Abgeschlossen

NAVEBGO: Eine Strategie zur NAchhaltigen VErringerung des Biozideintrags in das Grundwasser am Oberrhein

Naturerbe, Biodiversität, Bekämpfung von Umweltverschmutzung

Das Projekt in Zahlen

1 128 090 € kofinanziert
Projektlaufzeit

Vom 01/01/2019 Bis zum 31/12/2012

Gesamtprojektkosten

2 256 180 €

förderfähige Projektkosten

2 256 180 €

Teilnehmenende Regionen

Elsass
Baden-Württemberg
Rheinland-Pfalz

Biozide werden an Gebäudefassaden zum Schutz vor Algen- und Pilzbefall eingesetzt, gelangen in den urbanen Wasserkreislauf und schlussendlich in das Grundwasser. In einem interdisziplinären Ansatz entwickelt das Projekt NAVEBGO einen Maßnahmenkatalog, um diesen Eintrag im Bereich des Oberrheinaquifers nachhaltig zu reduzieren. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Stadtverwaltungen werden in den Städten Landau, Straßburg und Freiburg bestehende Eintragsrisiken ermittelt und darauf aufbauend wirksame Maßnahmen zur Eintragsreduktion zusammengestellt. Bauliche Vorkehrungen wirken einem Algen- und Pilzbefall ohne Biozideinsatz entgegen und sind so schon bei der Gebäudeplanung für Architekten relevant. Alternativprodukte zum Fassadenschutz werden im Projekt auf ökotoxikologische Unbedenklichkeit getestet und stehen Handwerkern sowie Heimwerkern zur Verfügung. Schließlich erforscht das Projekt die wichtigsten Eintragswege von Bioziden in das Grundwasser, um wirksame technische Maßnahmen zur Eintragsminimierung vorzuschlagen. Diese können dann direkt von den Stadtverwaltungen umgesetzt werden. Die Projektergebnisse von NAVEBGO sind für alle Siedlungsräume im Oberrhein anwendbar und werden über eine Online-Plattform mittels digitaler Karten visualisiert und kommuniziert. Als Schnittstelle zur Praxis dient ein einfach zu bedienendes Simulationsmodell (FReWaB-PLUS).

Projektpartner

Université de Fribourg (Hydrologie)   Projektträger

345 997.98 €

Université de Fribourg (Sédimentologie)

116 821.95 €

WWL

24 350.58 €

Stadt Freiburg Umweltschutzamt
Université Koblenz-Landau (IUW)

117 389.91 €

Stadt Landau Umweltamt
Université de Strasbourg - SAGE

133 012.75 €

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