Eröffnung der neuen deutsch-französischen Begegnungsstätte am Rhein

Eröffnung der neuen deutsch-französischen Begegnungsstätte am Rhein

Publié par Adipso le Donnerstag 2 Juli 2026

Eröffnung der neuen deutsch-französischen Begegnungsstätte am Rhein

Im Herbst 2019 hat das BAAL novo Theater Eurodistrict seinen eigenen Theatersaal eröffnet, im Europäischen Forum, direkt am Rhein und an der deutsch-französischen Grenze. Dieses Theater bietet auch anderen Gruppen und Initiativen, die auf grenzüberschreitende Aktivitäten ausgerichtet sind, einen Raum, an dem sie ihre Arbeit präsentieren und sich austauschen können. So entsteht mitten im Eurodistrict Straßburg-Ortenau ein Ort der kulturellen Begegnung von Deutschen und Franzosen.

Ziel des Kleinprojekts war es, im Rahmen der Europäischen Kulturwoche (28. September – 6. Oktober 2019), die das BAAL novo gemeinsam mit anderen kulturellen Akteuren der Grenzregion organisierte, auf diesen neuen Veranstaltungsort und dessen Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Das Programm sah vor ein vielseitiges kulturelles Angebot widerzuspiegeln: „BAAL novo und verschiedene Ensembles aus Baden-Württemberg und dem Elsass werden Theater für ein deutsch-französisches Publikum bieten, Nachmittagsveranstaltungen für Familien aus beiden Ländern sowie Vorführungen für Schulen am Vormittag. Durch Diskussionsrunden, Informationsabende, Themenworkshops sowie Theater zum Mitmachen werden die deutschen und französischen Bürger eingeladen, sich zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen. Die Europäische Kulturwoche wird in der Art eines Festivals organisiert, sie wird einen Rahmen für den Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren bieten, gleichzeitig aber auch die Vernetzung zwischen Kulturschaffenden und Pädagogen fördern.“


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Jugendliche vom Oberrhein live aus dem Europäischen Parlament

Publié par Adipso le Donnerstag 2 Juli 2026

Jugendliche vom Oberrhein live aus dem Europäischen Parlament

Das Radioprojekt «Radio Grenzenlos» hatte zum Ziel junge BadnerInnen und ElsässerInnen zusammenzubringen, damit sie sich über wichtige Themen aus dem Alltagder grenzüberschreitenden Region austauschen und reflektieren. Zusammen haben sie recherchiert und Fragen erarbeitet, die sie Abgeordneten des Europaïschen Parlaments « Denen, die Europa machen »stellten:
Drei Gruppen haben sich drei Monate lang kennengelernt und arbeiteten gemeinsam. Zum Schluss hat jede Gruppe Europa-Politikerinnen und Politiker über grenzüberschreitenden Fragen in zwei Radiosendungen gefragt, die live aus dem Europäischen Parlament in Straßburg ausgestrahlt wurden.
Die Themen werden von den Gruppen selbst ausgewählt, mithilfe der begleitenden JournalistInnen und ModeratorInnen.
Z.B. Flüchtlinge ; Arbeit und Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen ; Schulalltag ; Sport ; Türkei, TürkInnen und KurdInnen… ; Spielplätze im Freien ; Atomkraftwerke (Fessenheim).


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Grenzüberschreitende Ausstellung über den Krieg 1914-18

Publié par Adipso le Donnerstag 2 Juli 2026

Grenzüberschreitende Ausstellung über den Krieg 1914-18

Das Kleinprojekt bestand aus historischen Nachstellungen und einer Ausstellung über das Kriegsende 1914-1918, die vom 29.09.18 bis zum 14.10.18 im Festsaal von Marckolsheim, mit Beteiligung des Heimat- und Geschichtsvereins von Sasbach, stattfindet. 800 Fotos wurden auf etwa hundert Ausstellungswänden gezeigt. Roter Faden hierfür ist das Leben des Soldaten Ludwig Frickert, das anhand von Briefen, die er seiner Frau während des ersten Weltkriegs aus den verschiedenen Quartierorten schickte, nachverfolgt werden kann. Zweisprachig und in chronologischer Reihenfolge wurden das Zusammenleben in Marckolsheim bzw. deutsche und französische Kriegsszenen und die Befreiungstruppen gezeigt. Des Weiteren wurden auf Ausstellungswänden Statistiken zum Krieg, aber auch das damalige Leben in Sasbach, in Deutschland, dargestellt. Zudem hat Michel Knittel während der Ausstellung seinen letzten Vortrag über die ungewöhnlichen Facetten des ersten Weltkriegs gehaltet.
Teil der Ausstellung enthaltete auch: Eine Dauerprojektion auf Großleinwand, die Rekonstruktion eines französischen und deutschen Unterschlupfs mit Originalausstattung, 18 Schauvitrinen mit militärischen Gegenständen, eine historische Nachstellungen von Biwaks und einer Parade (nachgespielt von einer deutsch-französischen Darstellungsgruppe).

 


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Kreative Expertise der Jugend zu ihrer Situation

Publié par Adipso le Donnerstag 2 Juli 2026

Kreative Expertise der Jugend zu ihrer Situation

Eldorado PAMINA ist ein Projekt, mit dem Jugendliche durch eine Einführung ins Theater für Engagement und aktive Bürgerbeteiligung sensibilisiert.
Im Rahmen lokaler und später dann grenzübergreifender Workshops haben Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren vom Gymnasium in Herxheim, vom Lycée in Walbourg und aus Einrichtungen des PAMINA-Jugendnetzwerks unter anderem Theaterszenen erarbeitet, in denen sie ihren Sichtweisen und Wahrnehmungen der sie umgebenden Welt Ausdruck verleihen.
Die Ergebnisse dieser Workshops sollten sowohl der Öffentlichkeit als auch im Internet präsentiert werden, um andere Jugendliche dazu anzuregen, über die angesprochenen Themen nachzudenken, aber auch, um interessierten Fachleuten als pädagogisches Instrument zu dienen.


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Deutsch-französisches grenzüberschreitendes Musikprojekt

Publié par Adipso le Donnerstag 2 Juli 2026

Deutsch-französisches grenzüberschreitendes Musikprojekt

Ziel des Projekts „Chordial“ war die Organisation und Entwicklung einer mehrjährigen, grenzüberschreitenden Konzertreihe, mit dem weiteren Ziel, professionelle und Freizeit-Künstler aus der Pfalz, Baden-Württemberg und dem Elsass zu einem qualitativ hochwertigen Musizieren zusammenzubringen. Im Jahr 2017 haben das Orchestre de Chambre aus Wissembourg, die beiden Pfälzer Chöre (Kirchenchor St. Gallus Birkenhördt und der Chor Canta Nova aus Wilgartswiesen) und der französische Chor Vocal´Son aus Wissembourg das Mozart G-Dur Violinkonzert und den Fauré Requiem gespielt.
Hierbei kammen ca. 130 Musiker aus Deutschland und Frankreich als Akteure zusammen. Mindesten zehn Workshops zusammen mit allen Beteiligten wurden in diesem Rahmen vorher organisiert.


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Planète Neuf Brisach-Förderung der Popkultur am Oberrhein

Publié par Adipso le Donnerstag 2 Juli 2026

Planète Neuf Brisach-Förderung der Popkultur am Oberrhein

Das Kleinprojekt „Planète Neuf Brisach“ mit Schwerpunkt Popmusik, zielte darauf ab, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der deutsch-französischen Musikschaffenden durch den Aufbau einer gemeinsamen Arbeitsgruppe zu Popmusik zu fördern und diese durch die Durchführung eines jährlich im Sommer stattfindenden, dreitägigen Festivals in den Grenzstädten Neuf Brisach und Breisach zu verstetigen. Das Festival ermöglichte den Musikschaffenden, sich in beiden Sprachen auszutauschen und kennenzulernen.
Während der Vorbereitungsphase traffen sich die Gruppen und Musiker zu Proben und kleineren öffentlich zugänglichen „Jam-Sessions“, welche z.B. in Musikschulen, kleineren Veranstaltungsräumen, sowie an öffentlichen Orten beidseits des Rheins stattgefunden haben. Im Rahmen dieser Proben stellten die Musiker ihre Instrumente und individuellen Stile und Spielfähigkeiten vor, wodurch eine echte Workshop-Atmosphäre entstand, die das Kennenlernen und den Erfahrungsaustausch auf sprachliche, menschliche aber auch musikalische Art und Weise über Grenzen hinweg förderte.
Das Weltkulturerbe Neuf-Brisach und die Stadt Breisach – mitten im Herzen der Metropolregion Oberrhein gelegen – ist ein idealer Ort, um dem Oberrheinraum als grenzüberschreitende Kulturregion zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen. Die einzigartige Architektur des Festivalgeländes erlaubte zudem die Organisation simultan stattfindender Konzerte unterschiedlicher Musikrichtungen. Auf dem Festival traten Popmusikerinnen und Popmusiker, aber auch im Oberrheinraum ansässige Kulturschaffende aus den Bereichen visuelle Kunst und Theater, auf. Die drei Veranstaltungstage des Festivals (13., 14. und 15. Juli 2018) leisteten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der beruflichen Karriere der teilnehmenden Kunst-und Kulturschaffenden. Ziel dieser Veranstaltung war nämlich auch, ein grenzüberschreitendes Branding für die zahlreichen, bisher zumeist nur lokal agierenden, Akteure zu schaffen.

 


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Nachhaltiges Mobilitätsangebot im Kontext deutsch-französischen Begegnungen

Publié par Adipso le Donnerstag 2 Juli 2026

Nachhaltiges Mobilitätsangebot im Kontext deutsch-französischen Begegnungen

Mit Einbindung der Zivilgesellschaft zielte das Kleinprojekt durch die Vernetzung existierender Radwege auf die Schaffung eines neuen grenzüberschreitenden Freizeitangebotes und einer gemeinsamen, besseren Vermarktung des Eurodistricts PAMINA als besonders fahrradfreundliche Region ab. Zu diesem Zweck fand im Zeitraum September – Oktober 2017 eine öffentliche Aktion in Nähe der Fähranlegestelle in Seltz statt. Im Zuge dessen wurden die Bürgerinnen und Bürger beidseits des Rheins besser informiert und aktiv in das Projekt involviert, indem die neue Streckenführung des grenzüberschreitenden Radrundwegs vorgestellt wurde und die Radfahrerinnen und Radfahrer bei einer Befragung Name und Logo des Radrundwegs vorschlagen konnten. Gleichermaßen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Hilfe eines Fragebogens zu ihren Radfahrgewohnheiten befragt.
Im Nachgang dieser Veranstaltung wurden im Rahmen des Kleinprojekts folgende Maßnahmen durchgeführt:
– die Ausschilderung des Radrundweges
– eine Einweihung des neuen Radrundweges
– die Umsetzung regelmäßig geführter Radtouren entlang der Radstrecke mit ausgebildeten Rheinpark-Guides.


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Eine grenzüberschreitende Begegnung zwischen Kunst und Erinnerungskultur

Publié par Adipso le Donnerstag 2 Juli 2026

Eine grenzüberschreitende Begegnung zwischen Kunst und Erinnerungskultur

Ziel des Kleinprojekts „Brüderlichkeit“ war, zum Nachdenken anzuregen und die Bürgerinnen und Bürger auf beiden Seiten des Rheins um eine fortschrittliche, humanistische Idee zusammenzubringen: Ein bürgerschaftliches und in Solidarität vereintes Europa.
Ohne gemeinsame Erinnerung kann die deutsch-französische Verständigung in unserer Grenzregion nicht gelingen. Aufgrund ihrer universellen Wirkkraft und ihrer Fähigkeit einen Zugang zu aufgeladen Themen zu schaffen, eignet sich insbesondere Kunst dazu, den Austausch und Begegnungen anzuregen. Kunst ist eine ideale Möglichkeit die Bürgerinnen und Bürger dazu zu ermutigen, sich mit dem Thema des Projekts auseinanderzusetzen. Die Zusammenarbeit der Künstlerinnen und Künstler, sowie die gemeinsam organisierten Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler sollten dazu beitragen, sich im grenzüberschreitenden Kontext und im Rahmen einer Ausstellung mit Besucherinnen und Besuchern über das Thema „Brüderlichkeit“ auszutauschen. Mit den gigantischen Kunstwerken wurde eine gemeinsame Geschichte neu geschrieben, um daraus letztendlich etwas Neues und Positives für die Zukunft zu schaffen.

 


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Amateurfilme rund um den Oberrhein

Publié par Adipso le Donnerstag 2 Juli 2026

Amateurfilme rund um den Oberrhein

EINE PLATTFORM, UM DIE BEWEGTEN BILDER ZU TEILEN, DIE FÜR UNSERE GEMEINSAME GESCHICHTE STEHEN

Das Projekt RhInédits hatte es sich zur Aufgabe gemacht, der breiten Öffentlichkeit, Akteuren aus der Wissenschaft, Forschenden und Lehrkräften am Oberrhein durch die Onlinestellung einer dreisprachigen digitalen Plattform Amateurfilme über die Region zugänglich zu machen. Dieses Angebot stellt eine Möglichkeit dar, die tiefen und ganz ungewöhnlichen Wurzeln unserer trinationalen Region zu erkunden und über sie zu kommunizieren. Die Bereitstellung wahrhaftiger bewegter Bilder, aus denen sich unser kollektives Gedächtnis herauskristallisiert, wird ferner dazu beitragen, den ganz eigenen grenzüberschreitenden Charakter des Oberrheins nachhaltig zu bewahren und zu stärken.


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Jura und Elsass – Regionen ohne archäologische und paläontologische Grenzen

Publié par Adipso le Donnerstag 2 Juli 2026

Jura und Elsass – Regionen ohne archäologische und paläontologische Grenzen

Das Kleinprojekt beinhaltete die Ausarbeitung eines innovativen pädagogischen Animationsmoduls zu Archäologie und Paläontologie. Dabei sollte das Programm zur Weckung des wissenschaftlichen Interesses fortgesetzt und weiterentwickelt werden, beispielsweise durch direkte praktische Übungen der SchülerInnen und andere neue Möglichkeiten.
Die Konzipierung und Anwendung dieses Moduls erfolgten in Bezug auf die jeweiligen wissenschaftlichen und pädagogischen sowie auf die territorialen und kulturellen Beiträge arbeitsteilig durch die verschiedenen Partner aus Frankreich und der Schweiz. Hierbei sollten den Kindern und Jugendlichen überzeugend verständlich gemacht werden, dass sich die Geschichte der Erde und ihrer früheren Lebewesen nicht mit den gegenwärtigen territorialen Logiken deckt. Darüber hinaus wurden wissenschaftliche Kenntnisse durch die Gegenüberstellung von Archäologie und Paläontologie auf spielerische Weise vermittelt. Ziel des Projekts war, junge Menschen Lust zu geben, auf den Spuren ihrer Vergangenheit die Region Südlicher Oberrhein zu bereisen.
Um die Gleichbehandlung der Gebiete untereinander sowie die Chancengleichheit beim Zugang zu Wissen und wissenschaftlichen Kenntnissen zu gewährleisten, wird den LehrerInnen und SchülerInnen ein pädagogisches Angebot im Laufe des zweiten Semesters 2018 unterbreitet, das ihrem Wohnort und ihren Interessengebieten so nahe wie möglich ist. Die Maßnahmen wenden sich unmittelbar an Kinder und Jugendliche zwischen sechs und vierzehn Jahren. Sie sollen insbesondere ihr Interesse für die Wissenschaften wecken und ermöglichen, wissenschaftliche Berufe im Zusammenhang mit diesen Feldern auf der Ebene des südlichen Oberrheins zu entdecken.

 


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