Lehreraustausch im Oberrheingebiet (Phase I)

Lehreraustausch im Oberrheingebiet (Phase I)

Publié par Adipso le Samstag 14 März 2026

Lehreraustausch im Oberrheingebiet (Phase I)

Aufbauend auf dem Grundschulprogramm „Lerne die Sprache des Nachbarn“ sind in allen allgemeinbildenden und beruflichen Schularten Lehrer aller Fachrichtungen grenzüberschreitend ausgetauscht worden, um durch ihren Einsatz die Fremdsprachenkompetenz der Schüler im Gastland zu fördern und das Regio- und Europabewusstsein zu stärken. Sie wurden auf ihren Einsatz im Fortbildungsveranstaltungen vorbereitet; zur Organisation des Lehreraustausches wurden Partnerschulen zusammengeführt sowie Hospitationen von Lehrern ermöglicht.
Das Projekt zeichnete sich durch eine außergewöhnliche Formenvielfalt bei den zustande gekommenen Kontakten zwischen den beteiligten Lehrkräften aus. Konkrete Inhalte der Begegnungen waren beispielsweise:
– die Planung von gemeinsamen Unterrichtsstunden unter Berücksichtigung der geltenden Lehrpläne,
– die gemeinsame Erstellung und Beschaffung von Unterrichtsmaterialien zur Arbeit in den Klassen,
– die Vorbereitung außerunterrichtlicher Projekte oder
– die Vorbereitung persönlicher Partnerschaften der Schüler.


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Lehreraustausch im PAMINA-Raum (Phase II)

Publié par Adipso le Samstag 14 März 2026

Lehreraustausch im PAMINA-Raum (Phase II)

Ziel dieses Projektes war die Fremdsprachenförderung des Schüler des Nachbarlandes sowie die Stärkung des Regio- und Europabewusstseins aller Beteiligten. Lehrer aller Fachrichtungen sollten in den Austausch einbezogen werden, damit sie ihre Sprachkompetenz als Voraussetzung bilingualen Unterrichts verbessern könnten. Das Projekt beinhaltete die Vorbereitung der Lehrer auf ihren Einsatz in Form von Fortbildung, die Zusammenführung von Partnerschulen zur Organisation des Lehreraustausches u.a. in der Form von Hospitationen und gemeinsamen Unterricht sowie die jährliche Wiederholung des Projekts.
Konkrete Inhalte der Begegnungen waren beispielsweise:
– die Planung von gemeinsamen Unterrichtsstunden unter Berücksichtigung der geltenden Lehrpläne,
– die gemeinsame Erstellung und Beschaffung von Unterrichtsmaterialien zur Arbeit in den Klassen,
– die Vorbereitung außerunterrichtlicher Projekte oder
– die Vorbereitung persönlicher Partnerschaften der Schüler.
Neben diesen individuellen Begegnungen sind einzelne größere Veranstaltungen hervorzuheben: eine deutsch-französische Lehrer-Fortbildungstagung mit 200 Teilnehmern und drei Lehrgänge zur Einführung des (ebenfalls aus INTERREG-Mitteln geförderten) deutsch- französischen Lehrwerks „Leben am Oberrhein“ mit je 60 Teilnehmern.


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Schüler entdecken den PAMINA-Raum

Publié par Adipso le Samstag 14 März 2026

Schüler entdecken den PAMINA-Raum

Ziel des Projektes war die Förderung der Kenntnisse über das gemeinsame Erbe in den Teilgebieten des PAMINA-Raumes sowie die Ausarbeitung pädagogischer Angebote auf der Basis des gemeinsamen Erbes. Im Rahmen des Projektes sollten Schüleraustauschprogramme zwischen den Regionen Mittlerer Oberrhein, Südpfalz und Nordelsass unterstützt werden.Auf der Basis einer flächendeckenden Erhebung wurden zunächst die interessanten Ziele im PAMINA-Raum gesammelt. Die Auswertung und Aufbereitung der Rohinformationen floss schließlich in eine zweisprachigen Katalog (Auflage 10.000) und eine Wandkarte (Auflage 15.000) ein. Beides wurde an ale Schulen im PAMINA-Raum verteilt und der Presse präsentiert. Somit liegte den Lehrern ein umfassender nach den Themen Wirtschaft, Geschichte, Kultur, Brauchtum, Wissenschaft, Technik und Kunst gegliederter Katalog vor, der die Vorbereitung von Klassenfahrten bzw. grenzübergreifenden Begegnungen dienen sollte. Zusätzlich wurde im Rahmen eines Seminars mit Lehrern drei pädagogische Dossiers zu bestimmten Themen erarbeitet.


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Entwicklung touristischer Produkte im PAMINA-Raum

Publié par Adipso le Samstag 14 März 2026

Entwicklung touristischer Produkte im PAMINA-Raum

Aufbauend auf den Ergebnissen des INTERREG I-Projektes „Grenzüberschreitendes touristisches Entwicklungsprogramm“, wurden die dabei gewonnenen Erfahrungen systematisch umgesetzt und vertieft. Entwicklung und Vermarktung grenzüberschreitender touristischer Produkte/Angebote sowie die praktische Unterstützung der örtlichen Tourismusstellen standen im Vordergrund der Zielsetzung des Projektes.
Zur systematischen Bestandsaufnahme regionaler touristischer Angebote im PAMINA-Raum und zur davon abgeleiteten Kreation grenzübergreifender touristischer Produkte wurden Fachgremien eingerichtet und vier Workshops veranstaltet. Dabei konnten neun Angebote unter dem Thema „Europa zum Schnuppern“ erstellt werden, die in einer zweisprachigen Broschüre vermarktet wurden. Außerdem wurden 13 grenzübergreifende Radtouren erarbeitet und in Prospektform bekannt gemacht. Die Angebote wurden bei drei großen Tourismusveranstaltungen präsentiert. Zur Weiterbildung wurden fünf Seminare zum Thema „Event-Marketing“ sowie fünf weiter Fortbildungen durchgeführt. Außerdem wurde eine zentrale digitale Bilddatenbank über den PAMINA-Raum angelegt. Schließlich trugen die Maßnahmen auch zur Sicherung vorhandener Arbeitsplätze und mittel- bis langfristig zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei.


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Handwerk am Oberrhein – Chancen für die Jugend

Publié par Adipso le Samstag 14 März 2026

Handwerk am Oberrhein – Chancen für die Jugend

Im Rahmen des Projektes haben die Handwerkskammern des PAMINA-Raumes eine grenzüberschreitende Wanderausstellung zum Thema Jugend und Handwerk entwickelt. Diese hatte zum Ziel, über die verschiedenen Handwerksberufe und deren Möglichkeiten zu informieren. Außerdem sollten die Jugendlichen motiviert werden, einen handwerklichen Beruf zu erlernen.
Die eigens konzipierte Wanderausstellung wurde an 21 Orten grenzüberschreitend präsentiert hauptsächlich in Schulen und Bildungszentren des Handwerks. Ca. 40 000 Besucher hat die Ausstellung insgesamt erreicht. An drei regionalen Multiplikatorveranstaltungen haben 55 Beratungslehrer teilgenommen. Weitere Werbemaßnahmen kamen hinzu, wie z.B. Briefaktion an Schulen, Fachartikel, Europa-Workshops für Schüler, Schülerwettbewerb („Handwerk 2000 in Europa“) sowie ein Internetauftritt. Zur Intensivierung der grenzübergreifenden Kontakte zwischen Schule und Handwerk wurden Stipendien vergeben, die für Projekttage, Schüleraustausch etc. genutzt wurden; daran haben 40 Klassen bzw. 800 Schüler teilgenommen. Das ursprünglich geplante Abschlusssymposium konnte nicht durchgeführt werden.


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Mobile Übungsanlage Binnengewässer (MÜB)

Publié par Adipso le Samstag 14 März 2026

Mobile Übungsanlage Binnengewässer (MÜB)

Im Rahmen des Projekts wurde ein Tankmotorschiff zu einem Ausbildungszentrum für Mitglieder der Feuerwehren bezüglich Risiken von Flussschifffahrt und Seveso-Einrichtungen am Rheinufer umgebaut. Nach einer Reihe von Tests der an Bord angebrachten Simulatoren wurde eine Ausbildergruppe des SDIS 67 wie auch eine deutsche Gruppe aus Rheinland-Pfalz ausgebildet.

 

Bild: CRERF-MUEB auf dem Rhein
Quelle: www.crerf-mueb.eu

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„Verbraucherschutz macht Schule am Oberrhein“

Publié par Adipso le Samstag 14 März 2026

„Verbraucherschutz macht Schule am Oberrhein“

Das Projekt zielte darauf ab, Jugendliche im Verbraucherrecht zu schulen und ihnen damit die Kernkompetenzen zu vermitteln, um mündig zu werden und später als erwachsene Verbraucher mit Sachkenntnis ihre Kaufentscheidungen zu treffen. Das zweisprachige Lehrangebot richtete sich zunächst an deutsche und französische Jugendliche, zwischen 15 und 20, aus der Grenzregion, im Rahmen Ihrer Gymnasiums- bzw. Berufsschuleunterrichte.


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Austausch-Zentrum Oberrhein – AZOR

Publié par Adipso le Samstag 14 März 2026

Austausch-Zentrum Oberrhein – AZOR

Das Austausch-Zentrum Oberrhein – AZOR sollte die bestehenden Schulpartnerschaften zwischen französischen und deutschen Grundschulen unter Einbeziehung der schweizerischen Sekundarstufe I um einen Familienaustausch ergänzen.

Das Oberrheingebiet wird neben seinen wirtschaftlichen Verflechtungen auch insbesondere von der kulturellen Diversität der in diesem Gebiet lebenden Menschen geprägt. Damit auch schon die Kleinsten das Gefühl von Gemeinschaft vermittelt bekommen und kulturell anders geprägte Kinder kennenlernen können, wurde das Austausch-Zentrum Oberrhein – AZOR gegründet.

Mehr als Schulpartnerschaften

Neben der Ergänzung der Schulpartnerschaften sollten die Grundschulkinder aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz die Möglichkeit erhalten, durch Familienaustauschprogramme die unterschiedliche Lebensart und die kulturellen Besonderheiten anderer Kinder kennenzulernen. Auch wurden kostenlose Freizeitaktivitäten für die Kinder angeboten, welche nicht an den Familienaustauschprogrammen teilnahmen. Gemeinsames Basteln, Malen, Singen, Kochen und weitere kreative Aktivitäten konnten die teilnehmenden Kinder kulturelle Unterschiede entdecken und unterschiedliche Traditionen und Bräuche entdecken.

Die kreativen Nachmittage stießen auf große Zustimmung und wurden im Rahmen von Ferienprogrammen im Realisierungszeitraum intensiviert. Diese bildeten einen großen Mehrwert und waren anfangs nicht im Projektvorhaben geplant.

Alle Veranstaltungen wurden von professionellen zweisprachigen Künstlern und Pädagogen begleitet und geleitet. Somit war zu jeder Zeit der interkulturelle Mehrwert gegeben und mögliche Sprachbarrieren bei den teilnehmenden Kindern und deren Familien stellten kein Hindernis mehr dar.


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Ein deutsch-französischer Masterstudiengang: Manager von Clustern und regionalen Netzwerken in der Metropolregion Oberrhein

Publié par Adipso le Samstag 14 März 2026

Ein deutsch-französischer Masterstudiengang: Manager von Clustern und regionalen Netzwerken in der Metropolregion Oberrhein

Experten auf der wirtschaftlichen und politischen grenzüberschreitenden Bühne – Unternehmensnetzwerke und verknüpfte Kompetenzzentren bilden die Zukunft Europas. Die qualitativ hochwertige Ausbildung in Form des innovativen deutsch-französischen Masterstudiengangs „Management von Clustern und regionalen Netzwerken“ bereitet die Studierende auf eine Tätigkeit in diesem spannenden Berufszweig vor.

Im Rahmen des Projekts sollte die Begleitung der grenzüberschreitenden Vernetzung bestehender nationaler Unternehmens- und Verwaltungsnetzwerke verbessert werden. Sogenannte „Cluster-Manager- und Managerinnen“ helfen den Unternehmen dabei, die Zusammenarbeit der verschiedenen Partner über Unternehmens-, Branchen- und Landesgrenzen hinweg koordinieren zu können.

Ausbildung zu Experten

Für den Aufbau des notwendigen Expertenwissens entstand 2012 aus der gemeinsamen Initiative der Hochschule für Verwaltung in Kehl und dem Insitut des traducteurs, interprètes et relations internationales (ITIRI) der Universität Straßburg das Projekt des Masterstudiengang „Management von Clustern und regionalen Netzwerken“.

Neben diesem Studiengang wurde auch ein trinationales Kompetenz- und Forschungszentrum „Clustermanagement“ von den beiden Partnerhochschulen in Kehl und Straßburg in Kooperation mit der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel gegründet. Der europaweit einzigartige Studiengang ermöglicht es den Studierenden zu lernen, wie Unternehmensnetzwerke gestaltet, verwaltet und letztendlich zum Erfolg geführt werden können.

Während des zweijährigen Studienverlaufs werden den Studierenden Inhalte u.a. aus Clustertheorie, Verhandlungstechniken, öffentliche Verwaltung in Deutschland, Frankreich und Europa gelehrt. Je ein Semester verbringen die Studierenden an der Hochschule in Kehl und in Straßburg, um anschließend das dritte Semester zwischen beiden Hochschulen aufzuteilen und im letzten Semester ein Praktikum zu absolvieren.

Eine wahre Erfolgsgeschichte auch nach der Projektbeendigung

Auch nach Ende des dreijährigen Förderzeitraums im Jahr 2015 blieb der Masterstudiengang bestehen.

Der Erfolg des Studiengangs im Rahmen des Interreg Oberrhein Projekts ist offensichtlich: 2015 wurde der Masterstudiengang von der Deutsch-Französischen Hochschule akkreditiert und genießt innerhalb Europas großes Ansehen. Auch können sich die Absolventinnen und Absolventen über gute Berufsaussichten aufgrund ihrer meist Dreisprachigkeit und der exzellenten Ausbildung freuen.

So fanden Absolventinnen und Absolventen Anstellungen als Projektmanager bei der Baden-Württemberg International GmbH, bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, bei proHolzBW oder auch bei der GIZ GmbH.

 

Video: Präsentation des Studiengangs auf Youtube
Bild: Studierende und Alumnimitglieder des Studiengangs

 

 

 


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Der Oberrhein: durch die Ausbildung zum gemeinsamen Arbeitsmarkt

Publié par Adipso le Samstag 14 März 2026

Der Oberrhein: durch die Ausbildung zum gemeinsamen Arbeitsmarkt

Dieses Projekt der Industrie- und Handelskammern im Elsass und Baden hatte zum Ziel die Auszubildende des Oberrheins auf die Sprache und die Berufskultur des Nachbars aufmerksam zu machen und die Unternehmen auf beiden Seiten des Rheins auf den Mehrwert der erworbenen Kompetenzen aus der beruflichen Bildung für die Jugendlichen zu sensibilisieren. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern, den Unternehmen und den Jugendlichen ist die Entstehung eines grenzüberschreitenden Lehrgangs zum Vertriebskaufmann in Wissembourg seit 2014.


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