Der Auftakt des CinEuro-Oberrhein-Projekts fand in Basel statt!

Der Auftakt des CinEuro-Oberrhein-Projekts fand in Basel statt!

Publié par SchwoobAline le Dienstag 27 Februar 2024

Unkategorisiert

Der Auftakt des CinEuro-Oberrhein-Projekts fand in Basel statt!

Balimage begrüßte am 17. Juni das Projekt CinEuro Oberrhein, seine Partner und andere Filmschaffende beim Bildrausch Festival, um den Start des Projekts einzuleiten. Nach vielen Monaten des pandemiebedingten Wartens fanden die Partner endlich wieder zusammen.

Während dieser Veranstaltung konnten sich französische, deutsche und schweizer Filmschaffende treffen und austauschen. Damit ist der erste Schritt des Projekts getan, welches den Oberrhein als multikulturellen Filmstandort fördern soll.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite des Projekts: https://cineuro.fr/rhin-superieur/de/

 

 


Retour au blog Partager : Facebook Twitter

„Smart Factory“: Offizielle Übergabe des INTERREG-Förderbescheids in Wörth

Publié par Anne-Sophie Mayer le Dienstag 27 Februar 2024

Unkategorisiert

„Smart Factory“: Offizielle Übergabe des INTERREG-Förderbescheids in Wörth

„Smart Factory“, so nennt sich das INTERREG-Projekt, in dessen Rahmen eine „Lernfabrik“ in der Berufsbildenden Schule (BBS) Germersheim/ Wörth errichtet wird. Diese digitale Errungenschaft wird in die eigens für das Projekt entwickelten Ausbildungsmodule integriert. Am 21. November 2019 wurde der Förderbescheid in Wörth offiziell übergeben. Zahlreiche wichtige Redner betonten die Herausforderung der Digitalisierung, der das Projekt „Smart Factory“ sich stelle.

Geplante Aktionen

Im Oktober 2019 lief das Projekt an. Die drei Partnerschulen entwickeln gemeinsam Ausbildungsmodule rund um die Lernfabrik für die Schülerinnen und Schüler. Sie entwerfen ebenfalls Fortbildungsmodule für das Lehrpersonal in Rheinland-Pfalz und der Region Grand Est. Während der Projektlaufzeit werden diese Module dann umgesetzt, evaluiert und gegebenenfalls angepasst. Die Projektlaufzeit ist bis September 2022.

„Smart Factory“

Das Ziel von „Smart Factory“ ist es, ein zweisprachiges, grenzüberschreitendes und innovatives Bildungsnetzwerk im Bereich der digitalisierten Lagerung und Fertigung zu schaffen. Das Projekt gliedert sich in eine Reihe von Maßnahmen ein, die die Schülerinnen und Schüler fit für die Industrie 4.0 machen sollen. Der Landkreis Germersheim, der das Projekt trägt, liegt mitten im PAMINA-Raum, einem vorwiegend ländlichen Gebiet. Gerade deshalb ist es wichtig, hier die Digitalisierung voranzutreiben, um auf dem Arbeitsmarkt mitzuhalten. Die französischen Partnerschulen sind das Lycée Heinrich Nessel in Haguenau und das Lycée Georges Imbert in der Gemeinde Sarre-Union.

Offizielle Übergabe des Förderbescheids

Einleitende Worte

Die Veranstaltung wurde von Herrn Alexander Ott, Schulleiter der Berufsbildenden Schule Germersheim/ Wörth und dem Landrat des Landkreises Germersheim, Herrn Dr. Fritz Brechtel (siehe Foto) eröffnet. Sie unterstrichen die Wichtigkeit des Projekts, auf die auch die Vielzahl der Gäste verweise. Es habe einen Leuchtturmcharakter, auch wegen seiner deutsch-französischen Dimension. Herr Dr. Brechtel betonte: „Es ist schön zu sehen, dass Europa mit solchen Projekten zusammenwächst“.

Übergabe des Förderbescheids

Frau Dr. Stefanie Hubig, Ministerin für Bildung Rheinland-Pfalz, wies auf die positiven Seiten der Digitalisierung hin. Sie sei ein menschengemachtes Phänomen aus Erfindergeist, Freude und Kreativität. Aber bei Schulen müsse dennoch immer das Pädagogische im Mittelpunkt stehen. Zudem sprach sie von der wichtigen Rolle, der Jugend die europäische Idee näherzubringen. Für viele sei diese inzwischen so selbstverständlich, dass ihnen nicht bewusst sei, wie hart sie erarbeitet wurde.

Anschließend hielt Herr Dr. Volker Wissing, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, eine Rede. Das Projekt „Smart Factory“ sei die Gelegenheit, der deutsch-französischen Freundschaft wieder Leben einzuhauchen. „Wir können gar nicht besser investieren als in die jungen Leute, die wir haben“ so Herr Wissing. Die Erfolge der Region hingen schließlich von der beruflichen Bildung ab. Am Ende seiner Ansprache überreichte er offiziell den INTERREG-Förderbescheid.

Zu den Rednern zählten auch Herr Rémi Bertrand, Präsident des Eurodistricts PAMINA, sowie Herr Dr. Thomas Gebhart, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit. Herrn Gebhart war es ein Anliegen zu erwähnen: „Erst durch die Menschen werden digitale Fabriken intelligent“. Darum stehe der Mensch bei digitalen Projekten im Mittelpunkt. Es gehe nicht nur um eine Wissens-, sondern auch um eine Wertevermittlung. Daher sei die Rolle der Lehrkräfte im Projekt essentiell. Danach verlor Frau Cécile Reinbolt, Inspektorin für den Dienstunterricht Berufsbildender Schulen an der Akademie Strasbourg, noch ein paar Worte. Sie hob die europäische Dimension des Projekts hervor. Es fördere den Erwerb von Fremdsprachen und interkulturellen Kompetenzen der deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler. Das sei wichtig, auch für die berufliche Laufbahn.

Das pädagogisch-didaktische Konzept von „Smart Factory“

Zuletzt stellte Herr Ingolf Käsmeier, stellvertretender Schulleiter der BBS Germersheim-Wörth, das pädagogisch-didaktische Konzept von „Smart Factory“ vor. Er erklärte zunächst die Bedeutung des Kunstworts „Industrie 4.0“. Es stehe für die Vernetzung von Maschinen, Produkten und Menschen und bilde die Grundlage des Projekts. Das Projekt strebe an, berufsübergreifende Lernsituationen mit gemischten Lerngruppen zu schaffen. Dazu brauche es geeignete Werkstätten. Die Lernfabrik, die im ersten Jahr der Projektlaufzeit angeschafft und installiert werden soll, ermögliche dies. Denn sie verknüpfe verschiedene Fertigungsschritte, das bereite die Schülerinnen und Schüler auf den digitalisierten Berufsalltag vor.

Zum Abschluss bat er die beteiligten Lehrkräfte der drei Partnerschulen nach vorne und lud danach die Gäste zu einem Umtrunk ein. Dieser wurde vom bbs-bistro in den Räumlichkeiten der zukünftigen Lernfabrik gehalten.

 


Retour au blog Partager : Facebook Twitter

„PAWENA“: Offizielle Übergabe des Förderbescheids

Publié par Anne-Sophie Mayer le Dienstag 27 Februar 2024

Unkategorisiert

„PAWENA“: Offizielle Übergabe des Förderbescheids

Bei einem Pressetermin am 7. November im Wasserwerk in Steinfeld wurde die Bewilligung des Projekts PAWENA verkündet. Frau Daniela Schmitt, die rheinland-pfälzische Staatssekretärin des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, überreichte feierlich den Förderbescheid von knapp 2 Millionen Euro für das Projekt. Es waren auch weitere politische Vertreterinnen und Vertreter zu Gast, die Ansprachen hielten. Das INTERREG Oberrhein-Projekt läuft im März 2020 an.

Natura 2000

Europaweit wurde in den 1990er Jahren ein Netzwerk aus Schutzgebieten errichtet. Sie sollen den grenzübergreifenden Lebensraum heimischer Pflanzen- und Tierarten schützen. Das gilt insbesondere für gefährdete Arten. 17 –20 % der Fläche des PAMINA-Raums sind Natura-2000-Gebiet. Dazu zählen Flüsse, Wälder und Rheinauen. Das Projekt PAWENA umfasst vor allem Grasland-, Feucht- und Waldgebiete rund um die Lauter, einem Nebenfluss des Rheins. Das Projekt trägt zum Erhalt von 2 670 Hektar bei, der bedeutenden Arten als Lebensraum dient.

PAWENA („Palatinat-Alsace-Wasser-Eau-Nature“)

Die Projektvorbereitungen sind bereits in vollem Gange. PAWENA baut auf einer Studie auf, die während der Förderperiode INTERREG IV durchgeführt wurde: „Länderübergreifendes Wasserversorgungskonzept Südpfalz/ Nordelsass 2008 – 2030“. Außerdem zielt PAWENA darauf ab, ein nachhaltiges, grenzüberschreitendes und alternierendes Trinkwassermanagement einzuführen. Dabei wird darauf geachtet, dass immer knapper werdende Grundwasser zu schonen. Neue Bohrungen sollen vermieden werden, indem die Infrastrukturen gemeinsam genutzt werden. Versorgt werden die Gebiete um die südpfälzische Verbandsgemeinde Bad Bergzabern und die nordelsässische Stadt Wissembourg. Projektträger ist der Grenzüberschreitende örtliche Zweckverband Wissembourg – Bad Bergzabern.

Pressetermin

Hier wird die deutsch-französische Freundschaft gelebt

Der Bürgermeister von Bad Bergzabern, Herr Hermann Bohrer, begrüßte zu Beginn der Presseveranstaltung die Gäste. Er betonte bezüglich des guten Gelingens des Projekts: „Es braucht die Freundschaft, die wir hier pflegen und das seit Jahrzehnten“. Die detailliertere Vorstellung des Projekts überließ er seinem Amtskollegen aus Wissembourg, Herrn Christian Gliech, der seine Rede spontan auf Deutsch hielt. Dieser erzählte von bewegenden Zeiten in der Geschichte der Grenzregion und betonte die Wichtigkeit der deutsch-französischen Freundschaft. Er hob hervor, dass die Regionalverbundenheit dazu führe, dass sie gemeinsam nach Lösungen von Problemen suchten: „Wir sind Leute, wir leben hier, hiwwe und driwwe, nördlich und südlich“. Herr Gliech sprach von einer großen Dürre im Jahre 1976 in Folge derer das Syndicat Mixte de production d’eau potable de la région de Wissembourg gegründet wurde, das sich seither um die Trinkwasserversorgung kümmert. Dieses ist auch Projektpartner von PAWENA. Eine Studie habe zwar ergeben, dass es genug Wasser für die nächsten 20 bis 30 Jahre gebe. Aber Wasser sei Leben, darum sei das Thema wichtig. PAWENA ist nicht das erste INTERREG-Projekt zwischen der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern und der Stadt Wissembourg – und es solle auch nicht das letzte bleiben.

Offizielle Übergabe des Förderbescheids

Im Anschluss hielt die Staatssekretärin Frau Schmitt eine Ansprache und übergab Herrn Bohrer den Förderbescheid. Sie betonte die Wichtigkeit grenzüberschreitender Projekte und dass den jungen Generationen mit gutem Beispiel vorangegangen werden müsse. Danach wies Hannes Kopf der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd noch auf die wichtige Dimension des Umweltschutzes im Projekt PAWENA hin.

Zum Abschluss wurden die Anwesenden dazu eingeladen, sich die Wasserpumpe anzuschauen und sich am Buffet zu bedienen.


Retour au blog Partager : Facebook Twitter