Klima und Biodiversität, der Wandel kennt keine Grenzen
Klima und Biodiversität, der Wandel kennt keine Grenzen
Publié par Adipso le Sonntag 15 März 2026

Das Kleinprojekt „Bioklim ohne Grenzen“ zielte darauf ab, das Bewusstsein für die Auswirkungen des Klimawandels und anderer menschlicher Aktivitäten auf die lokale Biodiversität zu stärken, indem oft abstrakte Begriffe im Zusammenhang mit dem Klimawandel und ihren Konsequenzen für Natur und Mensch verdeutlicht werden sollen.
Angewandt auf das grenzüberschreitende Biosphärenreservat der Nordvogesen und des Pfälzerwaldes ging es darum, vor Ort Aktivitäten mit Schulklassen und Angebote für die breite Öffentlichkeit durchzuführen, um Erwachsene wie Kinder zu sensibilisieren und ihnen Handlungsoptionen zu vermitteln, die sie in ihrem Umfeld anwenden können.
Zu diesen Aktivitäten gehörte die Durchführung von Schulklassenprogrammen in Form von grenzüberschreitenden Workshops zur Umweltbildung. Diese Aktivitäten wurden in konkreten Maßnahmen zur Unterstützung der Artenvielfalt gegipfelt.
Für die breite Öffentlichkeit waren drei Konferenzen vorgesehen, die sich auf die Auswirkungen des Klimawandels und der menschlichen Aktivitäten im Allgemeinen auf die lokale Biodiversität konzentrierten, und eine Ausstellung, die von der Naturschutzorganisation „Vogelschutzliga“ angemietet wurde. Außerdem war eine grenzüberschreitende Wanderung zwischen Deutschland und Frankreich geplant. Entlang der Strecke wurden zweisprachige Informationen vermittelt, um deutsche und französische Teilnehmer anzusprechen. Die Wanderung war durch „pädagogischen Stationen“ ergänzt, an denen die Referenten Informationen über die Fauna, die Flora und die umgebenden Landschaftsbestandteile vermittelten.
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Das grenzüberschreitende Sprachentram
Publié par Adipso le Sonntag 15 März 2026

Im Dezember 2017 wurde die Tramlinie 3 nach Saint-Louis verlängert. Bei dieser Gelegenheit gestalteten vier Klassen aus der Primarschule Wasgenring und vier Klassen aus der Ecole de Bourgfelden, welche schon seit Längerem eine Schulpartnerschaft pflegen, ein Tram der Linie 3.
Die Passagiere des Trams haben die Möglichkeit über QR-Codes auf unterhaltsame französische und deutsche Hör- und Lesetexte zuzugreifen, wie z.B. Witze, Gedichte, Schnabelwetzer etc.
Außen wird das Tram gestaltet mit von den Schülerinnen und Schülern gemalten Mündern und beschriftet mit französisch-deutschen Elementen in Form von Sprechblasen: „Bonjour, Hallo, Willkommen, Bienvenue, Wie gehts? Ca va?“ etc.
Das von den Schülern gestaltene Tram fuhr vom 25. bis 31. Mai 2018 auf der grenzüberschreitenden Linie 3, danach auf dem gesamten BVB-Netz bis Ende Juni 2018.
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Ausbildung von Rheinpark-Guides im PAMINA-Raum
Publié par Adipso le Sonntag 15 März 2026

Bei diesem Kleinprojekt ging es darum, das Ausbildungsangebot für Rheinpark-Guides auf beiden Seiten des Rheins auszubauen, da es eine solche Ausbildung bislang nur auf badischer Seite gab.
Diese einjährige Ausbildung zielte auf den Erwerb von Grundkenntnissen insbesondere im Bereich des Binnentourismus, des Naturtourismus, des Geschichts-/Kulturerbetourismus sowie des Freizeit- und Kulturtourismus ab, um im Oktober 2019 geführte Radtouren durch die neuen, auf diese Weise ausgebildeten und grenzüberschreitend tätigen Guides organisieren zu können.
Diese Ausbildung stellt ein grenz-überschreitendes Angebot dar, das sowohl deutschen als auch französischen Staatsbürgern offensteht. Die Ausbildung beinhaltet verschiedene Module, die Kenntnisse im Bereich des Binnentourismus, des Naturtourismus, des Geschichts-/Kulturerbetourismus sowie des Freizeit- und Kulturtourismus vermitteln. Zudem sieht sie die Entwicklung pädagogischer Materialien vor, damit die zukünftigen Guides in der Lage sind, eine geführte Tour eigenständig und unabhängig zu planen.
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Künstlerischen und bürgerlichen Workshops «Mix’art Hartmannswillerkopf 2018
Publié par Adipso le Sonntag 15 März 2026

Das Kleinprojekt „MIX’ART – Hartmannsweilerkopf 2018“ hatte zum Ziel, die Werte des bürgerschaftlichen Engagements und der deutsch-französischen Freundschaft 100 Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I aus der grenzüberschreitenden Oberrheinregion zu vermitteln. Diese Vermittlung erfolgte über die Bewusstmachung der gemeinsamen Erinnerung an den Ersten Weltkrieg und durch aktives Praktizieren von Street-Art an der Gedenkstätte Hartmannsweilerkopf.
Dieses künstlerische, pädagogische und dem bürgerlichen Engagement gewidmete Projekt, das Begegnungen, gemeinsames Gedenken sowie einen sprachlichen und kulturellen Austausch der Jugendlichen vorsah, brachte die Lehrkräfte, das pädagogische Team der Gedenkstätte Hartmannsweilerkopf und Street Art-Künstler aus beiden Ländern zusammen.
Das Projekt fand von Juni bis Dezember 2018 statt. Der Tag, an dem die Ergebnisse des Projekts präsentiert und zur Geltung gebracht wurden, fand anlässlich der Gedenkfeiern zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs an der Gedenkstätte Hartmannsweilerkopf statt. Bei dieser Gelegenheit wurden die riesigen, 12 m langen Wandmalereien enthüllt, die von den Jugendlichen geschaffen wurden. Diese Malereien wurden anschließend im Rahmen einer Wanderausstellung in der Region präsentiert.
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Deutsch-französische Zusammenarbeit am Oberrhein: gute grenzüberschreitende Praktiken
Publié par Adipso le Sonntag 15 März 2026

Der Cercle Franco-allemand de Colmar Centre Alsace organisierte gemeinsam mit der Fédération des Associations Franco-Allemandes und der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa einen deutsch-französischen Kongress in Colmar vom 18. bis zum 21. Oktober 2018. Mehr als 300 Teilnehmer (ca. 100 aus dem Oberrheingebiet) haben über das Thema „Die Jugend und das Europa von Morgen“ gearbeitet. Das Thema wurde durch ein „Intergenerationelles Forum“ und am 19. Oktober durch die Diskussion der Teilnehmer in Workshops zu Jugend- und Arbeitslosigkeit, die Europäische Politik und Umweltschutz, das Jahr des kulturellen Erbes Europas, etc. vertieft. Bei allen Ateliers haben eingeladene Experten die Bedeutung der Oberrheinregion für die deutsch-französische Zusammenarbeit hervorgehoben.
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Einbindung benachteiligter Quartiere im Oberrheingebiet
Publié par Adipso le Sonntag 15 März 2026

GRENZÜBERSCHREITENDE SOZIALE INNOVATION
Die großen Metropolen in den drei Ländern des Oberrheinraums müssen sich mit der Marginalisierung der Stadtteile in ihren Randbezirken auseinandersetzen. Um Antworten auf diese große Herausforderung zu geben, verfolgte das Projekt MARGE das Ziel, einen Austausch gemeinsamer Strategien zwischen den Verwaltungen in den grenznahen Gebieten auf den Weg zu bringen. Indem die lokalen Fachleute und Akteure Zugang zu den in den einzelnen Ländern entwickelten Methoden erhielten, konnten alle Beteiligten vom Innovationspotenzial ihrer jeweiligen Nachbarn in diesem Bereich profitieren.
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Publié par Adipso le Sonntag 15 März 2026

DEN OBERRHEIN AUF UNTERHALTSAME WEISE ENTDECKEN
Die ganze Vielfalt, die der Oberrheinraum zu bieten hat, sollte bereits in sehr jungen Jahren entdeckt werden – und genau darum ging es bei diesem Projekt! Das zweisprachige Online-Gesellschaftsspiel „Le Passe-Partout – Der Weltenbummler“, das im Rahmen des Projekts entwickelt wurde, bietet den Schülerinnen und Schülern in Frankreich und Deutschland die Möglichkeit, die Oberrheinregion kennenzulernen, wobei zugleich ihr Zugehörigkeitsgefühl zu diesem grenzüberschreitenden Raum gestärkt wird. Hervorgegangen ist dieses Spiel, das im gesamten grenzüberschreitenden Gebiet bekannt gemacht werden soll, aus der Zusammenarbeit der vier Eurodistrikte am Oberrhein. Mit ihm sollen die jungen Menschen für die kulturelle Vielfalt dieses trinationalen Raums sensibilisiert werden, ohne dass dabei die notwendige spielerische Komponente zu kurz kommt. Die verschiedenen Lernziele und sozialpädagogischen Schwerpunkte sind die Förderung der Zweisprachigkeit, der interkulturelle Austausch und die Vermittlung der Bedeutung einer Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern auf beiden Seiten der Grenze.
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Jura und Elsass – Regionen ohne archäologische und paläontologische Grenzen
Publié par Adipso le Sonntag 15 März 2026

Das Kleinprojekt beinhaltete die Ausarbeitung eines innovativen pädagogischen Animationsmoduls zu Archäologie und Paläontologie. Dabei sollte das Programm zur Weckung des wissenschaftlichen Interesses fortgesetzt und weiterentwickelt werden, beispielsweise durch direkte praktische Übungen der SchülerInnen und andere neue Möglichkeiten.
Die Konzipierung und Anwendung dieses Moduls erfolgten in Bezug auf die jeweiligen wissenschaftlichen und pädagogischen sowie auf die territorialen und kulturellen Beiträge arbeitsteilig durch die verschiedenen Partner aus Frankreich und der Schweiz. Hierbei sollten den Kindern und Jugendlichen überzeugend verständlich gemacht werden, dass sich die Geschichte der Erde und ihrer früheren Lebewesen nicht mit den gegenwärtigen territorialen Logiken deckt. Darüber hinaus wurden wissenschaftliche Kenntnisse durch die Gegenüberstellung von Archäologie und Paläontologie auf spielerische Weise vermittelt. Ziel des Projekts war, junge Menschen Lust zu geben, auf den Spuren ihrer Vergangenheit die Region Südlicher Oberrhein zu bereisen.
Um die Gleichbehandlung der Gebiete untereinander sowie die Chancengleichheit beim Zugang zu Wissen und wissenschaftlichen Kenntnissen zu gewährleisten, wird den LehrerInnen und SchülerInnen ein pädagogisches Angebot im Laufe des zweiten Semesters 2018 unterbreitet, das ihrem Wohnort und ihren Interessengebieten so nahe wie möglich ist. Die Maßnahmen wenden sich unmittelbar an Kinder und Jugendliche zwischen sechs und vierzehn Jahren. Sie sollen insbesondere ihr Interesse für die Wissenschaften wecken und ermöglichen, wissenschaftliche Berufe im Zusammenhang mit diesen Feldern auf der Ebene des südlichen Oberrheins zu entdecken.
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Theorie und Praxis im Tandem
Publié par Adipso le Sonntag 15 März 2026

Die Schüler(-innen) haben durch das Projekt TePraTa kulturelle und sprachliche Barrieren abgebaut und bei ihrer späteren Berufs- und Arbeitsplatzwahl offen für Angebote der gesamten Region sein.
Dieser Abbau erfordert die Anwendung der bereits auf deutscher Seite verwendeten TheoPrax-Methodik, die aus der Einführung deutsch-französischer Tandems aus technischen Schulen am Oberrhein für Projekte auf der Grundlage von gewerblichen Aufträgen nahe der Grenze besteht.
Bei der Bearbeitung der Projektthemen haben 30 bis 40 Schüler(-innen) gelernt, ein professionelles Angebot zu erstellen, das von der Partnerfirma offiziell beauftragt wurde. Sie wurden zudem in Teambildung, Kommunikation, Ideenfindung geschult.
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Berufsfelder mit Bedarf und grenzüberschreitende Arbeitskräfte
Publié par Adipso le Sonntag 15 März 2026

FÖRDERUNG VON BERUFSZWEIGEN MIT FACHKRÄFTEMANGEL VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN DURCH EINEN GRENZÜBERSCHREITENDEN ARBEITSMARKT
Das Projekt Fachkräfteallianz PAMINA hatte zum Ziel, ein genaues Bild vom lokalen Arbeitsmarkt mit seiner besonderen grenzüberschreitenden Dimension zu zeichnen. Vor diesem Hintergrund wurden mehrere auf das Gebiet des Eurodistrict PAMINA abgestimmte Maßnahmen umgesetzt, um die Integration der Arbeitssuchenden ab 45 Jahren zu verbessern, durch eine enge Zusammenarbeit mit den lokalen Unternehmen Lösungen für den Arbeitskräftemangel zu finden und die grenzüberschreitende berufliche Eingliederung in Bereiche mit guten Beschäftigungsaussichten zu verstärken, wie zum Beispiel im Gesundheits- und Sozialsektor.
Die Broschüre der Ergebnisse des Projekts hier unten herunterladen :
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