischen Einrichtungen im Oberrheinraum unter Einbindung der Patienten und des Pflegepersonals möglich.
Verschiedene künstlerische Disziplinen wie Musik, Tanz und Marionetten wurden bei dem grenzüberschreitenden Theaterprojekt auf der Grundlage von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ zwischen 2008 und 2009 in Zusammenarbeit des Centre hospitalier de Rouffach (F), des Zentrums für Psychiatrie Emmendingen (D) und der Universitären Psychiatrischen Kliniken in Basel (CH) genutzt. Durch eine enge kulturelle Zusammenarbeit zwischen Patienten und Mitarbeiter der drei Kliniken entstand ein enger Austausch und die soziale Integration psychisch kranker Menschen konnte gestärkt werden.
Wahrung der individuellen Einzigartigkeit
Das Projekt wurde unter der künstlerischen Leitung des Freiburger Regisseurs Raimund Schall realisiert. Diesem war besonders die Erhaltung der individuellen Einzigartigkeit eines jeden Darstellers und einer jeden Darstellerin wichtig und die Akzeptanz der jeweiligen persönlichen Stärken und Schwächen. Auf diese Weise konnten sich die Patientinnen und Patienten neu entdecken und neue Perspektiven für sich nutzen.
Anwendung unterschiedlicher künstlerischer Disziplinen
Jede der drei Theatergruppen der teilnehmenden Kliniken entwickelte unter professioneller Anleitung ein Teilstück, bei welchem unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen angewandt wurden (Marionetten in Rouffach, Musik in Freiburg und Tanz in Basel). In drei gemeinsamen Aufführung (in Basel, Mulhouse und Freiburg) führten die annähernd 60 beteiligten Patienten und Mitarbeiter das in gut einem Jahr erarbeitete Stück der Öffentlichkeit vor.
Erfolg kennt keine Grenzen
Das Projekt konnte als großartiger Erfolg gefeiert werden. Aufgrund des großen Zuschauerzuspruchs und der Begeisterung der Beteiligten war es möglich, am Ende des Projekts weitere Aufführungen in Strasbourg, Freiburg und Karlsruhe zu realisieren. Auch die Resonanz der Medien war eindeutig positiv. Es erhielt sowohl von der RobertBoschStiftung den Ehrenpreis und wurde vom französischen Minsiterium für Kultur als Beitrag des „Jahres des interkulturellen Dialogs 2008“ ausgezeichnet.
Bild: Gemeinsame Aufführung des Theaterstücks
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Grenzüberschreitende bilinguale Waldrallye
Publié par Adipso le Samstag 4 April 2026

Um den Austauch und die Zusammenarbeit weiter zu fördern, hat das WaldHaus Freibug gemeinsam mit dem Observatoire
de la nature eine grenzüberschretiende bilinguale Waldrallye für deutsche und französische Schulklassen in Colmar und Freiburg durchgeführt.
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Verbesserung des Wissenstransfers für nachhaltiges Bauen
Publié par Adipso le Samstag 4 April 2026

Forschung, Lehre und Weiterbildung im Bereich des nachhaltigen Bauens verbessern und auf die Erfordernisse der Zukunft in der trinationalen Metropolregion Oberrhein anpassen
Das Projekt TEM3 steht für „Transfer Energie Material“ und vereinte während der dreijährigen Projektlaufzeit die Hochschulen aus Karlsruhe, Strasbourg und der Nordwestschweiz mit regionalen Gebietskörperschaften als Kooperationspartner. Im Vordergrund des Projekts stand das Ziel, den Wissenstransfer für nachhaltiges Bauen in den Bereichen Forschung, Lehre und Weiterbildung im Oberrheingebiet zu verbessern.
Zwei Themenkomplexe: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Der Schwerpunkt des Projekts lag auf den zwei übergeordneten Themenkomplexen Nachhaltigkeit/Umweltverträglichkeit von Baustoffen und der Energieeffizienz im Bauwesen. Die Kooperation der Projektpartner und der regelmäßiger Austausch untereinander sollten garantieren, dass der wissenschaftliche Kenntnisstand stetig erweitert und die jeweiligen Kompetenzen vertieft werden konnten.
Gezielte Weiterbildungsangebote
Mithilfe diverser Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie der Förderung des Ingenieurnachwuchs, sollte der Wissenstand in den genannten Themenbereichen verbessert werden, um diesen anschließend in der Baupraxis schneller anwenden zu können. So wurden an den beteiligten Hochschulen neue Lehrinhalte vermittelt und die Möglichkeit für die Absolvierung Laborpraktika oder Übungen an den Partner-Hochschulen eröffnet.
Das Projekt hat während seiner Projektlaufzeit dabei geholfen, die Oberrheinregion als Forschungs- und Wissenschaftsregion zu etablieren. Aus einst national geprägten Fachkompetenzen und Lehrinhalten konnte sich aufgrund des intensiven Austauschs zwischen den Partnerhochschulen eine Harmonisierung in diesen Berichen entwickeln.
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Frühlingsfest mit Einweihung der neuen Bouleplätze
Publié par Adipso le Samstag 4 April 2026

Kontaktpflege mit Petanqueclub Fessenheim und Boulefreunde aus verschiedenen Gemeinden im Sundgau. Zu diesem Projekt (Frühlingsfest) wurden der Petanqueclub Fessenheim mtt 50 Personen mit Familie sowie 30 personen mit Familie aus dem Sundgau eingeladen.
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Auf dem Weg zur Trinationalen Metropolregion Oberrhein
Publié par Adipso le Samstag 4 April 2026

Dynamik, Wirtschaftskraft, Innovations-, Wettbewerbs- und Entscheidungsfunktionen zeichnen den Oberrhein aus – Damit das Oberrheingebiet im Grenzraum auch in Zukunft die Stellung einer attraktiven und wettbewerbsstarken Region im Herzen Europas beibehalten kann, wurde mit der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) die erste grenzüberschreitende Metropolregion in Europa geschaffen.
Akteure der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz setzten sich das Ziel, im Rahmen des Projekts die Stellung der TMO stetig zu verbessern und deren Potenziale optimal zu nutzen.
Eine nachhaltige gemeinsame Entwicklungsstrategie
Im Vodergrund des Projekts stand die Etablierung eines nachhaltigen Koordinationsnetzwerkes, welches Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und aus der Zivilgesellschaft miteinander besser verbinden und eine effiziente Koordination gewähren sollte. Im Rahmen monatlicher Treffen konnten sich die beteiligten Interessensvertreter austauschen und sich auf aktuelle Erfordernisse aufmerksam machen. Der eingeführte Inernetauftritt der MTO konnte zudem ein aktuelles Informationsangebot gewährleisten.
Damit auch in Zukunft eine nachhaltige Nutzung der Ressourcen dieses Wirtschaftsraums garantiert sein würde, erarbeiteten die Projektpartner das Strategiepapier „Gemeinsam handeln und gestalten“. Diese Entwicklungsstrateige sollte die Erreichung gemeinsamer Ziele der TMO garantieren und wurde immer wieder auf aktuelle Erfordernisse angepasst und fortgeschreiben.
Einbeziehung aller vier Säulen für mehr Dynamik
In die Entwicklungsaktivitäten sowie Strategieerarbeitungen wurden und werden auch weiterhin die vier Säulen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft einbezogen. Sie stellen die vier tragenden Säulen der Metropolregion dar und bilden damit die Grundlage für die Umsetzung der Konzepte der TMO. Die gleichberechtigte Einbeziehung garantiert die Entstehung neuer Dynamiken im Oberrheingebiet.
Die lange Tradition der erfolgreichen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein wurde und wird auch nach Projektabschluss weiterhin gepflegt und vertieft – ein Ende dieser Kooperation ist nicht in Sicht. Auch in den nächsten Jahren werden sich die Akteure der MTO dafür einsetzen, eine sich immer tiefer verwurzelnde Kooperation gewähren zu können. Die Strategie wird weiterhin auf aktuelle Erfordernisse regelmäßig angepasst.
Download: Strategie 2020 für die Trinationale Metropolregion Oberrhein
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Bande knüpfen über den Rhein
Publié par Adipso le Samstag 4 April 2026

Personen in prekären Situationen planen gemeinsam ein Theaterstück
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Das humanistische Erbe am Oberrhein
Publié par Adipso le Samstag 4 April 2026

Stärkung des gesellschaftlichen Bewusstseins für das humanistische Erbe am Oberrhein – Erforschung der humanitischen Ausgaben alter griechischer und lateinischer Autoren des 15. und 16. Jahrhunderts in Form einer Bibliothekenkooperation der Städte Basel, Colmar, Freiburg im Breisgau, Haguenau, Karlsruhe, Mulhouse, Sélestat und Straßburg.
Eine umfassende Studie der humanistischen Arbeiten am Oberrhein stand im Mittelpunkt des Projekts. So sollte es möglich werden, die in den Bibliotheken der Oberrheinregion unentdeckt schlummernden humanistischen Schätze besser zu erschließen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Am Beginn der Projektdurchführung stand die Inventarisierung der nicht bearbeiteten humanistischen Sammlungen. Eine Datenbank wurde erstellt, um die über 5.000 Werke der am Oberrhein entstandenen humanistischen Ausgaben griechischer und römischer Klassiker der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auch wurde parallel dazu eine Homepage erstellt, welche einen Überblick über das Thema gab und über aktuelle Tätigkeiten sowie Veranstaltungen informierte.
Eine Wanderausstellung, welche in den wichtigsten Bibliothek der Region Station machte, ermöglichte Einblicke in die Exponate des Humanismus am Oberrhein.
Die zahlreichen Veranstaltungen, sowie die Online-Angebote konnten dazu beitragen, die Öffentlichkeit für das kulturelle Erbe und für den Reichtum der am Oberrhein entstandenen Werke zu sensibilisieren.
Retour au blog Partager : Facebook Twitter