Der themenübergreifende Projektaufruf 2025 des Programms Interreg Oberrhein lief vom 12. Juni bis 17. Oktober 2025.
Die Projektauswahlphase ist derzeit im Gange.
Ergebnisse des Projektaufrufs
Die Bewerbungsphase für diesen Projektaufruf ist seit dem 17. Oktober 2025 abgeschlossen. Insgesamt wurden 26 Projektideen mit einem Gesamtvolumen von 27,5 Millionen € an EFRE-Mitteln beim Gemeinsamen Sekretariat eingereicht (bei 6,58 Millionen €, die für den Aufruf zu Verfügung stehen).
Im Rahmen der Sitzung am 3. März 2026 hat der Begleitausschuss neun Projektideen ausgewählt, die im Rahmen der zweiten Phase des Projektaufrufs mit der Beantragung fortfahren können.
Die ausgewählten Projektideen werden, im Hinblick auf eine mögliche Genehmigung durch den Begleitausschuss ab Juli 2026, einen umfassenden Förderantrag ausarbeiten.
Den Sitzungskalender der Programmgremien finden Sie hier
Themenfelder und Mittelausstattung
Der themenübergreifende Projektaufruf 2025 deckte insgesamt die folgenden 18 Themenfelder ab: Anpassung an den Klimawandel, ökologischer Wandel, Energiewende, Kreislaufwirtschaft, Landwirtschaft und Weinbau, Tourismus, Kultur, KMU, künstliche Intelligenz und Digitalisierung, Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Bildung und Ausbildung, Gesundheitsversorgung, Verwaltungszusammenarbeit, Bürgerbegegnung, Jugend, Sport und soziale Innovation.
Die förderfähigen Projekte müssen den Anforderungen der folgenden spezifischen Ziele des Interreg Oberrhein Programms entsprechen:
- Spezifisches Ziel A1: Förderung der Anpassung an den Klimawandel und der Katastrophenprävention und Katastrophenresilienz unter Berücksichtigung von ökosystembasierten Ansätzen
- Spezifisches Ziel A2: Entwicklung intelligenter Energiesysteme, Netze und Speichersysteme außerhalb des transeuropäischen Energienetzwerks
- Spezifisches Ziel A3: Verbesserung des Schutzes und der Erhaltung der Natur, der biologischen Vielfalt und der grünen Infrastruktur, auch in städtischen Gebieten, sowie Verringerung aller Formen von Umweltverschmutzung
- Spezifisches Ziel C1: Verbesserung der Effektivität und des inklusiven Charakters der Arbeitsmärkte und des Zugangs zu hochwertigen Arbeitsplätzen durch Entwicklung sozialer Infrastruktur und Förderung der Sozialwirtschaft
- Spezifisches Ziel C2: Verbesserung des gleichberechtigten Zugangs zu inklusiven und hochwertigen Dienstleistungen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie lebenslanges Lernen durch Entwicklung barrierefreier Infrastruktur, auch durch Förderung der Resilienz des Fern- und Online-Unterrichts in der allgemeinen und beruflichen Bildung
- Spezifisches Ziel C3: Sicherstellung eines gleichberechtigten Zugangs zur Gesundheitsversorgung und Förderung der Resilienz von Gesundheitssystemen, einschließlich der Primärversorgung, sowie Förderung des Übergangs von institutioneller Betreuung zu Betreuung in der Familie und in der lokalen Gemeinschaft
- Spezifisches Ziel C4: Stärkung der Rolle, die Kultur und nachhaltiger Tourismus für die Wirtschaftsentwicklung, die soziale Eingliederung und die soziale Innovation spielen
- Spezifisches Ziel D2: Steigerung des nachhaltigen Wachstums und der Wettbewerbsfähigkeit von KMU sowie Schaffung von Arbeitsplätzen in KMU, unter anderem durch produktive Investitionen
- Spezifisches Ziel E1: Verbesserung der Effizienz der öffentlichen Verwaltungsstellen durch Förderung ihrer Zusammenarbeit auf den Gebieten Recht und Verwaltung sowie der Zusammenarbeit zwischen Bürgern, den akteuren der Zivilgesellschaft und den Institutionen, insbesondere mit dem Ziel der Beseitigung rechtlicher und sonstiger Hindernisse in Grenzregionen
- Spezifisches Ziel E2: Aufbauen von gegenseitigem Vertrauen, insbesondere durch Förderung von Kontakten zwischen den Bevölkerungen
Die ausführlichen Förderkriterien des themenübergreifenden Projektaufrufs 2025 finden Sie hier
Ablauf des Projektaufrufs
1. Schritt: Oktober 2025 bis März 2026
- Prüfung der Zulässigkeit der Kurzformulare
- Prüfung der zulässigen Kurzformulare durch das Gemeinsame Sekretariat
- Prüfung der Kurzformulare durch die Gremien des Interreg Oberrhein Programms
2. Schritt: März 2026 bis Mitte 2026
- Ausarbeitung des vollständigen Förderantrags
- Prüfung durch die Gremien des Interreg Oberrhein Programms
Genehmigung der Projekte: ab Mitte 2026
Letzte Aktualisierung am 30.03.2026