Schnelle und zuverlässige lokale Überwachung von Mikroplastik im Rhein

Schnelle und zuverlässige lokale Überwachung von Mikroplastik im Rhein

Publié par Anne-Sophie Mayer le Sonntag 5 April 2026

Schnelle und zuverlässige lokale Überwachung von Mikroplastik im Rhein

Der Rhein, eine lebenswichtige Trinkwasserquelle für Millionen von Menschen, ist zugleich ein Haupttransportweg für Mikroplastik in die Ozeane. Diese Partikel, die aus Abfällen oder Alltagsprodukten stammen, reichern sich in Organismen an und können die menschliche Gesundheit beeinträchtigen. Doch ihre Überwachung ist bisher langsam und kostspielig.

Das Projekt ZUNAMI entwickelt ein automatisiertes Gerät, das Mikroplastik direkt vor Ort innerhalb einer Stunde analysieren kann.

Drei Schlüsselinnovationen stehen dabei im Mittelpunkt: eine fortschrittliche Probenaufbereitung, die Automatisierung durch Mikrofluidik und die elektrische Partikelerkennung mittels Mikroporen. Nach der Laborvalidierung wird die Technologie an Rheinproben getestet.

So ermöglicht ZUNAMI schnellere und verlässlichere Analysen, verbessert die Überwachung der Wasserqualität und stärkt den Schutz von Ökosystemen und Bevölkerung.

📸 Pexels

 

Dieses Projekt wird im Rahmen der Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein kofinanziert.
Weitere Informationen

 

Letzte Aktualisierung am 25.11.2025

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Grenzüberschreitendes Denken in den Verwaltungen am Oberrhein fördern

Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Grenzüberschreitendes Denken in den Verwaltungen am Oberrhein fördern

Am Oberrhein gehört das tägliche Pendeln über Grenzen zum Alltag – sei es zur Arbeit, zur medizinischen Versorgung oder zum Studium. Für die Verwaltungen ist grenzüberschreitende Zusammenarbeit jedoch oft kompliziert: Unterschiedliche Systeme und fehlende Abstimmung bremsen den Austausch.

Hier setzt GRENZCAP an. Das Projekt stärkt die grenzüberschreitenden Kompetenzen von Verwaltungsmitarbeitenden und Entscheidungsträgern durch passgenaue Fortbildungen, strukturierte Kurzpraktika in Nachbarverwaltungen und praxisnahe Werkzeuge für einen echten „grenzüberschreitenden Reflex“. Alle Maßnahmen – von Schulungsmodulen über juristische Analysen bis hin zu Begleitmaterialien – werden erprobt und langfristig verfügbar gemacht.

So trägt GRENZCAP dazu bei, dass Verwaltungen dies- und jenseits des Rheins besser zusammenarbeiten – für eine öffentliche Verwaltung, die schneller, verständlicher und wirksamer auf die Herausforderungen einer grenzüberschreitenden Region reagieren kann.


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Strukturierung einer innovativen und nachhaltigen Musikszene am Oberrhein

Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Strukturierung einer innovativen und nachhaltigen Musikszene am Oberrhein

Am Oberrhein fehlt es jungen Musikerinnen oft an strukturierten Möglichkeiten zur Ausbildung, künstlerischen Entwicklung und beruflichen Etablierung. Das Projekt „Die Drei Ecken“ vereint Kunsthochschulen, Festivals und Kulturorte aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz, um gemeinsam eine zeitgenössische Musikszene aufzubauen.

Drei zentrale Maßnahmen stehen im Fokus: die Förderung junger Talente durch professionelle Begleitstrukturen, die Unterstützung von künstlerischer Arbeit durch Residenzen sowie die Präsentation neuer Werke im Rahmen grenzüberschreitender Konzertsaisons.

Langfristig stärkt das Projekt die Sichtbarkeit der Musikszene, ermöglicht den Verbleib junger Künstlerinnen in der Region und schafft eine lebendige, europäisch vernetzte Kulturlandschaft.


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Kultur für alle: Ein grenzüberschreitendes Theaternetzwerk in den ländlichen Gebieten des Oberrheins

Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Kultur für alle: Ein grenzüberschreitendes Theaternetzwerk in den ländlichen Gebieten des Oberrheins

Trotz großer Nachfrage sind ländliche Gebiete am Oberrhein noch wenig in die deutsch-französische Kulturdynamik eingebunden.

ACTO will das ändern – mit einem mobilen, mehrsprachigen und partizipativen Kulturangebot. Im Rahmen einer grenzüberschreitenden Theaterakademie werden Aufführungen, offene Workshops und Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen. ACTO plant jährlich über 150 Veranstaltungen in mehr als 60 Gemeinden. Ziel ist der Aufbau eines dauerhaften Netzwerks zwischen KünstlerInnen, Schulen, Institutionen und Kommunen.

Dadurch entstehen neue Chancen für Kinder, Jugendliche und Kulturschaffende, über Grenzen hinweg zu leben, zu lernen und zu arbeiten. So wird der Oberrhein zu einer Region, in der Kultur verbindet und nicht trennt.


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Auf dem Weg zur Reduzierung des Plastikfußabdrucks in der Landwirtschaft

Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Auf dem Weg zur Reduzierung des Plastikfußabdrucks in der Landwirtschaft

Am Oberrhein führt der zunehmende Einsatz von Kunststoff in der Landwirtschaft zu erheblichen Umweltproblemen – besonders in Bezug auf die Bodenqualität. AgriRePlas bietet eine konkrete Antwort, indem Landwirte beim bewussteren Einsatz von Kunststoff unterstützt werden.

Das Projekt umfasst mehrere Schritte: Die Kartierung risikobehafteter Anwendungen, Tests in Praxisbetrieben, die Identifikation biologisch abbaubarer Alternativen und die Bereitstellung der Lösungen über eine mehrsprachige Informationsplattform. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen landwirtschaftlichen, wissenschaftlichen und institutionellen Akteuren werden Wiederverwendung und Recycling verbessert und Umweltschäden reduziert.

Langfristig stehen den landwirtschaftlichen Betrieben am Oberrhein praxiserprobte Lösungen zur Verfügung – mit besserem Zugang zu geeigneten Materialien, praktischen Empfehlungen und einem grenzüberschreitenden Austausch unter Fachleuten.


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Renaturierung und Resilienz von Feuchtgebieten am Oberrhein

Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Renaturierung und Resilienz von Feuchtgebieten am Oberrhein

Feuchtgebiete gehören zu den artenreichsten und zugleich gefährdetsten Lebensräumen Europas. Das Projekt „Renaturierung und Resilienz der Feuchtgebiete in der Rheinebene“ will mit konkreten Maßnahmen an zwölf Pilotstandorten in Frankreich und Deutschland dieser Gefahr entgegenwirken.

Ziel ist es, die wertvollen Ökosysteme zu renaturieren, besser zu verstehen, wie sie im Klimawandel funktionieren, und neue Wege zu finden, um sie dauerhaft zu schützen.

Ob ehemalige Mülldeponien, trockengelegte Wiesen oder durch menschliche Aktivität veränderte Weiher, sie alle sollen wieder zu ökologisch vielfältigen Lebensräumen werden. Modernste Technologien wie Umwelt-DNA oder akustische Sensoren helfen dabei, das Vorkommen von Tieren und Pflanzen in den Gebieten zu erfassen.

Das Projekt bringt Fachleute, Vereine und Ehrenamtliche aus beiden Ländern zusammen. Gemeinsam entwickeln sie neue Methoden, tauschen ihr Wissen aus und schaffen eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die auch nach Projektende weiterhin wirken soll, für mehr Natur, ausreichend Wasser und eine vielversprechende Zukunft im Rheingebiet.


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Renaturierung der Rheinauen zur Erhaltung von Arten und Landschaften

Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Renaturierung der Rheinauen zur Erhaltung von Arten und Landschaften

Im grenzüberschreitenden Raum zwischen Rastatt (DE) und Seltz-Munchhausen (FR) sorgt der Klimawandel und eine eingeschränkte Wasserzirkulation für Austrocknung und einen Verlust an Biodiversität in der Auenlandschaft des Rheins.

Durch die ökologische Wiederanbindung von Altrheinarmen im Rahmen des Projekts OpDyNat soll die Wasserzirkulation verbessert und die Resilienz der Auen gestärkt werden. Das Projekt bündelt deutsche und französische Fachkenntnisse und setzt gezielte Maßnahmen auf beiden Seiten der Grenze um. Zusätzlich dazu werden Umweltbildungsformate für Schulen, Familien und die Öffentlichkeit entwickelt.

OpDyNat steht für eine nachhaltige, grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Umwelt- und Klimaschutz – zum Erhalt wertvoller Lebensräume und für die Zukunft eines gemeinsamen Naturraums am Oberrhein.


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Für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Einklang mit dem Schutz der Biodiversität

Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Einklang mit dem Schutz der Biodiversität

Am Oberrhein führt der zunehmende Siedlungsdruck dazu, dass Wildtiere vermehrt Unterschlupf in Gebäuden suchen – Konflikte mit Menschen sind die Folge, die nur selten gelöst werden. Das Projekt Gebäude & Fauna will durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit das Zusammenleben verbessern und die Versorgung verletzter Tiere stärken.

Vorgesehen sind zwanzig Pilotmaßnahmen, die Ausbildung von Fachkräften, die Entwicklung pädagogischer Materialien sowie eine Machbarkeitsstudie zur Weiterführung einer Pflegestation in Südbaden.

So erhalten Bürgerinnen und Bürger, Architektinnen und Architekten sowie öffentliche Einrichtungen praxistaugliche Lösungen, die sich leicht umsetzen lassen. Das Ergebnis: tierfreundlichere Gebäude, eine besser informierte Öffentlichkeit und ein dauerhaftes Netzwerk für die Versorgung wildlebender Tiere.


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Pfälzerwald und Nordvogesen: innovatives Monitoring zum besseren Schutz von Wäldern, Flüssen und Biodiversität

Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Pfälzerwald und Nordvogesen: innovatives Monitoring zum besseren Schutz von Wäldern, Flüssen und Biodiversität

Am Oberrhein ist die Biodiversität durch den Klimawandel bedroht. Doch es fehlen ausreichende Daten, um die Entwicklung der Artenvielfalt präzise zu verfolgen, besonders im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald–Nordvogesen.

Das Projekt MULTI.DIV schließt diese Lücke, indem es Forschende, Naturschutzverwaltungen, Naturkundemuseen und Institutionen aus Deutschland und Frankreich zusammenbringt. Gemeinsam erfassen sie genetische Daten zu Insekten, Fischen und Pflanzen in Wäldern und Gewässern, etablieren ein gemeinsames Monitoring und gründen ein Netzwerk – das„Upper Rhine Biodiversity Cluster“ – zum grenzüberschreitenden Wissensaustausch.
Das Projekt führt zu Analyseinstrumenten, Aktionsplänen, Fortbildungen für Fachkräfte und Ausstellungen für die breite Öffentlichkeit.

Langfristig entstehen solide Entscheidungsgrundlagen für die Politik, praxisnahe Werkzeuge für den Naturschutz – und mehr Bewusstsein für den Erhalt der Natur.


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Gemeinsam eine starke und vernetzte Kreislaufwirtschaft am Oberrhein aufbauen

Publié par SchwoobAline le Sonntag 5 April 2026

Gemeinsam eine starke und vernetzte Kreislaufwirtschaft am Oberrhein aufbauen

Klimawandel und Ressourcenknappheit stellen die Oberrheinregion vor große Herausforderungen. Vielen Unternehmen fehlen bislang das nötige Wissen, die passenden Netzwerke und die richtigen Werkzeuge, um kreislauforientiert zu wirtschaften.

Das Projekt Circular Synergies analysiert vor diesem Hintergrund Kreislaufpotenziale in zentralen Branchen, entwickelt gemeinsam mit zwölf Unternehmen praxisnahe Lösungen („Solution Circles“), begleitet Start-ups mit zirkulären Geschäftsmodellen und bietet Weiterbildungs- und Vernetzungsformate für Wirtschaft und öffentliche Hand.

Ziel ist es, Kompetenzen aufzubauen und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis zu stärken.

Langfristig sollen Unternehmen wettbewerbsfähiger und unabhängiger von Ressourcenimporten werden – und damit die Region als Vorreiterin für nachhaltiges Wirtschaften profilieren.


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