Tools für kollaboratives Energiemanagement in Industrieparks
Tools für kollaboratives Energiemanagement in Industrieparks
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

In Industrieparks verwaltet jedes Unternehmen seine Energie selbst. Das kann dazu führen, dass ein Unternehmen Solarenergie verschwendet, während der Nachbar Strom aus dem Netz einkauft. Andere lassen Maschinen gleichzeitig laufen, was zu kostspieligen Verbrauchsspitzen führt. Das Ergebnis sind höhere Rechnungen und vermeidbare CO₂-Emissionen.
FLEX-E bietet einen neuen Weg für die Zukunft. Das Projekt entwickelt KI-Tools, durch die Unternehmen voneinander lernen können, ohne sensible Daten auszutauschen. Durch die Kombination lokaler Modelle zu einem kollektiven intelligenten System wird Energie effizienter genutzt und Kosten gesenkt. Der Ansatz wird mit gebrauchsfertigen Leitfäden und Software in Industrieparks in Frankreich und Deutschland getestet.
Für Unternehmen bedeutet dies niedrigere Rechnungen, höhere Wettbewerbsfähigkeit und sauberere Luft sowie Fortschritte bei der Erreichung der Klimaziele.
Dieses Projekt wird im Rahmen der Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein kofinanziert.
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Letzte Aktualisierung am 25.11.2025
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MRT der neusten Generation für eine personalisierte Diagnostik und Therapie
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Krebs und Alzheimer entwickeln sich oft unbemerkt, da heutige Diagnosemethoden keine molekulare Präzision ermöglichen. Bei Patientenuntersuchungen werden mit herkömmlicher Bildgebung häufig frühe oder subtile metabolische Veränderungen übersehen, die für Behandlungsentscheidungen wichtig wären.
QUANTUM-PRECISION will dies ändern, indem hyperpolarisierte MRT eingesetzt wird, eine quantenbasierte Technologie, die krankheitsspezifische Signale verstärkt und so genauere Diagnosen sowie personalisierte Therapien ermöglicht. Das Projekt entwickelt einen Prototyp einer neuen MRT-Generation und testet dessen Leistungsfähigkeit bei Krebs und Alzheimer.
Die potenziellen Auswirkungen des Projekts sind erheblich: Allein am Oberrhein werden jedes Jahr zehntausende Menschen mit Krebs oder neurodegenerativen Erkrankungen diagnostiziert, und es wird erwartet, dass die Zahl der Fälle mit zunehmender Alterung der Bevölkerung weiter steigen wird.
📸 KI-generiertes Bild
Dieses Projekt wird im Rahmen der Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein kofinanziert.
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Letzte Aktualisierung am 25.11.2025
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Imitation MAchine for Robotic Assistance: Eine Robotik-Plattform für den Operationssaal zur Unterstützung des Pflegepersonals
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Im Operationssaal verbringen Pflegeteams viel Zeit mit logistischen Aufgaben und Abläufen wie dem Vorbereiten, Überprüfen und Transportieren von Material.
Das Projekt „IMARA“ entwickelt eine robotische Plattform mit zwei sich ergänzenden Innovationen: einem autonomen mobilen Roboter, der Instrumente vom Lager zum OP bringt, und einem Roboterarm, der grundlegende Pflegegesten zur Vorbereitung und Bereitstellung von Werkzeug erlernen und ausführen kann. „IMARA“ entlastet die Teams von zeitraubenden, potenziell fehleranfälligen Tätigkeiten, um mehr Zeit für die Patientenversorgung zu schaffen und die Sicherheit der Eingriffe zu erhöhen.
Durch die enge Zusammenarbeit von Ärzten, Ingenieuren und Pflegeteams aus Frankreich und Deutschland zeigen diese Systeme, wie vernetzte Krankenhäuser von morgen Robotik und künstliche Intelligenz gezielt einsetzen, um das Pflegepersonal zu unterstützen und die Versorgungsqualität nachhaltig zu verbessern.
Dieses Projekt wird im Rahmen der Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein kofinanziert.
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Letzte Aktualisierung am 25.11.2025
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Eine saubere-Langstrecken-Drohne zur Analyse von Rauchwolken bei Bränden
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Jeden Sommer steigt infolge des Klimawandels die Brandgefahr. Diese Brände betreffen Wälder, bewohnte Gebiete und manchmal auch sensible Industriestandorte und setzen Rauch frei, der Umwelt und Gesundheit gefährdet. Bislang verfügen Feuerwehren nicht über zuverlässige Instrumente, um die Toxizität des Rauchs in Echtzeit genau zu bewerten.
Das Projekt HEDRAF begegnet dieser Herausforderung mit einer innovativen Drohne: fünf Stunden Flugzeit und ein sauberer Antrieb dank Hybridtechnologie aus Lithium-Batterien, Wasserstoffzellen und organischen Solarzellen. Ihre integrierte Intelligenz verfolgt Rauchwolken, während Sensoren Schadstoffe und deren Ausbreitung analysieren.
Die von französischen und deutschen Forschern in Zusammenarbeit mit Feuerwehren und Luftüberwachungsbehörden entwickelte Drohne wird den Behörden zuverlässige Daten liefern, damit sie schneller handeln und die Bevölkerung besser schützen können.
Dieses Projekt wird im Rahmen der Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein kofinanziert.
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Letzte Aktualisierung am 25.11.2025
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Neue Instrumente zur Früherkennung von Weinrebenkrankheiten
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Holzkrankheiten bedrohen still und leise die Weinberge am Oberrhein. Pilze zerstören die Rebstöcke von innen, oft ohne erkennbare Symptome über Jahre hinweg. Wenn sich Anzeichen am Holz oder an den Blättern zeigen, ist es meist zu spät: Die Erträge sinken, Rebstöcke sterben ab und Parzellen müssen gerodet und neu bepflanzt werden. Heute verlassen sich die Winzer auf späte und unzuverlässige Beobachtungen mit bloßem Auge.
„VitiSense“ entwickelt zwei innovative Instrumente: einen tragbaren optischen Sensor, der frühzeitig einen Befall der Blätter erkennt, und ein tragbares MRT-Gerät, mit dem das Innere der Rebstöcke sichtbar gemacht werden kann. Diese Geräte können einzeln oder in einem vernetzten System betrieben werden, um eine kontinuierliche Überwachung und gezielte Maßnahmen zu ermöglichen.
Die Vorteile sind vielfältig: gesündere Reben, weniger Verluste, ein nachhaltigerer Weinbau und die Erhaltung eines wertvollen regionalen Erbes.
📸 ©singgih AdobeStock 1410094917 generatedbyAI
Dieses Projekt wird im Rahmen der Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein kofinanziert.
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Letzte Aktualisierung am 25.11.2025
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Frischer Wind für das Zentrum der Polizei- und Zollzusammenarbeit in Kehl
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Angesichts zunehmender grenzüberschreitender Bedrohungen (Schmuggel, organisierte Kriminalität und Gefahrenlagen) besteht für Einsatzkräfte am Oberrhein ein Bedarf an moderneren Instrumenten, um zusammen schnell und effizient handeln zu können.
Im Projekt „COOPOLIS“ wird das Gemeinsame Zentrum für Polizei- und Zollzusammenarbeit (GZ) in Kehl, Dreh- und Angelpunkt der deutsch-französischen Sicherheitspartnerschaft, modernisiert, um Koordination und Informationsaustausch zwischen den Dienststellen zu verbessern. Dazu zählen die Erneuerung des 24/7-Lagezentrums, die Einführung einer mit nationalen und europäischen Systemen vernetzten IT-Infrastruktur sowie Schulungen zu gemeinsamen Einsatzverfahren und die Anpassung der Instrumente an Datenschutzstandards.
Diese Verbesserungen sollen schnellere Reaktionen, ein besseres Krisenmanagement und somit eine höhere Sicherheit für die BürgerInnen am Oberrhein ermöglichen.
Letzte Aktualisierung am 25.11.2025
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Modernere und inklusivere Bildung am Oberrhein durch 3D-Druck
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Am Oberrhein ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Sonderpädagogik trotz ähnlicher Bedürfnisse nach wie vor begrenzt. Für inklusiven Unterricht werden qualifiziertes Personal und geeignete Materialien benötigt.
„Education 3D“ sieht darin eine Chance und bringt Schulen, Universitäten und Fördereinrichtungen zusammen, um mittels 3D-Druck barrierefreie und individuell anpassbare haptische Tools zu entwickeln. Das Projekt wird inklusive Schulen und sonderpädagogische Einrichtungen mit 3D-Druckern ausstatten, die Lehrkräfte entsprechend schulen und eine zweisprachige Datenbank mit Unterrichtsmodellen und Konzepten schaffen. Im Zuge gemeinsamer Workshops, Ausstellungen und Wettbewerbe wird ein grenzüberschreitendes Netzwerk entstehen, das Erfahrungsaustausch und Verbreitung inklusiver Methoden fördert.
Langfristig soll durch den 3D-Druck die pädagogische Praxis bereichert und eine barrierefreie Bildung gefördert werden.
📸 Joachim Hilger, SBBZ Waldkirch
Letzte Aktualisierung am 25.11.2025
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Photovoltaikmodule im Weinbau: eine Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Die Winzer sind zunehmend Frost, Hagel und Wetterextremen ausgesetzt, die sowohl die Produktion als auch das wirtschaftliche Gleichgewicht einer für den Oberrhein bedeutsamen Branche gefährden. Das Projekt „Agri-PV“ hat zum Ziel, die Installation von Photovoltaikmodulen über oder zwischen den Weinreben zu erproben, um direkt vor Ort Energie zu erzeugen und die Auswirkungen der Klimaschwankungen zu begrenzen.
Drei Pilotstandorte in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und der Schweiz werden verschiedene Systeme testen und Monitoringinstrumente entwickeln, um die am besten geeigneten Anlagen zu ermitteln. Die Partner werden die Ergebnisse auswerten, Daten austauschen und Praxisleitfäden für Winzer, Investoren und Behörden erstellen.
Langfristig wird das Projekt dazu beitragen, günstige Bedingungen für die Umsetzung der Agri-Photovoltaik am Oberrhein zu schaffen, indem es die technische und wirtschaftliche Modernisierung der Branche unterstützt.
Letzte Aktualisierung am 25.11.2025
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Mobilisierung der Bürgerinnen und Bürger gegen die Ausbreitung invasiver Stechmücken
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Die Ausbreitung der Tigermücke beeinträchtigt die Lebensqualität am Oberrhein und erhöht das Risiko der Vireneinschleppung (z. B. Dengue und Chikungunya).
Um diesem Trend entgegenzuwirken, wird im Projekt „TIGER 2.0“ ein grenzüberschreitendes Monitoring eingeführt, an dem sich Behörden, Wissenschaftler und Akteure der partizipativen Forschung (Citizen Science) beteiligen.
BürgerInnen können zur Datensammlung und interaktiven Kartierung beitragen, an der Bewertung von Bekämpfungsmethoden mitwirken und nach einer Entdeckung von Krankheitserregern die Umsetzung der Ablaufpläne für Gegenmaßnahmen unterstützen. Das Projekt soll auch dazu beitragen, Prozesse besser abzustimmen, die Öffentlichkeit gezielter zu informieren und die Reaktionsfähigkeit lokaler Akteure zu stärken.
Langfristig sollen ein besseres Netzwerk für Warnhinweise und ein erwarteter Rückgang der Larvenhabitate von der Wirksamkeit des Projekts zum Nutzen der Bevölkerung zeugen.
📸 Nicolas Hénon
Letzte Aktualisierung am 25.11.2025
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Der PAMINA-Rheinpark erfindet sich mit seinem vielfältigen Erbe für seine Besucher neu
Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Der „PAMINA-Rheinpark“ verbindet deutsche und französische 33 Gemeinden um ein gemeinsames natürliches, historisches und kulturelles Erbe. Sich auf die vor vielen Jahren eingeleitete Entwicklung stützend möchte der Rheinpark heute seine Vielfalt besser und an breiteres Publikum gerichtet zur Geltung zu bringen.
Dazu sollen neue Informations- und Lernorte wie zum Beispiel die künftige Station mit historischen Informationen in Fort-Louis entwickelt und gleichzeitig bestehende Museen und Rundgänge durch digitale Angebote und eine zweisprachige Übersetzung modernisiert werden. Ergänzt wird dies mit Veranstaltungen, Workshops und interaktiven Materialien.
Durch die Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Kultur und Tourismus bietet das Projekt zum einen der lokalen Bevölkerung, Schulklassen und Besuchern neue Möglichkeiten, den Rhein und seine Landschaften zu erkunden, und sorgt zum anderen für eine Belebung seines grenzüberschreitenden Raums.
Letzte Aktualisierung am 25.11.2025
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