In der Umsetzung Vom 01/09/2023 bis zum 31/08/2027
ReactiveCityIn der Umsetzung Vom 01/09/2023 bis zum 31/08/2027
ReactiveCityProjektpartner :
Teilnehmende Regionen :
Bioziden im städtischen Raum stellen eine potentielle Belastung für Gewässer und die Umwelt. Unter Beteiligung verschiedener Akteure verfolgt „ReactiveCity“ das Ziel, eine Strategie zu entwickeln und umzusetzen, um diese Stoffe an der Quelle zu reduzieren und eine gute Wasserqualität sicherzustellen.
Aufbauend auf dem Projekt „NAVEBGO“, das die Problematik von Fassadenbioziden aufgezeigt hat, erweitert „ReactiveCity“ den Fokus auf weitere Gruppen von Spurenstoffen (PFAS/TFA, Arzneimittel, Im Haushalt eingesetzte Biozide). Diese Lösung soll die Sammel- und Kläranlageninfrastrukturen für Regenwasser entlasten und den steigenden Wasserbedarf zur Begrünung von Stadtgebieten stemmen.
Darüber hinaus werden praxistaugliche und übertragbare Instrumente für das Monitoring und die Entscheidungsfindung entwickelt, die im Oberrhein zur Verfügung gestellt werden sollen. Ziel ist es, die Reduzierung von Bioziden in deren Klimaanpassungsplänen zu integrieren.
Im Rahmen von „ReactiveCity“ wurden mehr als ein Dutzend Kläranlagen untersucht, mit einem besonderen Fokus auf Haushaltsbiozide. Im Hinblick auf die Emissionen von Bioziden aus Fassaden wurden verschiedene Empfehlungen und Szenarien entwickelt, und Kommunen bei der Reduzierung ihres Einsatzes zu unterstützen.
Studierende wurden in die Feldarbeiten und Lehraktivitäten eingebunden. Insbesondere wurde ein illustrierter Katalog erstellt, der Straßburger Gebäude mit und ohne Fassadenbiozide kartiert und dokumentiert.
Dank eines transdisziplinären Ansatzes, der Umweltchemie, Soziologie und Architektur verbindet, konnte das Projekt zahlreiche Akteure auf beiden Seiten des Rheins mobilisieren und Konkrete Fortschritte welche die Notwendigkeit zeigen an der Quelle zu handeln, um die Wasserqualität zu bewahren und Klimaresilientere Städte zu schaffen.