Von Rechenzentren erzeugte Abwärme in eine Ressource umwandeln
Von Rechenzentren erzeugte Abwärme in eine Ressource umwandeln
Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Entwicklung eines Zweiphasen-Wärmeübertragers mit geschlossenem Kreislauf, der auf dem Thermosiphon-Prinzip basiert und umweltfreundliche Flüssigkeiten zur Rückgewinnung von Wärmeenergie verwendet
Im Zeitalter der globalen Erwärmung ist die Suche nach umweltfreundlichen Energiequellen unumgänglich geworden. Um die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energiequellen zu verringern, gibt es eine wertvolle, aber weniger bekannte Ressource, die genutzt werden kann: Die „Abwärme“. Dabei handelt es sich um Wärme, die als Nebenprodukt eines Prozesses entsteht, der nicht dem eigentlichen Zweck dient. Rechenzentren zum Beispiel erzeugen durch das Laufen der Server viel Wärme. Dies wird oft als Problem betrachtet, weil die Infrastruktur gekühlt werden muss, während es paradoxerweise eine Chance darstellt.
Das Labor ICube der Universität Straßburg und das CNRS entwickelt in Zusammenarbeit mit Partnern am Oberrhein eine innovative Technologie zur Rückgewinnung dieser Abwärme. Ein Wärmetauscher wird in direktem Kontakt mit dem zu kühlenden System, z. B. dem Prozessor in einem Server eines Rechenzentrums, angebracht. Der Wärmetauscher ist ein geschlossener vertikaler Kreislauf, der eine Flüssigkeit enthält. Zu Beginn ist diese Flüssigkeit kühler als der Prozessor. Durch die übertragene Wärme verliert die Flüssigkeit an Dichte, steigt nach oben, gibt ihre Wärme ab und fällt unter dem Einfluss der Schwerkraft kälter zurück. Der Kreislauf ist selbsttragend, solange das zu kühlende System heißer als die Flüssigkeit ist. Dieses auf Temperaturunterschieden basierende Zirkulationssystem von Flüssigkeiten wird als Thermosiphon bezeichnet. Er ist hocheffizient, benötigt keine Pumpe und ist selbstregulierend (er enthält keine Elektronik). Während bei den derzeitigen Kühllösungen oftmals umweltschädliche Flüssigkeiten verwendet werden, wird der Wärmetauscher eine umweltfreundliche Flüssigkeit verwenden.
Mehrere Städte auf beiden Seiten des Rheins führen derzeit innovative Projekte zur Rückgewinnung und Wiederverwendung von Abwärme aus der Industrie durch. Letztendlich könnte der Einsatz des Wärmetauschers in der gesamten Oberrheinregion erfolgen. Die mit diesem Gerät zurückgewonnene Wärmeenergie aus Rechenzentren könnte für die städtische Wärmenutzung, die Beheizung der Haushalte oder die Vorwärmung von Warmwasser verwendet werden. Durch die Nutzbarmachung von bisher verschwendeten Wärmeemissionen stellt dieser Ansatz einen großen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Energiepraxis dar.
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Eine intelligente Bandage zur Herstellung neuartiger Orthesen
Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Projektziele
In der an grenzüberschreitenden medizinischen und technologischen Kooperationen reichen Oberrheinregion steht HelpMeWalk für Innovationsdynamik im Gesundheitsbereich.
Verschiedene Krankheiten erfordern das Tragen einer Orthese, eines medizinischen Hilfsmittels zur Ausgleichung von Fehlstellungen des Bewegungsapparates. Diesen Vorrichtungen ist eine Herausforderung gemein: die präzise Anpassung an die Anatomie des Patienten. Aktuell dient dazu ein Gipsabdruck, eine zeitaufwändige, teils ungenaue und einschränkende Methode.
HelpMeWalk bietet eine digitale Alternative: Flexible Bandagen mit Sensoren messen ein von einer Metallplatte erzeugtes Magnetfeld, die erfassten Daten werden von einem KI-Algorithmus verarbeitet. Mit dem so erstellten detaillierten 3D-Modell des Knöchels kann eine passgenaue Orthese gedruckt werden.
Das Projekt verspricht Zeitersparnis, Genauigkeit und Komfort, sowohl für die Patienten als auch für die medizinischen Fachkräfte.
Zwischenstand
Zur Halbzeit macht das Projekt HelpMeWalk Fortschritte in Richtung einer vereinfachten und zuverlässigeren Herstellung passgenauer Knöchelorthesen, dank des Engagements der Partner während des Entwicklungs- und Testverfahrens der Systemkomponenten. Die Hochschule Furtwangen evaluiert die Robustheit der Sensoren und entwickelt ihre Einbettung in eine Schutzschicht aus Harz. Die FHNW passt die Form der Elektroplatinen an die anatomischen Besonderheiten des Knöchels an. In Straßburg erfolgt die Feinabstimmung eines KI-Algorithmus zur Lokalisierung jedes Sensors anhand der magnetischen Messungen. Die daraus resultierende Punktwolke wird dann von der Universität Kaiserslautern in ein 3D-Modell umgewandelt.
Bis Projektende ist eine vollständige Demonstration mit Modellierung, Druck und getragener Orthese geplant, um schließlich zu einer schnelleren, präziseren und für die Gesundheitsfachkräfte leichter zugänglichen Lösung zu gelangen.
Letzte Aktualisierung am 27.10.2025
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Datenschutzfreundliche Authentifizierungsverfahren für den einfachen Zugang zu verschiedenen Verkehrsdiensten
Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Projektziele
Am Oberrhein gibt es zahlreiche Verkehrsangebote, deren Nutzung jedoch nach wie vor kompliziert ist: Jeder Betrieb hat seine eigene Plattform oder App für den Fahrkartenkauf, sodass die Reisenden für jedes Verkehrsangebot ein eigenes Konto anlegen und sich mehrmals identifizieren müssen. Das Projekt aura.ai hat zum Ziel, den Zugang zu den grenzüberschreitenden Verkehrsangeboten durch eine automatische und durchgängige Authentifizierung zu erleichtern, die die Privatsphäre schützt und ein hohes Sicherheitsniveau gewährleistet.
Zu den zentralen Maßnahmen des Projekts gehören die Erkennung von Mobilitätsgewohnheiten, die Analyse der Interaktionen mit dem mobilen Gerät, eine sichere Datenverwaltung und eine mehrsprachige, auf KI basierende Lösung. Diese wird die Identifizierung erleichtern, zur Verhinderung von Missbrauch beitragen und die Attraktivität des grenzüberschreitenden ÖPNV steigern, indem sie den Umstieg zwischen den Verkehrsmitteln vereinfacht.
Zwischenstand
Nach einem Projektjahr ging die von aura.ai entwickelte Technologie in die Testphase. Sie wurde in die Mobilitätsapp regiomove für den Raum Karlsruhe integriert und mit Studierenden der Hochschule Karlsruhe unter realen Bedingungen erprobt. Die Ergebnisse wurden ausgewertet, um einen Reifegrad zu erreichen, der nach Projektende einen Einsatz in regiomove und anderen Mobilitätsapps erlaubt.
Die Partner haben gemeinsam mehrere Fortschritte erzielt: Die Hochschule Karlsruhe hat die durchgängige Authentifizierung entwickelt; die Université de Haute-Alsace verstärkte die Sicherheit der KI-Modelle und analysierte die Akzeptanz der Nutzer; die Fachhochschule Nordwestschweiz konzentrierte sich auf die Authentifizierungsprotokolle und deren Übernahme durch die Verkehrsbetriebe.
Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden richtungsweisend für die technischen Entscheidungen und die Aussichten auf eine großflächige Einführung sein.
Letzte Aktualisierung am 13.01.2026
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IMAGing in INtellectual disability with Epilepsy for therapeutic brain STiMulation in the Upper Rhine Region
Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Epilepsie, eine neurologische Störung, von der fast 1 % der Allgemeinbevölkerung und etwa 25 % der Menschen mit geistiger Behinderung betroffen sind, wird in der Regel mit Antiepileptika behandelt. Diese Medikamente regulieren die elektrische Aktivität des Gehirns, um epileptische Anfälle zu verhindern oder zu lindern. In einem Drittel der Fälle erweist sich die Behandlung jedoch als unwirksam. Medikamentenresistente Epilepsie ist bei Menschen mit geistigen Behinderungen sogar noch häufiger anzutreffen und betrifft zwei Drittel der Patienten.
Für diese Menschen gibt es Hoffnung durch eine innovative Therapie: die Hirnstimulation. Dabei wird ein Gerät, das einem Herzschrittmacher ähnelt, unter dem Schlüsselbein implantiert, das elektrische Impulse an bestimmte Bereiche unter der Kopfhaut abgibt. Studien haben gezeigt, dass diese elektrische Stimulation die Zahl der epileptischen Anfälle pro Monat um mehr als die Hälfte reduziert.
Das ICube-Labor (Universität Straßburg und CNRS) und seine Partner wollen diese Technik durch die Entwicklung personalisierter, bildgestützter Hirnstimulationstechniken verbessern, um maßgeschneiderte Behandlungen anzubieten.
Das Projekt IMAGINE-STIM ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer groß angelegten medizinischen und sozialen Initiative. Es zielt darauf ab, Synergien zwischen spezialisierten Zentren für Epilepsiebehandlung und Bildgebung zu schaffen, um ein grenzüberschreitendes Versorgungsnetz aufzubauen. Ziel ist es, einer gefährdeten Bevölkerungsgruppe, die sowohl an Epilepsie als auch an geistigen Behinderungen leidet, wirksamere und weniger invasive personalisierte Behandlungen anzubieten. Durch die Einrichtung eines Videoforums soll der Wissenstransfer auf Patienten- und Betreuerverbände ausgedehnt werden, um ein besseres Verständnis für diese neuen therapeutischen Ansätze zu ermöglichen.
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Die automatisierte Vorbereitung von Proben für zuverlässigere Analysen und effektive Behandlungen
Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Die medizinische Forschung zeigt erhebliche Grenzen der medikamentösen Behandlung auf: Unwirksamkeit bei 30-60 % der Patienten und Nebenwirkungen in 30 % der Fälle. Um diese Problematik zu überwinden, ist es von entscheidender Bedeutung, den Gesundheitszustand der Patienten und ihre Reaktionen auf Medikamente besser zu verstehen und so zu wirksameren personalisierten Behandlungen zu gelangen.
Dies ist nun durch die Metabolomanalyse möglich, ein neues Instrument der Molekular- und Medizinbiologie. Durch die Untersuchung von Metaboliten, den kleinen Molekülen, die an allen chemischen Reaktionen im Körper beteiligt sind, kann man sich in Echtzeit einen Überblick über den physiologischen Zustand einer Person verschaffen. Die Metabolomanalyse erfordert jedoch einen entscheidenden Probenvorbereitungsschritt, der von Labortechnikern durchgeführt wird, und diese manuellen Prozesse sind anfällig für menschliche Fehler, die die Zuverlässigkeit der Ergebnisse beeinträchtigen können.
Die Universität Freiburg und ihre Partner entwickeln eine innovative Lösung, die diesen wichtigen Schritt grundlegend zu verändern verspricht: die automatisierte Probenvorbereitung auf einem mikrofluidischen Chip. Diese Technologie basiert auf dem Einsatz von miniaturisierten Geräten, die sehr kleine Flüssigkeitsvolumina (z.B. Blut oder Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit) verarbeiten können. Das Prinzip ist einfach: Die zu untersuchende Probe wird automatisch durch ein Netz von Mikrokanälen im Inneren des Chips geleitet, wo verschiedene Aufbereitungsschritte automatisch durchgeführt werden.
Innerhalb der nächsten drei Jahre dürften die derzeit in der Entwicklung befindlichen mikrofluidischen Chips es ermöglichen, die Vorbereitung von Patientenproben für die Metabolomanalyse im Vergleich zu den derzeitigen Methoden erheblich zu verbessern. Diese Innovation ist ein wichtiger Schritt hin zu einer zugänglicheren personalisierten Medizin. In Zukunft könnte diese Technologie vor allem im grenzüberschreitenden Raum breite Anwendung finden, zum Beispiel in diagnostischen Laboren oder in Universitätskliniken.
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Vielversprechender Durchbruch in der Medizin durch neue Möglichkeiten, beschädigtes menschliches Gewebe zu ersetzen
Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Die Reparatur von Knochen- und Knorpelschäden ist eine große Herausforderung in der Medizin. Derzeit haben zum Ersatz von verletztem Gewebe verwendete Materialien große Nachteile, wie z. B. unzureichende Festigkeit, Qualitätsschwankungen zwischen den Chargen und Lieferschwierigkeiten. Darüber hinaus gibt es für bestimmte Verletzungen, z. B. nach einer Tracheotomie (Öffnung der Luftröhre zur Erleichterung der Atmung), die bspw. nach einer Krebserkrankung im Kopf- und Halsbereich durchgeführt wurde, noch keinen geeigneten Ersatz.
Eine innovative Lösung könnte all dies ändern. Sie beinhaltet die Verwendung von 100 % natürlichen Biomaterialien, die aus zwei Proteinen (Albumin und Kollagen) bestehen und durch Selbstorganisation entstehen. Sie werden zur Herstellung von Tracheo-Laryngeal-Implantaten und pädiatrischen Phalangeal-Transplantaten zur Behandlung der Symbrachydaktylie (einer seltenen Pathologie, die die Handentwicklung beeinträchtigt und durch kurze oder fehlende Finger gekennzeichnet ist) verwendet.
Vier renommierte, auf Biomaterialien und Bioengineering spezialisierte Labore am Oberrhein schließen sich im Projekt zusammen, um diese therapeutische Strategie zu entwickeln, die einen vielversprechenden Weg für die regenerative und personalisierte Medizin eröffnet. Innerhalb von drei Jahren könnte diese therapeutische Innovation in die klinische Erprobung gehen. Ihr Potenzial, wirksamere und individuellere Lösungen für den Gewebeersatz anzubieten, eröffnet neue Perspektiven für die Behandlung von Knochen- und Knorpelverletzungen und könnte die Lebensqualität vieler Patienten verbessern. Sie wird auch das Innovationsökosystem am Oberrhein bereichern und vielen Pharma- und Medizintechnikunternehmen der Region bei der Entwicklung ihrer künftigen Produkte zugutekommen.
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Trinationaler Masterstudiengang „Nachhaltige Unternehmensentwicklung“
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Die digitale Transformation der KMU ist von zentraler Bedeutung für ihre strategische Autonomie und ihre wirtschaftliche und industrielle Entwicklung. In einem vom Kampf gegen den Klimawandel geprägten Kontext ist es jedoch notwendig, die digitalen Technologien auf ausgewogene Weise einführen und steuern zu können und sich dabei die Lösungen zunutze zu machen, die sie für die Energieeffizienz bieten. Dabei gilt es jedoch auch, einen übermäßigen Einsatz dieser Technologien zu vermeiden, der im Zuge der Entwicklung des Unternehmens zu einer starken Zunahme der Treibhausgasemissionen führen würde. Am Oberrhein haben die Unternehmen allerdings Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden, die sie bei ihrer Entwicklung unterstützen, und zwar insbesondere dann, wenn es darum geht, ökologische, digitale und internationale Kompetenzen zu kombinieren.
Der Lösungsvorschlag der drei Hochschulen, die Partner des Projekts sind, sieht vor, einen gemeinsamen Masterstudiengang einzurichten, mit dem es möglich sein wird, qualifizierte Studierende auszubilden, die in der Lage sind, die Wettbewerbsfähigkeit der KMU zu stärken und sie bei der Anpassung an die ökologischen und gesellschaftlichen Veränderungen sowie den nachhaltigen digitalen Wandel zu unterstützen.
Das erste Jahr des Projekts wird der Vorbereitung des Bildungsangebots gewidmet sein. Die Pilotphase des Studiengangs mit dem ersten Jahrgang von Studierenden wird im September 2024 beginnen.
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Service Zentrum Oberrhein
Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Die vier INFOBESTen am Oberrhein informieren und beraten die Öffentlichkeit bei grenzüberschreitenden Fragen. Diese Stellen, die in der Region vom Norden bis zum Süden verteilt sind, gibt es seit mehr als 25 Jahren. Allerdings sind ihre Strukturen und Ressourcen seither unverändert geblieben, obwohl die Anfragen – vor allem seit der Gesundheitskrise – immer zahlreicher und komplexer werden. Daher ist es nun dringend erforderlich, die Ausstattung dieses Netzwerks auszubauen, und zwar insbesondere im Bereich der Digitalisierung. Da die verschiedenen Verwaltungen ihre Abläufe digitalisiert haben, wird es immer schwieriger, sie zu erreichen und Ansprechpersonen speziell für die komplexen Fragen zu finden. Gleichzeitig sind die INFOBEST-Teams so überlastet, dass sie ihren vielfältigen Aufgaben nur noch in eingeschränktem Umfang gerecht werden können.
Das Projekt „INFOBEST 4.0 | Service Zentrum Oberrhein“ hat zum Ziel, dem INFOBEST-Netzwerk neue Dynamik zu verleihen und seine Arbeit effizienter zu gestalten und sichtbarer zu machen. Die Teams möchten ihre Dienstleistungen der Öffentlichkeit durch eine Digitalisierung des Angebots einfacher zugänglich machen, um mehr Zeit für die Beratung zu haben.
Durch die Neueinstellung von Beratern und ihre Schulung für die digitalisierten Verwaltungsabläufe werden die grenzüberschreitenden öffentlichen Dienstleistungen auf lokaler Ebene verstärkt: Angestrebt wird, den Bürgern bei der Antragsstellung zu helfen, indem sie den Weg über INFOBEST als One Stop Agency gehen. Hierbei handelt es sich um ein neues Serviceangebot für das aktuelle INFOBEST-Netzwerk. Letzteres möchte sich zudem an das digitale Zeitalter anpassen, indem die gemeinsame Website des INFOBEST-Netzwerks überarbeitet und eine gemeinsam genutzte Wissensdatenbank aufgebaut wird und indem neue Online-Tools entwickelt werden, die die am häufigsten von den Bürgern gestellten Fragen automatisch beantworten.
Darüber hinaus beinhaltet das Projekt auch einen umfangreichen Teilbereich, in dem es um die Nachhaltigkeit des neuen Aufbaus des INFOBEST-Netzwerks geht: Es wird eine Studie zur Funktionsweise und zum dauerhaften Fortbestand des Netzwerks durchgeführt, in der Ansatzpunkte für langfristige Überlegungen vorgeschlagen werden.
Die Maßnahmen, die während der drei Jahre der Projektumsetzung ergriffen werden, sollen dazu beitragen, die Informations- und Beratungstätigkeit der INFOBESTen qualitativ und quantitativ weiterzuentwickeln, um besser auf den Bedarf der im grenzüberschreitenden Oberrheinraum lebenden Menschen einzugehen.
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CinEuro Film Lab für grenzüberschreitende Koproduktionen zu regionalen Stoffen
Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Der internationale Film- und Fernsehmarkt ist hart umkämpft; den US-amerikanischen Blockbustern steht eine immer größere Zahl von Produktionen gegenüber. Die europäische Filmindustrie muss sich verstärkt darum bemühen, ihren Platz zu finden und einem internationalen Publikum attraktive und neuartige Inhalte anzubieten, um auf diese Weise eine europäische Filmkultur zu fördern.
Der grenzüberschreitende Raum des Oberrheins und der Großregion bietet in dieser Hinsicht hervorragende Möglichkeiten: Er ist reich an Geschichten und Traditionen und verfügt über ein vielfältiges gemeinsames Kulturerbe. Für diese Gebiete geht es darum, attraktiv für die Film- und Fernsehschaffenden zu sein und Anreize für sie zu schaffen, sich regionaler Stoffe anzunehmen.
Das Projekt CinEuro Film Lab geht daher eine doppelte Herausforderung an: Inhalte finden, die ein breites internationales Publikum ansprechen können, und gleichzeitig eine europäische Handschrift bewahren und dafür sorgen, dass die Produktionen und ihre Wirkung in den Partnerregionen verankert werden, um sie als „Projektschmiede“ für regionale Stoffe zu etablieren.
Indem das Projekt CinEuro Film Lab einen einzigartigen Rahmen für die Begleitung bei der Entwicklung solcher Filmprojekte bietet, möchte es eine Lösung für diese Herausforderung liefern. Der besagte Rahmen deckt drei Phasen ab: Inspiration, Stoffentwicklung und Projektbegleitung bis hin zur Produktion.
- Durch die Nutzung verschiedener Inspirationsquellen (Historiker, Archive, Kulturerbe, Literatur, Museen, Presse etc.) soll die Inspirationsphase dem Zweck dienen, neue Themen zu identifizieren, die im grenzüberschreitenden Raum verankert sind und von Drehbuchautoren und Produzenten verwertet werden können.
- Durch die Organisation von Residenzprogrammen und Schreibwerkstätten wird es möglich sein, die Film- und Fernsehschaffenden bei der Entwicklung von Drehbüchern und Koproduktionsprojekten auf der Grundlage der zuvor identifizierten Themen zu unterstützen.
- In der Phase der Projektbegleitung bis hin zur Produktion wird mit der Organisation von Networking-Treffen dazu beigetragen, dass die Film- und Fernsehschaffenden ihre Projekte realisieren können.
Nach Abschluss des Projekts werden neue Filme in Koproduktion entstanden sein, deren Dreharbeiten und wirtschaftlichen Wirkungen in den Partnergebieten verankert waren bzw. sein werden. Diese Grenzgebiete werden dann ein echtes Schaufenster für das kreative Potenzial und die Vielfalt interessanter Themen sein, die sie der Film-und Fernsehindustrie zu bieten haben.
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Deutsch-französischer berufsintegrierender Master Weinbau & Œnologie
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Der Weinbau ist ein wichtiger wirtschaftlicher und kultureller Faktor am Oberrhein, der für alle Weinbauern der Region ähnliche klimatische Bedingungen aufweist. Angesichts der weltweiten Konkurrenz mangelt es dem Weinbau am Oberrhein an qualifizierten Arbeitskräften, was seine Wettbewerbsfähigkeit und seine Fähigkeit zur Anpassung an den Wandel gefährdet. Schließlich führt auch die Digitalisierung zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck.
Der deutsch-französische Masterstudiengang Weinbau & Önologie im dualen System (MoVE), den die Université de Haute Alsace mit ihrem Partner Weincampus Neustatdt einrichten möchte, zielt darauf ab, qualifizierte Studierende auszubilden, die langfristig die kleinen und mittleren Weinbaubetriebe beim digitalen und klimatischen Wandel begleiten können.
Das Studium wird in Deutschland in Neustadt und in Frankreich in Colmar stattfinden, wobei sich Berufsphasen bei Unternehmen und Studienphasen abwechseln werden. Im Rahmen des Projekts soll im ersten Projektjahr an der Ausgestaltung des Studiengangs gearbeitet werden, um sicherzustellen, dass der Studiengang in beiden Ländern anerkannt werden kann. Die ersten Studierenden werden ab dem Studienjahr 2024 aufgenommen und können von einem von den Projektpartnern aufgebauten Netzwerk von Unternehmen profitieren, die sie während ihres Studiums abwechselnd aufnehmen werden.
Nach Abschluss des Projekts wird die erste Absolventengruppe ihren Abschluss gemacht haben und in den Arbeitsmarkt integriert sein.
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