In der Umsetzung

NaturErlebnis grenzenlos

Naturerbe, Biodiversität, Bekämpfung von Umweltverschmutzung

Das Projekt in Zahlen

372 313.79 € kofinanziert
Projektlaufzeit

Vom 01/07/2017 Bis zum 30/06/2020

Gesamtprojektkosten

862 627.57 €

förderfähige Projektkosten

862 627.57 €

Teilnehmenende Regionen

Elsass
Baden-Württemberg
Schweiz

Das Projekt „NaturErlebnis grenzenlos: Lebensräume in der Rheinaue schaffen, erleben und bewahren“ zielt darauf ab, dem Verlust der Artenvielfalt der ehemaligen Auenlandschaft im Dreiland entgegenwirken. Dazu sieht es die Schaffung von zusätzlichen Rückzugsorten für die gefährdeten Arten der Rheinaue beiderseits des Rheins vor. Insbesondere in Räumen großer Erholungsnutzung werden gezielt Habitate angelegt, die den Arten der Gehölze, Gewässer, Ufer und Auen als Biotop dienen. Gleichzeitig sieht das Projekt vor, Maßnahmen der Besucherlenkung zu ergreifen, um die neu angelegten Habitate langfristig zu schützen. Die Besucherlenkung soll die Besucher aus den Gebieten mit hoher Sensibilität herausführen und gleichzeitig in die Flächen lenken, die für die Naherholung und das Naturerleben geeignet sind. Als Bestandteil des Besucherlenkungskonzeptes werden die Biotope, die geschützt werden sollen, mit Schildern und Plattformen ausgestattet. Zudem werden eine abgestimmte Wegführung sowie Informationsmaterialien innerhalb der Kernzonen und über die Grenzen hinweg für die Besucher bereitgestellt. Neben der installierten Besucherlenkung soll ein aufeinander abgestimmtes grenzüberschreitendes Netzwerk an Umweltpädagogen und Naturschutzwarten ein attraktives zweisprachiges Angebot mit Exkursionen, Informationsveranstaltungen und Aktionen vor Ort erstellen. Ziel dabei ist, Räume für Flora und Fauna zu schaffen, gleichzeitig aber den Menschen nicht aus der Natur auszugrenzen, sondern die Natur erlebbar zu machen und den damit verbundenen Wert für den ursprünglichen Naturraum am Oberrhein zu vermitteln.

Projektpartner

Trinationales Umweltzentrum (UE)   Projektträger

53 523.04 €

Landkreis Lörrach

45 000 €

Stadt Weil am Rhein

30 000 €

Regierungspräsidium Freiburg

45 000 €

Stadt Efringen-Kirchen

5 000 €

Ville de Huningue

80 000 €

Réserve Naturelle de la Petite Camargue Alsacienne

113 000 €

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