Im Kontext der Klimaveränderungen den richtigen Erntezeitpunkt finden
Im Kontext der Klimaveränderungen den richtigen Erntezeitpunkt finden
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Angesichts der Auswirkungen des Klimawandels, die die Fruchtreife beeinflusst und die Ernteplanung erschwert, müssen sich Erzeuger schneller anpassen. Das Projekt „Harvest Time“ bringt Forschende, Beratung und Produzenten aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz zusammen, um gemeinsame Methoden zur besseren Einschätzung der Kulturentwicklung zu entwickeln.
Auf Basis klimatischer und agronomischer Prognosemodelle werden Messungen im Feld, Analysen, Versuche in Obstplantagen und der Datenaustausch kombiniert. Dieser grenzüberschreitende Ansatz soll die die Bestimmung des optimalen Erntezeitpunkts unterstützen, Verluste reduzieren und die Qualität sowie die Haltbarkeit der Früchte verbessern.
Langfristig werden die Obstbauern über zuverlässige Indikatoren verfügen, um den richtigen Erntezeitpunkt zu wählen, was die Branche nachhaltiger und angesichts der Klimaschwankungen resilienter macht.
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Ein interkulturelles Brettspiel zur Förderung des Austauschs zwischen jungen Menschen aus der Dreiländerregion
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Das 3LandSpiel ist ein innovatives Brettspiel, das insbesondere junge Menschen – Schülerinnen, Studierende und Museumsbesucherinnen – spielerisch für die Besonderheiten, Herausforderungen und Chancen des Dreilands sensibilisieren soll. Das Spiel basiert auf einem festen Basissatz an Spielmaterialien und Situationen, die zentrale Lebensbereiche wie Mobilität, Nachhaltigkeit, Sprache, Kultur und Bildung abbilden. Durch einen KI-unterstützten Spiellinien-Generator kann das Spiel laufend um neue, aktuelle Themen und Fragestellungen erweitert werden.
Nach einer erfolgreichen Pilotphase wird das Spiel in der Region eingeführt und in die Dauerausstellung des Dreiländermuseums Lörrach integriert. Begleitend werden eine 3LandSpiel-Online-Community und eine Disseminations-Arbeitsgruppe aufgebaut, die für Austausch, Weiterentwicklung und Verbreitung sorgen.
Letzte Aktualisierung am 03.03.2026
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Grenzüberschreitende Synergien zur Entwicklung der Wertschöpfungskette von grünem Wasserstoff
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Angesichts der Herausforderungen der Dekarbonisierung der Industrie und der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit verfügt der Oberrhein über wichtige industrielle, wissenschaftliche und logistische Vorteile, um sich zu einer Referenzregion für grünen und dekarbonisierten Wasserstoff zu entwickeln. HySyn fördert eine strukturierte Zusammenarbeit, um über die gesamte Wertschöpfungskette einen Pilotmarkt für Wasserstofftechnologien und -anwendungen zu entwickeln.
Der Ansatz basiert auf einer gemeinsamen Kartografie der Kompetenzen, Bedürfnisse und Akteure, der Vernetzung von Forschung, KMU, Industrie und Kommunen sowie der Begleitung von Pilotprojekten.
Kurzfristig strebt HySyn die Schaffung eines operativen Marktes an, um den Oberrhein langfristig als europäischen Spitzenstandort zu etablieren, der in der Lage ist, Industriezweige zu strukturieren, Investitionen anzuziehen und die technologische Souveränität Europas zu stärken.
Letzte Aktualisierung am 03.03.2026
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Ein grenzüberschreitendes Freiwilligennetzwerk zur Biotoppflege im Dreiland
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Trotz einer hohen Nachfrage seitens der Bürger nach Möglichkeiten, sich für den Schutz natürlicher Lebensräume zu engagieren, fehlen im Dreiland strukturierende und koordinierende Kapazitäten.
Im Rahmen des Projekts soll daher ein Freiwilligennetzwerk zur Biotoppflege aufgebaut werden. Dank einer „Biotoppflegebörse“ sollen sowohl die bestehenden Strukturen bereits aktiver Freiwilliger gebündelt, als auch „neue“ Aktive aus der trinationalen Agglomeration gewonnen werden.
In den Biotoppflegeflächen soll es für die Freiwilligen möglich sein, sich aktiv zu begegnen und vor Ort voneinander zu lernen, wie die entsprechenden Biotope charakterisiert werden können und wie man diese mit gezielten Pflegemaßnahmen wiederherstellt bzw. weiterentwickelt. Langfristig werden die Freiwilligen im Kollektiv dazu befähigt, einen Großteil der Biotoppflege selbstständig durchzuführen und aktiv zur Erhaltung der biologischen Vielfalt beizutragen.
📸 Trinationales Umweltzentrum
Letzte Aktualisierung am 03.03.2026
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Daten zur grenzüberschreitenden Mobilität im Gebiet des Trinationalen Eurodistrict Basel erheben und auswerten
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Mobilitätsinfrastrukturen in der trinationalen Agglomeration Basel entwickeln sich rasant. Neue ÖPNV-Angebote entstehen und der Straßenverkehr verändert sich. Die Umsetzung klimafreundlicher Mobilitätskonzepte oder auch nationale Infrastrukturprojekte benötigen aktuelle Daten aus den grenzüberschreitenden Mobilitätsströmen, um deren Auswirkungen und Potenziale beurteilen zu können, Strategien mittel- und langfristig zu planen und so die richtigen Planungsentscheidungen zu treffen. Somit wird das Projekt eine Datengrundlage für einen koordinierten und angeglichenen, grenzüberschreitenden Verkehr schaffen und der Mangel an Verkehrsdaten im Perimeter des Trinationalen Eurodistricts Basel langfristig behoben.
Die Weiterentwicklung und der Ausbau grenzüberschreitender Verkehrsverbindungen mit geringen Umweltauswirkungen kann insbesondere durch eine bessere Verknüpfung der Verkehrssysteme und -träger auf grenzüberschreitender Ebene gemeinsam in drei Ländern geplant und umgesetzt werden. Das Projekt trägt durch die Verkehsdatenerhebungsanalyse sowie harmonisierten Rohdaten, die in drei Ländern mit unterschiedlichen Planungssystemen genutzt werden können, zu einem effizienten, flexiblen, nutzerorientierten und klimafreundlichen Mobilitätsangebot bei.
📸 Julien Kauffmann – TEB
Letzte Aktualisierung am 03.03.2026
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Technische Studien zur umweltfreundlichen Umrüstung der beiden Rheinfähren „Drusus“ und „Rhénanus“
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Im Oberrheinraum sorgen drei Rheinfähren für den kostenlosen grenzüberschreitenden Transport und erleichtern den täglichen Austausch zwischen Deutschland und Frankreich. Zwei dieser Rheinfähren (Rhinau-Kappel und Drusenheim-Greffern) werden derzeit mit Dieselmotoren betrieben, deren langfristiger Betrieb bis 2030 nicht gesichert ist.
Das Projekt zur Umstellung auf 100 % elektrische Batterien für die Fähren besteht daher darin, die bestehenden Fähren mit neuen Motoren auszustatten oder durch neue Fähren zu ersetzen, um die Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren. Auf diese Weise soll dieser Verkehrsdienst erhalten und gleichzeitig eine nachhaltige Mobilität mit geringen CO2-Emissionen angeboten werden.
Das Ziel des ECORHIN-Projekts ist daher die Durchführung von Studien, um die technischen Elemente der geplanten Lösungen genauer auszuarbeiten, und anschließend die Umrüstung durchzuführen.
📸 Collectivité européenne d’Alsace
Letzte Aktualisierung am 03.03.2026
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft stärken
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Zwischen Juni 2026 und September 2027 unterstützt dieser Fonds grenzüberschreitende Projekte von 10.000 bis 50.000 Euro, die die Forschung in der Region fördern und den Dialog zwischen Forschern und Einwohnern des Oberrheins stärken. Er richtet sich insbesondere an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie andere Akteure der Wissenschaftskultur, Museen oder auch Künstler, die barrierefreie Formate wie Workshops, Ausstellungen, partizipative Wissenschaft oder innovative Vermittlungsmaßnahmen entwickeln möchten.
Langfristig soll durch die Entwicklung von Kooperationen, innovativen Austauschformaten und Maßnahmen sowie die Positionierung des Oberrheins als wegweisende Region für Forschung und Innovation das Netzwerk der Akteure der Wissenschaftskultur gestärkt und das grenzüberschreitende Ökosystem der Wissenschaftsvermittlung nachhaltig strukturiert werden.
📸 Freepik
Letzte Aktualisierung am 03.03.2026
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Grenzbedingte rechtliche und administrative Hindernisse am Oberrhein identifizieren und abbauen
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Trotz enger grenzüberschreitender Verknüpfungen bringen die nationalen und regionalen Grenzen am Oberrhein nach wie vor vielfältige rechtliche oder administrative Hindernisse mit sich, die die Mobilität und die Zusammenarbeit einschränken. Diese Hindernisse betreffen neben den Bürgerinnen und Bürgern auch Unternehmen, Vereine, Bildungseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, und viele andere.
Dieser Fonds unterstützt daher Kleinprojekte zwischen Verwaltungsstellen und Einrichtungen, die öffentliche Aufgaben erfüllen, mit dem Ziel, grenzbedingte Hindernisse zu identifizieren und abzubauen und somit den Zusammenhalt in der Region Oberrhein weiter zu stärken.
Kleinprojekte müssen zwischen Januar 2027 und März 2029 umgesetzt werden, mit einer Laufzeit von 6 bis 24 Monaten. Das Budget der geförderten Projekte muss zwischen 6.000 und 100.000 Euro liegen.
📸 Jean-Luc Stadler
Letzte Aktualisierung am 03.03.2026
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Machbarkeitsstudie für eine neue Brücke im 3Land für aktive und nachhaltige Mobilitätsformen
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

In der Trinationalen Agglomeration Basel fehlt aktuell ein Rheinübergang zwischen der Schweiz und Frankreich, um die Städte im 3Land effizient miteinander zu verbinden und nachhaltige Mobilitätsformen zu fördern. Durch das Projekt „3Land-Brücke“ soll die Machbarkeit einer neuen Rheinbrücke mit einer ÖPNV-Linie sowie Fuß- und Radwegen geprüft werden.
Zu diesem Zweck werden Untersuchungen zu technischen, rechtlichen und finanziellen Aspekten durchgeführt, um den optimalen Standort, die Art des Bauwerks, die Verkehrsbedingungen und die geltenden Rechtsrahmen abzuklären. Außerdem wird es durch diese Arbeiten möglich sein, die für die Fortführung des Projekts notwendigen Steuerungs- und Finanzierungsmodalitäten zu präzisieren.
Die Ergebnisse werden eine solide Grundlage für künftige politische Beschlüsse und Planungsentscheidungen bilden, die eine Voraussetzung für die Schaffung einer neuen grenzüberschreitenden Infrastruktur am Oberrhein sind.
📸 Julien Kauffmann – TEB
Letzte Aktualisierung am 25.11.2025
Retour au blog Partager : Facebook Twitter
Solarbetriebene Sensoren für Smart Cities
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Smart Cities nutzen Sensoren, um Luftqualität, Verkehrsfluss, Lärmpegel und andere städtische Parameter in Echtzeit zu erfassen. Die meisten Geräte werden jedoch mit Einwegbatterien betrieben oder erfordern eine aufwendige Verkabelung. Dies führt zu hohen Installationskosten, häufigem Wartungsaufwand und einer immer größeren Menge an Elektronikabfall.
EMPOWER#IoT will dies mit einer neuen Generation von solarbetriebenen Sensoren ändern, die auch im Schatten oder unter Straßenlaternen funktionieren. Das trinationale Konsortium aus dem Oberrheinraum wird diese Sensoren in Städten in Frankreich und Deutschland testen.
Anhand der Projektergebnisse wird sich zeigen, wie Städte zuverlässige Daten mit geringeren Kosten, weniger Abfall und umweltfreundlicherer Technologie für die Zukunft sammeln können.
Dieses Projekt wird im Rahmen der Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein kofinanziert.
Weitere Informationen
Letzte Aktualisierung am 25.11.2025
Retour au blog Partager : Facebook Twitter