IMAGINE-STIM: IMAGing in INtellectual disability with Epilepsy for therapeutic brain STiMulation in the Upper Rhine Region

In der Umsetzung

IMAGINE-STIM: IMAGing in INtellectual disability with Epilepsy for therapeutic brain STiMulation in the Upper Rhine Region

Forschung, Innovation, Technologietransfer

Das Projekt in Zahlen

499 911.23 € kofinanziert
Projektlaufzeit

Vom 01/04/2024 Bis zum 31/03/2027

Gesamtprojektkosten

999 822.46 €

förderfähige Projektkosten

999 822.46 €

Teilnehmende Regionen

Elsass
Baden-Württemberg
Rheinland-Pfalz

INTERREG-Kontakte

Epilepsie, eine neurologische Störung, von der fast 1 % der Allgemeinbevölkerung und etwa 25 % der Menschen mit geistiger Behinderung betroffen sind, wird in der Regel mit Antiepileptika behandelt. Diese Medikamente regulieren die elektrische Aktivität des Gehirns, um epileptische Anfälle zu verhindern oder zu lindern. In einem Drittel der Fälle erweist sich die Behandlung jedoch als unwirksam. Medikamentenresistente Epilepsie ist bei Menschen mit geistigen Behinderungen sogar noch häufiger anzutreffen und betrifft zwei Drittel der Patienten.

Für diese Menschen gibt es Hoffnung durch eine innovative Therapie: die Hirnstimulation. Dabei wird ein Gerät, das einem Herzschrittmacher ähnelt, unter dem Schlüsselbein implantiert, das elektrische Impulse an bestimmte Bereiche unter der Kopfhaut abgibt. Studien haben gezeigt, dass diese elektrische Stimulation die Zahl der epileptischen Anfälle pro Monat um mehr als die Hälfte reduziert.

Das ICube-Labor (Universität Straßburg und CNRS) und seine Partner wollen diese Technik durch die Entwicklung personalisierter, bildgestützter Hirnstimulationstechniken verbessern, um maßgeschneiderte Behandlungen anzubieten.

Das Projekt IMAGINE-STIM ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer groß angelegten medizinischen und sozialen Initiative. Es zielt darauf ab, Synergien zwischen spezialisierten Zentren für Epilepsiebehandlung und Bildgebung zu schaffen, um ein grenzüberschreitendes Versorgungsnetz aufzubauen. Ziel ist es, einer gefährdeten Bevölkerungsgruppe, die sowohl an Epilepsie als auch an geistigen Behinderungen leidet, wirksamere und weniger invasive personalisierte Behandlungen anzubieten. Durch die Einrichtung eines Videoforums soll der Wissenstransfer auf Patienten- und Betreuerverbände ausgedehnt werden, um ein besseres Verständnis für diese neuen therapeutischen Ansätze zu ermöglichen.

Projektpartner

Université de Strasbourg   Projektträger

151 955.61 €

Universitätsklinikum Freiburg

98 000.00 €

Diakonie Kork - Epilepsiezenrum Kehl-Kork
Precisis Heidelberg
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg

119 978.70 €

Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz

19 996.45 €

Région Grand Est

109 980.47 €

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