SEEK - Grenzüberschreitende Plattform für klinische Epileptologie

SEEK – Grenzüberschreitende Plattform für klinische Epileptologie

Publié par Adipso le Sonntag 5 April 2026

SEEK – Grenzüberschreitende Plattform für klinische Epileptologie

Bündelung der personellen und technischen Ressourcen zur effizienteren Behandlung von Epilepsiepatienten im Oberrheingebiet

Auch im medizinischen Bereich können Interreg-Oberrhein-Projekte unmittelbar auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger wirken. Die Zusammenarbeit des Hôpitaux Universitaires de Strasbourg (HUS) und dem Epilepsiezentrum Kork dienen hierfür als besonderes Beispiel.

Den Sturm im Körper verstehen

Epilepsie ist eine Krankheit, welche durch eine Überaktivität bestimmter Neuronen im Gehirn verursacht wird. Sie zeigt sich bei den Betroffenen altersunabhängig in Form von schweren Anfällen. Daraus kann eine dauerhafte epileptische Behinderung resultieren, welche durch die Wiederholung der Anfälle und die Verwendung von antiepileptischen Behandlungen verursacht wird. In Deutschland und Frankreich sind mehr als 500.000 Menschen von dieser Krankheit betroffen – eine optimale Behandlung ist aufwendig, denn sie erfordert eine Konzentration von Mitteln und Fähigkeiten und die Nutzung effizientester Diagnoseinstrumente (EEG-Videoaufzeichnungen, Neuropsychologie, etc.).

Gemeinsam die Segel setzen: Idealismus und Optimismus

„Die Welt der Epilepsie ist eine kleine Welt“ – dies waren die Worte von Professor Steinhoff, Ärztlicher Direktor des Epilepsiezentrums Kehl-Kork. Gemeinsam mit Professor Hirsch, Neurologe an den Universitätskliniken Straßburg, sah er die Notwendigkeit, diese kleine Welt der Betroffenen sichtbarer und verständlicher zu machen. Aufgrund des Kalküls der beiden Epilepsie-Experten konnte das SEEK-Projekt umgesetzt werden.

Ziel war die Etablierung der ersten grenzüberschreitenden Plattform im Bereich der klinischen Epileptologie im Eurodistrikt Straßburg-Ortenau, um immer mehr Patienten eine Behandlung zu ermöglichen, die den höchsten Qualitätsstandards entspricht. Dieses medizinisch-ökonomische Modell sollte den Zugang zur besten Gesundheitsversorgung für die Bürger des Oberrheins garantieren und sich zu einem Kompetenzzentrum von europäischer Tragweite entwickeln.

Im Rahmen dieses Projekts sollten die personellen und technischen Ressourcen beider Kliniken optimal und in sich ergänzender Weise genutzt werden. Im Einzelnen wurden die folgenden Maßnahmen realisiert (nicht abschließend):

  • Anschaffung eines Video-EEG,
  • Ausbildung und Zurverfügungstellung von Ärzten, Krankenschwestern, Psychologen und Sozialarbeitern in beiden Einrichtungen,
  • Regelmäßiger Austausch und Treffen zwischen den medizinischen Teams aus Straßburg und aus Kork,
  • Grenzüberschreitende und sich ergänzende Behandlung deutscher und französischer Patienten.

Damit auch nach Projektabschluss die weitere Zusammenarbeit in diesem Bereich garantiert werden konnte, wurde die erste europäische Vereinbarung zur grenzüberschreitenden Krankenhausbehandlung zwischen den beiden Kliniken unterzeichnet:

Die unterzeichnete Konvention der Projektpartner

Foto: Bernhard Steinhoff , Robert Büchel und Edouard Hirsch


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Ein deutsch-französischer Masterstudiengang: Manager von Clustern und regionalen Netzwerken in der Metropolregion Oberrhein

Publié par Adipso le Sonntag 5 April 2026

Ein deutsch-französischer Masterstudiengang: Manager von Clustern und regionalen Netzwerken in der Metropolregion Oberrhein

Experten auf der wirtschaftlichen und politischen grenzüberschreitenden Bühne – Unternehmensnetzwerke und verknüpfte Kompetenzzentren bilden die Zukunft Europas. Die qualitativ hochwertige Ausbildung in Form des innovativen deutsch-französischen Masterstudiengangs „Management von Clustern und regionalen Netzwerken“ bereitet die Studierende auf eine Tätigkeit in diesem spannenden Berufszweig vor.

Im Rahmen des Projekts sollte die Begleitung der grenzüberschreitenden Vernetzung bestehender nationaler Unternehmens- und Verwaltungsnetzwerke verbessert werden. Sogenannte „Cluster-Manager- und Managerinnen“ helfen den Unternehmen dabei, die Zusammenarbeit der verschiedenen Partner über Unternehmens-, Branchen- und Landesgrenzen hinweg koordinieren zu können.

Ausbildung zu Experten

Für den Aufbau des notwendigen Expertenwissens entstand 2012 aus der gemeinsamen Initiative der Hochschule für Verwaltung in Kehl und dem Insitut des traducteurs, interprètes et relations internationales (ITIRI) der Universität Straßburg das Projekt des Masterstudiengang „Management von Clustern und regionalen Netzwerken“.

Neben diesem Studiengang wurde auch ein trinationales Kompetenz- und Forschungszentrum „Clustermanagement“ von den beiden Partnerhochschulen in Kehl und Straßburg in Kooperation mit der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel gegründet. Der europaweit einzigartige Studiengang ermöglicht es den Studierenden zu lernen, wie Unternehmensnetzwerke gestaltet, verwaltet und letztendlich zum Erfolg geführt werden können.

Während des zweijährigen Studienverlaufs werden den Studierenden Inhalte u.a. aus Clustertheorie, Verhandlungstechniken, öffentliche Verwaltung in Deutschland, Frankreich und Europa gelehrt. Je ein Semester verbringen die Studierenden an der Hochschule in Kehl und in Straßburg, um anschließend das dritte Semester zwischen beiden Hochschulen aufzuteilen und im letzten Semester ein Praktikum zu absolvieren.

Eine wahre Erfolgsgeschichte auch nach der Projektbeendigung

Auch nach Ende des dreijährigen Förderzeitraums im Jahr 2015 blieb der Masterstudiengang bestehen.

Der Erfolg des Studiengangs im Rahmen des Interreg Oberrhein Projekts ist offensichtlich: 2015 wurde der Masterstudiengang von der Deutsch-Französischen Hochschule akkreditiert und genießt innerhalb Europas großes Ansehen. Auch können sich die Absolventinnen und Absolventen über gute Berufsaussichten aufgrund ihrer meist Dreisprachigkeit und der exzellenten Ausbildung freuen.

So fanden Absolventinnen und Absolventen Anstellungen als Projektmanager bei der Baden-Württemberg International GmbH, bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, bei proHolzBW oder auch bei der GIZ GmbH.

 

Video: Präsentation des Studiengangs auf Youtube
Bild: Studierende und Alumnimitglieder des Studiengangs

 

 

 


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Länderübergreifendes Wasserversorgungskonzept Südpfalz/Nordelsass 2008-2030

Publié par Adipso le Sonntag 5 April 2026

Länderübergreifendes Wasserversorgungskonzept Südpfalz/Nordelsass 2008-2030

Ziel des Projekts war es die länderübergreifende Grundwasserbewirtschaftung im Südpfalzischen – Nordelsässischen zu optimieren und Anpassungsstrategien zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in Spitzenbedarfszeiten vor dem Hintergrund regionaler Klimaszenarien bis 2030 zu erarbeiten.


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Tag der Begegnung 2012

Publié par Adipso le Sonntag 5 April 2026

Tag der Begegnung 2012

Aus Anlass des 50. Jahrestags der Partnerschaft zwischen Huningue und Weil am Rhein haben die Jugendämter der beiden Städte einen Tag der Begegnung für 40 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren veranstaltet, der in zwei Etappen stattfand: die erste in Weil am Rhein und die zweite in Huningue. Die Kinder konnten sich mit Hilfe von Spielen und handwerklichen Arbeiten in binationalen Gruppen auf der Dreiländerbrücke kennenlernen. Dieses Projekt hat erlaubt, dass junge Kinder jenseits der Grenzen sich treffen und austauschen.


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Werk-Statt-Krieg. Ein binationales Kulturprojekt zum Thema Krieg und Frieden von Jugendlichen für Jugendliche

Publié par Adipso le Sonntag 5 April 2026

Werk-Statt-Krieg. Ein binationales Kulturprojekt zum Thema Krieg und Frieden von Jugendlichen für Jugendliche

Das freie Theater Tempus fugit in Lörrach hat in Zusammenarbeit mit der Mediathek „Le Parnasse“ in Saint-Louis ein binationales Kulturprojekt zum Thema „1. Weltkrieg, Krieg und Frieden“ durchgeführt. Während der binationalen Schreibwerkstätte haben sich junge Deutshe und Franzosen im Alter von 13 bsi 20 mit Themen auseinandergesetzt wie „Was bedeutet Frieden?“ oder „Was weiss ich vom Krieg?“ Zum Abschluss der Veranstaltung wurden alle Produktionen in den beiden Ländern vorgestellt. Ziel dieses Gesamtprojekts war zu einem die Festigung bestehender Kooperationen zwischen Kulturinstitutionen beider Länder. Durch das Gesamtprojekt konnten Jugendliche aus Deutschland und Frankreich erfolgreich zusammengebracht werden und durch eine gemeinsame kreative Arbeit ausserhalb des Schulalltags miteinander trotz der Sprachbarrieren in persönlichen Kontakt treten.


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30 Jahre Naturschutzgebiet Petite Camargue: ein Fest ohne Grenzen

Publié par Adipso le Sonntag 5 April 2026

30 Jahre Naturschutzgebiet Petite Camargue: ein Fest ohne Grenzen

Anlässlich des 30. Jahrestags des Bestehens der Petite Camargue Alsacienne gab es im Herbst 2012 drei Veranstaltungen: – Ein Fest für Besucher aus den drei Ländern im Rahmen der „Journée du Patrimoine“ (16.09.2012), eine zweisprachige Ausstellung „Wie könnte die Pflege des Naturschutzgebiets in Zukunft aussehen“ (vom 08.09. bis zum 31.10.2012), Aussetzen von Lachsen mit einem Umtrunk (13.10.2012). Die Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden über den Erfolg sowohl im Hinblick auf das Fest als auch auf die Zahl der Besucher. Etwa 1500 Menschen sind gekommen.


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Bebbi Sprint 2013: Auf die Plätze! Fertig! Los! Seid die zukünftigen Meister!

Publié par Adipso le Sonntag 5 April 2026

Bebbi Sprint 2013: Auf die Plätze! Fertig! Los! Seid die zukünftigen Meister!

Dieses Projekt bestand aus einem trinationalen Leichtathletikwettkampf für Kinder unter 14 Jahren aus dem Dreiländereck, der am 02.06.2013 in Basel stattfand. Es war ein französischer-schweizerisches Projet zwischen der Stadt Saint-Louis und dem Schweizer Verein LAS Old Boys Basel. Der Erfolg der Veranstaltung war spürbar in der Motivation der Teilnehmer.


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25 Jahre Freundschaft Niederhaslach / Oberkirch-Haslach

Publié par Adipso le Sonntag 5 April 2026

25 Jahre Freundschaft Niederhaslach / Oberkirch-Haslach

Die Stadt Oberkirch- Ortsverwaltung Haslach und die Gemeinde Niederhaslach im Elsass veranstalten gemeinsam zwei Bürgerbegegnungsfeste anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der offiziellen Freundschaft zwischen beiden Gemeinden. Das erste findet am 26. Januar 2014 in Oberkirch-Haslach (Klingelberghalle) und das zweite am 4. Mai 2014 in Niederhaslach (Festhalle) statt.
Auf dem Programm stehen neben Festreden der politischen Vertreter beider Ortschaften, musikalischen Einlagen der Vereine beider Gemeinden. Dabei steht die Begegnung sowie der gesellige Austausch der Bürger im Mittelpunkt.
Es wird mit 300 bis 400 Teilnehmern aus beiden Städten für den jeweiligen Veranstaltungstag gerechnet, dank einer speziell für diesen Anlass eingerichteten Busverbindung.


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Tri-bune 2013 – New Talent Festival

Publié par Adipso le Sonntag 5 April 2026

Tri-bune 2013 – New Talent Festival

Im Frühjahr 2013 (2. März bis 25. Mai) hat der Verein CDMIJ-ANIM68 (F) in Zusammenarbeit mit der Stadt Neuenburg am Rhein (D) und dem Röckförderverein Basel (CH) ein Musikvestival mit jungen Menschen aus den drei Ländern organisiert. Das Projekt hat 7 geplante Konzerte vorgeschlagen, 2 in Deutschland, 2 in der Schweiz und 3 in Frankreich (wobei in Frankreich das Finale des Festivals stattfand). Insgesamt haben die Konzerte fast 1600 Zuschauer versammelt. Durch die zur Verfügung gestellten Busse konnten sich mehr als 300 junge Fans zu den Konzerthallen der benachbarten Länder begeben. Die Konzerte wurden Zeit der Entdeckung in der Musik, die von den Jugendlichen der 3 Länder produziert wurden.


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Kinderreime und Wiegenlieder meiner Heimat

Publié par Adipso le Sonntag 5 April 2026

Kinderreime und Wiegenlieder meiner Heimat

Das Mikroprojekt hat 26 Kindern im Alter von 10 bis 12 Jahren aus Neuhof in Straßburg und Kehl über zwei Monate eine Teilnahme an einem Gesangsprojekt ermöglicht. Bei mehreren gemeinsamen Proben in beiden Städten konnten die Kinder Wiegenlieder und Kinderreime aus Frankreich und Deutschland, aber auch aus der Türkei, den Antillen und Afrika einstudieren. Diese wurden im Voraus von den Bewohnern des Viertels in Straßburg-Neuhof zusammengetragen. Am 19. März haben die Kinder die Lieder vor einem breiten Publikum (insbesondere vor ihren Eltern und Freunden) im vollen Veranstaltungssaal des Espace culturel Django Reinhardt vorgetragen. Sie wurden von professionellen Musikern begleitet, unter anderen von dem berühmten elsässischen Gitarrist Mandino Reinhardt.
Aus dem Mitschnitt des Konzerts wurde eine CD erstellt, die mit einem bebilderten Buch erschienen ist und den Kindern als Andenken und den Partnern als Wertschätzung ihres Beitrags zu dem Projekt übergeben wurde. Zu diesem Anlass fand im September ein letzter deutsch-französischer Abend statt, der die Teilnehmer und Projektpartner ein letztes Mal zum Austausch zusammenbrachte.


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