Symposium für Sandsteinskulpturen Weißenburg/Bad Bergzabern

Symposium für Sandsteinskulpturen Weißenburg/Bad Bergzabern

Publié par Adipso le Mittwoch 1 Juli 2026

Symposium für Sandsteinskulpturen Weißenburg/Bad Bergzabern

Im Rahmen des Sandsteinsymposiums haben Künstler während der Woche vom 16. bis 22. August 2010 vor erwachsenen Bürgern, Schülern und Besuchern der Region gearbeitet und Workshops mit diesen durchgeführt. Die Informations- und Einführungswerkstätten für das deutsch-französische Publikum fanden im Grabenloch von Wissembourg statt. Andere Künstler aus der Region haben ergänzend einen Tag der offenen Tür in ihren Ateliers angeboten. Die während des Symposiums gefertigten Skulpturen wurden im Anschluss an verschiedenen Orten im Eurodistrikt Regio Pamina aufgestellt. Um die grenzüberschreitende Mobilität der Bürger zusätzlich anzuregen, wurde eine in Französisch und Deutsch abgefasste Broschüre mit einem Stempelblatt herausgegeben, das im Verlauf eines Besichtigungsparcours an den verschiedenen Stationen abgestempelt werden konnte. Die Stempelblätter nahmen an einer Verlosung teil. Des Weiteren wurden zweisprachige Informationsvorträge zum Sandstein sowie Naturerkundungs-Touren und ein Ausflug zu einem lokalen Steinbruch angeboten. Insgesamt nahmen rund 300 Personen aus Deutschland und Frankreich an den Workshops- und Informationsveranstaltungen teil. Während der gesamten Woche fanden sich zudem mehrere hundert Bürger und Touristen im Grabenloch ein.


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Wettbewerb und Ausstellung: „Wasser, Quelle aller Inspiration“

Publié par Adipso le Mittwoch 1 Juli 2026

Wettbewerb und Ausstellung: „Wasser, Quelle aller Inspiration“

Das Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe wollte mit diesem Wettbewerb die Blickwinkel der Bürger einander gegenüber stellen und die Menschen dazu anregen, über das Thema Wasser in ihrer Region oder im Allgemeinen nachzudenken. Das Projekt reihte sich einerseits in den Rahmen des Europäischen Jahres der Kreativität und Innovation ein, andererseits lief es parallel zum 5. Weltwasserforum ab. Das Projekt „Wasser, Quelle aller Inspiration“ bestand aus zwei Phasen: Zuerst wurden die Einwohner des Eurodistrikt Regio Pamina eingeladen, an dem zirka sechsmonatigen Fotowettbewerb zum Thema Wasser teilzunehmen. Der Wettbewerb war sowohl für Laien als auch für Spezialisten aller Altersgruppen offen. Die Kandidaten erstellten ein fotographisches Werk, das ihre Sicht zum Thema Wasser ausdrückt. Eine deutsch-französische Jury verlieh anschließend Preise im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung. In der zweiten Phase wurden die Werke in einer Wanderausstellung in verschiedenen Städten des Eurodistrikt Regio Pamina gezeigt. Diese Ausstellung sollte den Bewohnern die Gelegenheit bieten, die Verbindung, die die Preisträger zwischen dem Thema und der Kunst herstellen konnten, zu entdecken und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Wasserproblematik zu lenken. Insgesamt nahmen 84 Personen am Wettbewerb teil. Die Wanderausstellung besuchten über 1 000 Bürger.


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Digitale Medienkunst am Oberrhein. Konservierung – Restaurierung – Zukunftssicherung

Publié par Adipso le Mittwoch 1 Juli 2026

Digitale Medienkunst am Oberrhein. Konservierung – Restaurierung – Zukunftssicherung

Konservierung, Erhalt und Präsentation der Medienkunst der Kulturinstitutionen des Oberrheinraums – Das Projekt „Digitale Medienkunst am Oberrhein. Konservierung – Restaurierung – Zukunftssichernd“ brachte regionale Akteure aus Kultur und Wissenschaft zusammen, welche innovative Methoden entwickelten, um die Erhaltung der Medienkunst im Oberrheinraum zu garantieren.

Der Oberrheins zeichnen sich durch seine vielfältigen Sammlunten und Kunstwerke aus, welche zur Attraktivitätssteigerung dieses Lebensraums führen, aber auch Besucher aus dem In- und Ausland anziehen. Hauptziel des Projektes war die Bewahrung der digitalen Kunst in diesem Gebiet. Die Erforschung von Strategien für die Konservierung dieser Kunst, welche auf digitaler Programierung und dem Einsatz von digitalen Technologien beruht, stand dabei im Mittelpunkt

Konkrete Strategien für die Erhaltung digitaler Kunstwerke

Die Projektkooperation zwischen dem ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie Kalrsruhe) und fünf weiteren Institutionen aus den Bereichen Sammeln, Vermitteln und Lehren des Oberrheins ermöglichte einen engen Austausch, um Fragen der Erhaltung digitaler Kunst zu analysieren. Anhand zehn konkreten Kunstwerken aus Sammlungen des Oberrheinraums wurden zudem konkrete Strategien entwickelt, welche die Konservierung digitaler Kunstwerke garantieren sollten. Es wurde ein ein Dokumentationsmodell erarbeitet, welches dabei helfen sollte, digitale Kunstwerke unter Berücksichtigung ihrer speziellen Charakteristika für Sammlungs- und Erhaltungszwecke adäquat zu erfassen.

Auch erschien zum Abschluss des Projekts eine Publikation (Bernhard Serexhe (Hg.), Konservierung digitaler Kunst: Theorie und Praxis. Das Projekt digital art conservation, Ambra V, Wien, 2013), welche alle Aktivitäten und Ergebnisse des Projekts dokumentiert. Neben der Ergebnisprotkollierung des Projekts erhält die Publikation auch juristische Rahmenbedingungen für konservatorische Eingriffe an digitalen Kunstwerken. Erfahrungsberichte aus der Praxis und Interviews mit den beteiligten Künstlern bilden das aktuelle Angebot von Konservatoren auf diesem Gebiet ab.

Das Projekt hat dazu beigetragen, dass mithilfe eines grenzüberschreitenden Experten-Netzwerkes der Medienkunstbestand am Oberrhein erfasst und mithilfe der entwickelten Sammlungs- und Konservierungsstrategien eine Gefährdung der kulturellen Werke abgewandt werden konnte.

Bild: Die gemeinsame Bibliothek des ZKM und
der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG)

 


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Internationales PAMINA Nachwuchsschwimmfest

Publié par Adipso le Mittwoch 1 Juli 2026

Internationales PAMINA Nachwuchsschwimmfest

Das 2. internationale PAMINA nachwuchsschwimmfest am 19. und 20. März 2011 war die erste, in grenzüberschreitender Partnerschaft getragene Auflage des internationalen Nachwuchsschwimmfestes in Bad Bergzabern. Die Veranstaltung ist zu einem multinationalen sportlichen Begegnungs-Fest gewachsen, an dem Mannschaften aus 27 Nationen beteiligt waren. Startberechtigt waren Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter zwischen 10 und 16 Jahren, darunter auch Sportler mit einem Handicap. Neben den sportlichen Aktivitäten wurden vielfältige Bewegungs-möglichkeiten angeboten und Institutionen und Einrichtungen in der Region besucht. Die jugendlichen Teilnehmer aus dem Ausland wurden bei Familien in Privatquartieren untergebracht. Dadurch wurden zahlreiche Familien aus dem ganzen Eurodistrikt Regio Pamina eingebunden und es entstanden viele Freundschaften. Nach der Wiedereröffnung des Rebmeerbades in Bad Bergzabern, dessen Renovierung auch mit Mitteln des INTERREG-Programms gefördert wurde, sollte durch die den Veranstaltungsnamen PAMINA nachwuchsschwimmfest herausgestellt werden, dass nicht ein lokaler Club, sondern der gesamte PAMINA– Raum junge Sportler aus Asien, Amerika und ganz Europa zu einer Begegnung einlädt. An dem Schwimmfest nahmen 513 Athleten und über 300 Besucher teil.


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Deutsch-französisches Naturfoto-Festival

Publié par Adipso le Mittwoch 1 Juli 2026

Deutsch-französisches Naturfoto-Festival

Das Projekt widmete sich der Organisation eines deutsch-französischen Naturfotofestivals. Es fand in Wissembourg im Norden des Elsass statt. Fotoausstellungen (etwa 20 Fotografen, Deutsche und Franzosen), Stände, Vorträge, Fotokurse, Workshops für Schüler und Jugendgruppen sowie ein Fotowettbewerb für die Einwohner des PAMINA-Raums standen auf dem Programm dieses einzigartigen Ereignisses. Im Detail stellte sich dies wie folgt dar: 1. eine Ausstellung von über 220 Werken im Großformat (50×75 cm) und als Panoramaaufnahmen von 22 deutschen und französischen Fotografen, 2. Organisation eines Fotowettbewerbs für die Einwohner des PAMINA – Raums, 3. eine Ausstellung von etwa 30 Werken der Preisträger des Wettbewerbs, 4. die Durchführung von Fachvorträgen für Erwachsene – die Durchführung von Fotokursen für Erwachsene, 5. Programmangebote für deutsche und französische Schulklassen, 6. Programmangebote für deutsche und französischen Kindergruppen außerhalb der Schule, 7. Organisation einer Börse für Fotomaterial und Präsentation von Ständen von Umweltbildungsorganisationen. Davor fand eine kleine Ausstellung in den Räumen des Biosphärenhauses in Fischbach statt, um das Festival auch bei den Besuchern dieser Einrichtung zu bewerben. Der Fotowettbewerb sollte den Bürgern ebenfalls Lust auf das Festival machen und sie zur Teilnahme an dem Ereignis ermuntern. Insgesamt kamen über 3 800 Besucher aus Deutschland und Frankreich im Rahmen der Ausstellungen, Vorträge und Workshops zusammen.


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MüReDe, die Wächterin der Schätze

Publié par Adipso le Mittwoch 1 Juli 2026

MüReDe, die Wächterin der Schätze

Es handelt sich um ein grenzüberschreitendes Pilotprojekt für die Zielgruppe der (Grundschul-)Kinder des Eurodistrikt Regio Pamina zur Förderung eines Bewusstseins für die Notwendigkeit eines gemeinsamen und verantwortlichen Umgangs mit Ressourcen und einer entsprechenden Verhaltensänderung am Beispiel des alltäglichen Umgangs mit Müll (Müll-Vermeidung, Müll-Verwertung, Müll als Ressource usw.). An der Pilotphase des Projektes nahmen insgesamt 8 pädagogische Einrichtungen aus dem Eurodistrikt teil. Nach einer inhaltlichen Einführung durch eine Fachkraft haben die Kinder einer jeden beteiligten Einrichtung unter der Leitung eines professionellen Künstlers eine Symbolfigur aus Müll gefertigt: MüReDé, Wächterin der Schätze, Sympathieträgerin und Mahnerin für einen vernünftigen Umgang mit Müll. Die MüReDe wurden auch zur Trägerin einer lokal eingebundenen, zweisprachigen Geschichte oder Reportage zur Grundthematik des Projektes. Den Kindern oblag es, diese Geschichte zu finden: journalistische Recherche, Reportage, Schreibwerkstatt, Märchen-Umerzählung oder sonstige Form, die Kinder konnten frei wählen. Anschließend traten die 8 MüReDé im Rahmen einer Wanderausstellung eine Rundreise durch den den Eurodistrikt Regio Pamina an. Im Rahmen mehrerer Austauschmaßnahmen zwischen den verschiedenen Einrichtungen, die durch ein großes, finales Treffen abgerundet wurden, bestand zudem viel Raum für persönliche, interkulturelle Kontakte. Eine Besonderheit war hierbei die Teilnahme von einer Gruppe junger Behinderter aus Ingwiller, die nicht nur eine MüReDé schufen, sondern ebenfalls mehrere Tage in der Pfalz verbrachten und dort ihren Partnergruppen begegneten. Zum Schluß schenkte jede Einrichtung einem Projektpartner ihre MüReDé. Dort fand jede MüReDé ihren endgültigen Platz, um als Sympathieträgerin, Mahnerin und Hüterin für einen vernünftigen Umgang mit Müll und ganz allgemein mit Ressourcen zu wirken.


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Noten ohne Grenzen

Publié par Adipso le Mittwoch 1 Juli 2026

Noten ohne Grenzen

Die Projektpartner wollten durch Schaffung eines gemeinsamen Konzeptes zur Förderung und Pflege des kulturellen und historischen Potenzials in der Pamina Region ein Modell der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit entwickeln. Das Projekt basierte auf verschiedenen Säulen: Förderung der Zusammenarbeit zwischen den beiden kulturellen Einrichtungen durch die Bildung einer Kulturkooperation.Der Austausch von Erfahrungen und Methoden, die Durchführung von Veranstaltungen sowie die Einbindung der Bevölkerung
durch das Angebot eines grenzüberschreitenden Transfers bildeten die zentralen Punkte dieser Kulturkooperation. Auf der Grundlage dieser Säulen wurden wiederum drei Module realisiert: a) Projekt: Guilhem & Alaïs et l’Orchestre oublié – Ein gemeinsames Projekt des Blasmusikorchesters Ensemble Musical de la Moder de Schweighouse-sur Moder (EMM) und des Bezirksjugendorchester Yburg Windeck. Rund 110 Jugendliche der beiden Orchester boten die eigens komponierte Erzählung mit Theaterelementen in Bühl und Ohlungen dar. Ein kleines zweisprachiges Büchlein wurde zum Stück veröffentlicht. b) Mit einem gemeinsamen grenzübergreifenden Marketing im Bereich Kulturtourismus sollte ein größeres Breitenspektrum für verschiedene Kulturveranstaltungen geschaffen werden. c) Um die Bevölkerung in einen echten kulturellen Austausch einzubinden, wurde ein grenzüberschreitender Bustransfer zu verschiedenen Veranstaltungen der beiden Projektpartner angeboten.Die Projektpartner wollten durch Schaffung eines gemeinsamen Konzeptes zur Förderung und Pflege des kulturellen und historischen Potenzials in der Pamina Region ein Modell der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit entwickeln. Das Projekt basierte auf verschiedenen Säulen: Förderung der Zusammenarbeit zwischen den beiden kulturellen Einrichtungen durch die Bildung einer Kulturkooperation.


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Grenzüberschreitende Streuobstwiesen- und Biodiversitätsaktionstage

Publié par Adipso le Mittwoch 1 Juli 2026

Grenzüberschreitende Streuobstwiesen- und Biodiversitätsaktionstage

Das Projekt beinhaltete die Organisation einer grenzüberschreitenden Schülerbegegnung zu dem Thema Streuobstwiese und Biodiversität in Fischbach bei Dahn. Die Verbandsgemeinde Sauer-Pechelbronn hat 2007 ein pädagogisches Programm über die Streuobstwiesen mit folgenden Zielen gestartet: Bildung und Sensibilisierung der Einwohner in der Region über die Bedeutung der Streuobstwiesen, Pflege von bereits existierenden Streuobstbeständen und Anpflanzung neuer Streuobstwiesen. Das vordringliche Anliegen der Verbandsgemeinde Sauer-Pechelbronn war die Initiierung eines Austauschs mit dem deutschen Nachbargebiet, da auch auf deutscher Seite dieselben Probleme zur Erhaltung der traditionellen Streuobstwiesen existieren. Per se kennt die Natur keine kulturellen oder politischen Grenzen. Das Projekt wurd mit zwei pädagogischen „Bausteinen“ durchgeführt. Zunächst fand eine Vorbereitungsstunde in der jeweiligen Schule gemeinsam mit Schülern und Lehrern statt, um sich besser mit der Problematik Streuobstwiese und Biodiversität vertraut zu machen. Es wurden dort auch zweisprachige Hefte zu dem Thema an die Schüler verteilt. Der zweite Teil fand direkt auf Streuobstwiesen in Fischbach statt. An vier Tagen fanden vormittags bilinguale Workshops und Ausflüge in die Streuobstwiesen in deutsch-französischen Gruppen statt. Der Nachmittag bot Gelegenheit zu Diskussionen, zum Austausch und zur Vertiefung der Thematik in beiden Sprachen. Insgesamt haben 360 Schüler an den Aktionstagen teilgenommen.


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Grenzüberschreitende Berührung von Theater und Tanz

Publié par Adipso le Mittwoch 1 Juli 2026

Grenzüberschreitende Berührung von Theater und Tanz

Wohlwissend, um die Notwendigkeit die Türen seines Theaters in Richtung Deutschland zu öffnen, und auch dem Publikum aus beiden Ländern die Möglichkeit zu geben, auf dem Gebiet der Sensibilität zueinander zu finden, wollte das Relais Culturel ein kulturelles Einverständnis zwischen seinem Haus, den grenzüberschreitend tätigen örtlichen Vereinen, und den deutschen Kulturträgern herstellen. Sowohl das „Winterspiel“-Festival, als auch die alljährliche Aufführung der Theatergruppe „Klein Dominikaner Bühn“ (KDB), sowie das „HipHop Fest“, in Zusammenarbeit mit der Weißenburger Jugendbetreuungsgruppe, sollten Anlass zur Begegnung der deutschen und französischen Sprache sein, aber auch Begegnungsort zwischen dem deutschen und französischen Publikum. Die elsässische Mundart wird vom französischen und deutschen Publikum gleichermaßen verstanden, und kann durchaus, als kulturelles Bindeglied zwischen Frankreich und Deutschland angesehen werden. HipHop hat sich in der lokalen Kulturdynamik, als motorisches Element etablieren können, so dass entschieden wurde, dieses Fest ebenfalls in Richtung Deutschland zu öffnen. Die grenzüberschreitende Öffnung basierte auf mehreren Ausrichtungen: eine starke Partnerschaft mit der PAMINA Volkshochschule in Wissembourg, französische Aufführungen in Deutschland und deutsche Aufführungen in Frankreich, eine Partnerschaft mit dem Chawwerusch-Theater, eine zweisprachige Arbeit rund um die Inszenierung, die Jugend ist grenzüberschreitend, eine zxeisprachige Öffentlichkeitsarbeit. An den unterschiedlichen Veranstaltungen nahmen rund 5 000 Besucher aus Deutschland und Frankreich teil. Im Laufe des Projektes haben sich zudem weitere Kooperationsprojekte und Partnerschaften (z.B. mit der Bürgerstiftung Pfalz) ergeben, einige Maßnahmen wie die Zusammenarbeit mit dem Chawwerusch-Theater und die grenzüberschreitenden Bus-Shuttle sollen aufgrund der positiven Erfahrungen auch in 2012/2013 fortgeführt werden.


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Galerie mobil – hiwwe und driwwe – Südliche Weinstrasse-Nord Alsace

Publié par Adipso le Mittwoch 1 Juli 2026

Galerie mobil – hiwwe und driwwe – Südliche Weinstrasse-Nord Alsace

Die Kunst kommt zu den Menschen, auf zentrale Plätze in Kleinstädten und Dörfern, in Schulen und Jugendhäuser an der Südlichen Weinstraße und dem Elsass. Das war das Motto des Projektes, welches einen zur mobilen Kunstgalerie umgebauten Übersee-Container grenzüberschreitend zum Einsatz brachte. Eingebettet in den Kultursommer Rheinland-Pfalz mit dem Thema « EURO-VISIONEN » war das Projekt gedacht als eine grenzüberschreitende Kulturkooperation zur Vernetzung der Kultureinrichtungen des Landkreises SÜW und dem benachbarten Elsass, die den Menschen abseits der Ballungsräume, mit einem naturgemäß kleineren Kulturangebot, den Zugang zu Kunst und Kultur erleichtern und ermöglichen sollte. Die kulturelle Bürgermobilität wurde durch regional geprägte, ansprechende und interessante Rahmenprogramme (Musik, Theater, Literatur) anlässlich zweier Vernissagen in Landau und Wissembourg angeregt. Zudem wurden Schulen, Jugendhäuser, Kultureinrichtungen beiderseits der Grenze über die Galerie und deren Verwendungsmöglichkeiten (Kunstausstellungen, Kulturprojekte, Schulprojekte) informiert. Entsprechend der Mobilität der Bürgerinnen und Bürger, sollte durch das Projekt auch die Mobilität der Künstler und ihrer Produktionen gefördert und ihre Wahrnehmung erhöht werden. Durch die gemeinsame Nutzung einer solchen Galerie, auch durch ihre Einmaligkeit, ergeben sich nicht zu unterschätzende Synergieund einige Einspareffekte in den benachbarten Kulturinstitutionen. Insgesamt kamen rund 600 Personen aus Deutschland und Frankreich zu den beiden Eröffnungsveranstaltungen. Die mobile Galerie ist weiterhin im Eurodistrikt unterwegs.


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