Wissenschaftsoffensive

Forschung, Innovation, Technologietransfer | 23. Oktober 2019

Wissenschaftsoffensive

Nach fast einem Jahr Arbeit im Zuge des Prozesses zur Projektauswahl wurden vom Begleitausschuss bei seiner Sitzung am 25. Juni im Ergebnis sieben der insgesamt 18 eingereichten Projekte genehmigt. Die Gesamtfördersumme für die sieben Vorhaben beläuft sich auf 3,5 Millionen Euro an EU-Mittel.

Sieben neue Projekte

Die sieben Projekte, die im Rahmen der dritten Auflage des Projektaufrufs „Wissenschaftsoffensive“ ausgewählt worden sind, tragen zu einer weiteren Stärkung der grenzübergreifenden angewandten Forschung am Oberrhein bei. Sie sind zugleich Ausdruck der wissenschaftlichen Exzellenz der trinationalen Region, der direkten Nutzung der Forschungsergebnisse und damit auch des hohen Mehrwerts der grenzüberschreitenden Kooperation im Forschungsbereich.

Ausgewählte Projekte

  • PERSONALIS
    Personalisierte Medizinplattform für Patienten mit Autoimmunkrankheiten
    EFRE-Betrag: 500 000 €
  • TriMaBone
    3D-Druck-Materialien für resorbierbare Knochenimplantate
    EFRE-Mittel: 458 395,50 €
  • VEHICLE
    Verbesserung der Energiespeichersysteme für Elektrofahrzeuge
    EFRE-Mittel: 498 612 €
  • ACA-MODES
    Intelligente Systemregelung zur Einspeisung erneuerbarer Energien ins Stromnetz
    EFRE-Mittel: 499 902 €
  • VIRTFac
    Ein effizienter Weg zu Industrie 4.0: Planung des optimalen Produktionssystems zur richtigen Zeit
    EFRE-Mittel: 499 998 €
  • WaterPollutionSensor
    Einsatz eines Sensornetzwerkes für die kontinuierliche Überwachung von Pestiziden im Trinkwasser
    EFRE-Mittel: 499 994 €
  • DialogProTec
    Erarbeitung nebenwirkungsfreier Strategien im Pflanzenschutz
    EFRE-Mittel: 499 831 €

Die Wissenschaftsoffensive

Der dritte Projektaufruf der „Wissenschaftsoffensive“ wurde 2018 gestartet und schließt an die ersten beiden Aufrufe von 2011 und 2016 an.
Die Projekte der Wissenschaftsoffensive werden wie herkömmliche Projekte aus EU-Miffeln des Programms gefördert. Im Falle der Wissenschaftsoffensive stocken regionale Partner die Finanzierung auf. 25% der Ausgaben der grenzüberschreitenden Exzellenz-Projekte werden wie auch schon zuvor von den beiden Ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie der Region Grand Est getragen. Besonderes Augenmerk der Wissenschaftsoffensive liegt auf der stärkere Vernetzung von Forscherinnen und Forschern und KMU. Ein noch intensiverer Technologie- und Kompetenztransfer soll zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Oberrheinraums auf europäischer Ebene beitragen.

Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung zum Projektbeginn der Wissenschaftsoffensive am 11. September 2019 bot unter anderem Gelegenheit für die Übergabe der Förderbescheide an die sieben neuen Projekte. Die Übergabe wurde vorgenommen von der Präsidentin des Begleitausschusses des Programms INTERREG Oberrhein, der Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, und der Präsidentin des Oberrheinrats und des Ausschusses für internationale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Region Grand Est, Claudine Ganter.