TriMaBone: 3D-Druck Materialien für resorbierbare Knochenimplantate

In der Umsetzung

TriMaBone: 3D-Druck Materialien für resorbierbare Knochenimplantate

Forschung, Innovation, Technologietransfer

Das Projekt in Zahlen

458 395.50 € kofinanziert
Projektlaufzeit

Vom 01/09/2019 Bis zum 31/08/2022

Gesamtprojektkosten

1 244 491 €

förderfähige Projektkosten

916 791 €

Teilnehmenende Regionen

Elsass
Weitere
Baden-Württemberg
Rheinland-Pfalz
Schweiz

TriMaBone: Trinationale Forschungsinitiative: 3D-Druck Materialien für resorbierbare Knochenimplantate

Der 3D-Druck ist aufgrund seiner individuellen, zeitnahen Herstellungsmöglichkeiten für die Herstellung personifizierter, passgenauer Implantate prädestiniert. Als Innovationshemmer erweist sich bislang, dass Druckerhersteller die freie Parametrisierung ihrer Maschinen nicht bzw. kaum zulassen. Die Entwicklung neuer Materialien wird daher erheblich behindert. Zum Durchbruch fehlt es an Materialvielfalt und Prozesskontrolle. Knochendefekte überkritischer Größe, z.B. nach Krebserkrankungen oder Traumata, stellen Chirurgen nach wie vor, vor große Herausforderungen, da gängige Ersatzmaterialien oft ineffizient sind und unzureichende Regenerationskapazität aufweisen.

TriMaBone begegnet diesen Herausforderungen durch die Entwicklung neuer Materialien sowie durch den Aufbau frei parametrisierbarer Verfahrenstechnik.
Konkret soll thermoplastisches und strahlenvernetzbares Chitosan für den 3D-Druck resorbierbarer, nicht-tragender Knochenimplantate entwickelt werden. Resorbierbare Implantate beschleunigen den Regenerationsprozess der Patienten, da ein operativer Eingriff zur Entfernung entfällt. Chitosan zeigt nicht nur bessere Biokompatibilität als gängige Bio-Polyester sondern fördert vielmehr den Heilungsprozess. Für den Thermoplastdruck werden Methoden mit geringer Markteinführungsschwelle zur Schmelzbeschichtung umgesetzt. Ferner wird ein Elekronenstrahl-Druckverfahren, das im Gegensatz zum Stereolithographiedruck auf gesundheitsbedenkliche Initiatoren verzichten kann, erprobt.

Projektpartner

Hochschule Furtwangen   Projektträger

81 586.50 €

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

111 733.90 €

Universität Koblenz-Landau

79 908.50 €

Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz

17 189.84 €

Université de Haute-Alsace

67 702.75 €

Région Grand Est

100 274.01 €

Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)

152 261.41 €

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