Rhinaissance

In der Umsetzung

Rhinaissance

Naturerbe, Biodiversität, Bekämpfung von Umweltverschmutzung

Das Projekt in Zahlen

168 816.96 € kofinanziert
Projektlaufzeit

Vom 01/07/2020 Bis zum 31/12/2022

Gesamtprojektkosten

337 633.92 €

förderfähige Projektkosten

337 633.92 €

Teilnehmende Regionen

Elsass
Baden-Württemberg

Machbarkeitsstudie zur Renaturierung des Rheins und seiner Auen in den Naturschutzgebieten Taubergießen (Deutschland) und Île de Rhinau (Frankreich)

In den letzten 200 Jahren wurden der Rhein und seine Auen durch verschiedene Ausbaumaßnahmen ökologisch stark beeinträchtigt. Somit ging die Fläche der Überschwemmungsgebiete, der Auenwälder und der Funktionswiesen drastisch zurück. Dies gefährdet heute zunehmend die intakte Funktionsweise der Ökosysteme. Das Projekt Rhinnaissance hat zum Ziel, den Rhein in einen besseren ökologischen Zustand zu bringen. Auf Grundlage einer Machbarkeitsstudie sollen verschiedene Maßnahmen identifiziert werden, die den Rhein dynamischer, lebendiger und widerstandsfähiger gestalten würden. Das 1900 Hektar große Untersuchungsgebiet erstreckt sich über die Naturschutzgebiete Taubergießen und Île de Rhinau. In der Studie sollen ebenfalls die Auswirkungen des Klimawandels auf das Untersuchungsgebiet berücksichtigt werden. Auch werden Nachforschungen zu Naherholungsmöglichkeiten für umliegende Kommunen angestrebt.

Die drei wesentlichen Untersuchungsbereiche betreffen:

  1. Der Zustand der Natura2000-Schutzgebiete soll verbessert werden: Erhöhung der Fluss- und Auendynamik, Verbesserung der Arten- und Strukturvielfalt, Wiederherstellung der Durchlässigkeit des Rheins (Längs- und Querrichtung). Durch diese Maßnahmen sollen die Lebensräume Fluss, Ufer und Aue besser vernetzt werden.
  2. Förderung der Rückkehr bedrohter Arten: die Wiederansiedlung bedrohter Arten soll unteranderem durch die Verbindung von Schutzgebieten vereinfacht werden. Ökologische Durchgängigkeit, Strukturvielfalt, fluss- und auentypische Lebensräume erleichtern die Rückkehr bedrohter Arten. Dadurch soll auch die Widerstandsfähigkeit von Flora und Fauna gegenüber klimatischen Veränderungen und die Biodiversität erhöht werden.

Bedrohte Arten sollen auch außerhalb der Schutzgebiete des aktuellen Untersuchungsgebietes Schutzvorkehrungen genießen dürfen (Spillover-Effekt). Somit soll der Fischauf- und -abstieg in den Flüssen Elz und Dreisam ermöglicht werden.

 

Projektpartner

Regierungspräsidium Freiburg   Projektträger

84 408.48 €

Région Grand Est

84 408.48 €

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