Für grenzüberschreitende Mobilität in der beruflichen (Aus-) Bildung und Berufsorientierung von jungen Menschen am Oberrhein

In der Umsetzung   Vom 01/01/2023 bis zum 31/08/2026

Regio Lab

Für grenzüberschreitende Mobilität in der beruflichen (Aus-) Bildung und Berufsorientierung von jungen Menschen am Oberrhein

Aus- und Weiterbildung, Zweisprachigkeit  Beschäftigung, Arbeitsmarkt 
1 217 965.28 € aus EU-Mitteln
Für ein Gesamtbudget von 2 029 942.12 €

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Projektziele

Am Oberrhein stößt die grenzüberschreitende Mobilität junger Menschen in der Berufsausbildung auf materielle und psychologische Hindernisse sowie auf einen Mangel an Gegenseitigkeit zwischen Frankreich und Deutschland. Das Projekt Regio Lab hat zum Ziel, diese Hindernisse zu beseitigen und die jungen Menschen zu ermutigen, Berufserfahrung auf der anderen Seite der Grenze zu sammeln.

Es bietet einen umfassenden Ansatz: Sensibilisierung, Begleitung sowie logistische, finanzielle und pädagogische Unterstützung. Junge Botschafterinnen und Botschafter des Regio Labs leiten Workshops, Austauschforen bringen Schulen und Unternehmen zusammen, Lehrmaterial wird entwickelt und die Lehrkräfte erhalten die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Fortbildungsreihe.

In Pilotprojekten an weiterführenden Schulen werden Berufsorientierungsprogramme erprobt, die Praktika in einem grenzüberschreitenden Kontext beinhalten.

Mit all diesen Maßnahmen zielt Regio Lab darauf ab, die deutsch-französische Zusammenarbeit dauerhaft in den Bildungs- und Berufswegen zu verankern.

 

Zwischenstand

Mit dem Projekt Regio Lab wurden konkrete Fortschritte für die Förderung der grenzüberschreitenden beruflichen Mobilität von jungen Menschen am Oberrhein erzielt. Botschafterinnen und Botschafter des Regio Labs haben 64 Sensibilisierungsworkshops durchgeführt, an einer interkulturellen Rallye nahmen über 400 Schülerinnen und Schüler teil und in Unternehmen des jeweiligen Nachbarlandes fanden mehrere Praktika statt.

Die Kommunikation wurde durch die Erstellung mehrerer zielgruppenorientierter Materialien (Flyer, Goodies, digitale Tools) und einer aktiven Präsenz auf Jobmessen intensiviert. Ein Pilotprojekt bot acht Schulklassen aus Frankreich und Deutschland die Möglichkeit, sich an einem grenzüberschreitenden Berufsorientierungsprogramm mit individueller Begleitung zu beteiligen.

Diese konkreten Ergebnisse zeugen von einer positiven Dynamik. Sie tragen dazu bei, einige Mobilitätshindernisse zu beseitigen, auch wenn noch große Herausforderungen zu bewältigen sind, um es allen jungen Menschen zu erleichtern, Erfahrungen im grenzüberschreitenden Kontext zu sammeln.

 

Letzte Aktualisierung am 16.04.2026

 

 

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