Amphibienfahrzeug: Verbesserung des grenzüberschreitende Katastrophenschutzes durch die gemeinsame Beschaffung und Nutzung eines amphibischen Fahrzeugs

In der Umsetzung

Amphibienfahrzeug: Verbesserung des grenzüberschreitende Katastrophenschutzes durch die gemeinsame Beschaffung und Nutzung eines amphibischen Fahrzeugs

Öffentliche Dienste, Zusammenarbeit der Verwaltungen

Das Projekt in Zahlen

177 983.46 € kofinanziert
Projektlaufzeit

Vom 01/02/2017 Bis zum 30/04/2020

Gesamtprojektkosten

286 639.10 €

förderfähige Projektkosten

286 639.10 €

Teilnehmenende Regionen

Elsass
Baden-Württemberg

Im Fall von Hochwasser, aber auch für klassische Einsätze im Gewässerbereich (z.B. Wasserverschmutzung, Suche nach vermissten Personen in Gewässern, Absicherung von nautischen Veranstaltungen, usw.) müssen Bevölkerungsschutzeinheiten über angepasste Einsatzmittel verfügen, damit eine Bergung, die Beseitigung der Wasserverschmutzung und die Sicherung des Umweltschutzes sowie nautischer Veranstaltungen erfolgen kann. Gleichzeitig ist die logistische Unterstützung der Einwohnern sowie der Einsatzkräfte zu gewährleisten.

Beiderseits der Grenze gibt schon mehrere Einsatzeinheiten mit Einsatzkräften und Einsatzmittel. Eine Bündelung von Fachwissen sowie die gemeinsame Nutzung von spezialisierten Einsatzmittel würde die grenzüberschreitende Einsatzfähigkeit im Hochwasserfall verbessern.

Um bei Hochwasserlagen in oder an Gewässern entsprechende Hilfe leisten zu können, fehlt bis jetzt ein amphibisches Fahrzeug sowie einen Koordinierungsmechanismus für dessen grenzüberschreitende spezifische Nutzung.
Damit werden zum ersten Mal grenzüberschreitend unterschiedlichste Strukturen und Organisationen zusammenarbeiten und für den Ernstfall praktische Lösungen erarbeiten und erproben. Es werden Einsatzpläne erarbeitet, die die Zusammenarbeit langfristig strukturieren und als Pilotbeispiel für den Katastrophenschutz in zahlreichen Grenzregionen dienen können.

Das THW übernimmt formell die Verantwortung der jederzeitigen Einsatzbereitschaft des Fahrzeugs (Stationierung, Wartung, Pflege). Diese Vorgehensweise ist in der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit des THW und der Protection Civile (Personal & Finanzen) begründet und gewährleistet eine durchgehende, grenzüberschreitende Einsatzfähigkeit der Amphibie im Einsatzgebiet (siehe Karte im Anhang). Die Projektpartner kooperieren eng bei der Entwicklung der Einsatz- und Alarmpläne und sind bei Anforderung gleichberechtigte Nutzer. Auf Anfrage wird das Fahrzeug auch für andere Einrichtungen verfügbar sein.

Projektpartner

Landkreis Germersheim   Projektträger

71 604 €

Technisches Hilfswerk Bund

40 000 €

Protection Civile Du Bas-Rhin

2 051.64 €

Département du Bas-Rhin

5 000 €

Technisches Hilfswerk Bund - Ortsverband Germersheim
Eurodistrict PAMINA

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