Kick-off Veranstaltung des Projekts MoVE

Kick-off Veranstaltung des Projekts MoVE

Publié par SchwoobAline le Samstag 14 März 2026

Projekte

Kick-off Veranstaltung des Projekts MoVE

Das Projekt MoVE (Master of Viticulture and Enology) origanisiert seine Auftaktveranstaltung in Anwesenheit von Frau Staatsministerin Daniela Schmitt, am

Montag, den 4. März, um 16:00 Uhr,
in Neustadt an der Weinstraße

 

Die Veranstaltung ist nur für geladene Gäste zugänglich.


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Trinationaler Masterstudiengang „Nachhaltige Unternehmensentwicklung“

Publié par Anne-Sophie Mayer le Samstag 14 März 2026

Trinationaler Masterstudiengang „Nachhaltige Unternehmensentwicklung“

Die digitale Transformation der KMU ist von zentraler Bedeutung für ihre strategische Autonomie und ihre wirtschaftliche und industrielle Entwicklung. In einem vom Kampf gegen den Klimawandel geprägten Kontext ist es jedoch notwendig, die digitalen Technologien auf ausgewogene Weise einführen und steuern zu können und sich dabei die Lösungen zunutze zu machen, die sie für die Energieeffizienz bieten. Dabei gilt es jedoch auch, einen übermäßigen Einsatz dieser Technologien zu vermeiden, der im Zuge der Entwicklung des Unternehmens zu einer starken Zunahme der Treibhausgasemissionen führen würde. Am Oberrhein haben die Unternehmen allerdings Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden, die sie bei ihrer Entwicklung unterstützen, und zwar insbesondere dann, wenn es darum geht, ökologische, digitale und internationale Kompetenzen zu kombinieren.

Der Lösungsvorschlag der drei Hochschulen, die Partner des Projekts sind, sieht vor, einen gemeinsamen Masterstudiengang einzurichten, mit dem es möglich sein wird, qualifizierte Studierende auszubilden, die in der Lage sind, die Wettbewerbsfähigkeit der KMU zu stärken und sie bei der Anpassung an die ökologischen und gesellschaftlichen Veränderungen sowie den nachhaltigen digitalen Wandel zu unterstützen.
Das erste Jahr des Projekts wird der Vorbereitung des Bildungsangebots gewidmet sein. Die Pilotphase des Studiengangs mit dem ersten Jahrgang von Studierenden wird im September 2024 beginnen.


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Deutsch-französischer berufsintegrierender Master Weinbau & Œnologie

Publié par Anne-Sophie Mayer le Samstag 14 März 2026

Deutsch-französischer berufsintegrierender Master Weinbau & Œnologie

Der Weinbau ist ein wichtiger wirtschaftlicher und kultureller Faktor am Oberrhein, der für alle Weinbauern der Region ähnliche klimatische Bedingungen aufweist. Angesichts der weltweiten Konkurrenz mangelt es dem Weinbau am Oberrhein an qualifizierten Arbeitskräften, was seine Wettbewerbsfähigkeit und seine Fähigkeit zur Anpassung an den Wandel gefährdet. Schließlich führt auch die Digitalisierung zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck.

Der deutsch-französische Masterstudiengang Weinbau & Önologie im dualen System (MoVE), den die Université de Haute Alsace mit ihrem Partner Weincampus Neustatdt einrichten möchte, zielt darauf ab, qualifizierte Studierende auszubilden, die langfristig die kleinen und mittleren Weinbaubetriebe beim digitalen und klimatischen Wandel begleiten können.

Das Studium wird in Deutschland in Neustadt und in Frankreich in Colmar stattfinden, wobei sich Berufsphasen bei Unternehmen und Studienphasen abwechseln werden. Im Rahmen des Projekts soll im ersten Projektjahr an der Ausgestaltung des Studiengangs gearbeitet werden, um sicherzustellen, dass der Studiengang in beiden Ländern anerkannt werden kann. Die ersten Studierenden werden ab dem Studienjahr 2024 aufgenommen und können von einem von den Projektpartnern aufgebauten Netzwerk von Unternehmen profitieren, die sie während ihres Studiums abwechselnd aufnehmen werden.

Nach Abschluss des Projekts wird die erste Absolventengruppe ihren Abschluss gemacht haben und in den Arbeitsmarkt integriert sein.


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Trinationale Technische Bildung

Publié par Anne-Sophie Mayer le Samstag 14 März 2026

Trinationale Technische Bildung

Projektziele

TRinTEd hat zum Ziel, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Studierenden am Oberrhein zu fördern, indem sie für die beruflichen Chancen in den Nachbarländern aktiv sensibilisiert werden und interkulturelle Kompetenzen praxisnah erwerben.

Das Projekt will die wahrgenommenen Barrieren zwischen den Ländern abbauen, damit die Studierenden diese Region als einen offenen, grenzfreien Raum erleben. Im Rahmen von Auslandsaufenthalten und praxisorientierten Schulungen in Bereichen wie Mechatronik, Künstlicher Intelligenz und nachhaltiger Entwicklung entwickeln die Studierenden in trinationalen Teams kreative Lösungen. Sie lernen die Strukturen von Unternehmen kennen, erfahren interkulturelles Management, die Arbeitskultur der Nachbarländer, den Kompetenztransfer sowie Fragen des geistigen Eigentums.

Am Projektende werden mehr als 400 Studierende praktische und interkulturelle Fähigkeiten erworben haben und besser darauf vorbereitet sein, berufliche Chancen in allen drei Ländern aktiv zu nutzen.

 

Zwischenstand

Zur Projekthalbzeit kann TRinTEd dank mehrerer Initiativen bereits beachtliche Fortschritte vorweisen. Dazu gehört unter anderem der Mechatronik-Wettbewerb, ein sechsmonatiges Leuchtturmprojekt, das regelmäßige Treffen und praxisnahe Workshops umfasst. Im Juni 2025 präsentierten die Studierenden ihre Projekte in Form von kurzen, dynamischen Pitches vor einer Jury aus Unternehmensvertretern im Europa-Park – einem inspirierenden Ort für Mechatronikbegeisterte.

Die Summer School „Die Brücke“ bietet den Studierenden die Chance, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig aktiv an Projekten zur nachhaltigen Entwicklung mitzuwirken. Parallel dazu entstehen bei den sogenannten „Kurzprojekten“ zahlreiche lebendige Kooperationen: Beispielsweise führten NQT, Apec und Arte Campus einen praxisnahen Workshop zu Stellensuche und den Besonderheiten grenzüberschreitender Personalbeschaffung durch.

 

Letzte Aktualisierung am 04.11.2025

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Grenzüberschreitende Schulen/Betriebe Tandem

Publié par Anne-Sophie Mayer le Samstag 14 März 2026

Grenzüberschreitende Schulen/Betriebe Tandem

Projektziele

OrienTEE bietet jungen Menschen am Oberrhein die Möglichkeit zur Berufsorientierung, indem sie die Berufswelt durch konkrete, grenzüberschreitende Kooperationsprojekte entdecken. Die Unkenntnis der Wirtschaftssektoren, der gefragten Kompetenzen und der zur Auswahl stehenden Berufe stellt nämlich in Frankreich, Deutschland und der Schweiz gleichermaßen nach wie vor ein Hindernis für eine fundierte Berufswahl dar.

OrienTEE verfolgt ein innovatives Konzept: Deutsch-französische oder französisch-schweizerische Schülertandems arbeiten ein Schuljahr lang unter realitätsnahen Bedingungen an konkreten Projekten, die für und mit einem Unternehmen durchgeführt werden.

Eine solche Maßnahme erleichtert den jungen Menschen die berufliche Eingliederung, indem sie ihnen hilft, die Erwartungen auf dem Arbeitsmarkt zu verstehen, Querschnittskompetenzen zu entwickeln (Projektmanagement, Kommunikation, Interkulturalität) und die Chancen eines grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes zu nutzen.

 

Zwischenstand

Nach zwei Jahren hat OrienTEE bereits 400 am Oberrhein lebenden Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 19 Jahren die Möglichkeit eröffnet, durch konkrete, in grenzüberschreitenden Zweierteams durchgeführte Projekte die Berufswelt kennenzulernen. Die Partnerschulen erhielten zunächst eine Schulung im Projektmanagement, woraufhin sie dann bei ihren Projekten unter Einbindung der lokalen Unternehmen begleitet wurden.

Am Ende jedes Schuljahres findet eine Abschlussveranstaltung statt, bei der die Tandems den Unternehmen und institutionellen Partnern des Projekts ihre Ergebnisse präsentieren.

Zu den Ergebnissen der Tandems gehören die angefertigten Holztrophäen für den Pamina Triathlon der Jahre 2024 und 2025 sowie die von der Welt der Kristallglasmanufaktur Lalique inspirierten Skizzen, die in Objekte verwandelt wurden (Erstellung von 3D-Modellen und anschließendes Ausschmelzen des Wachses).

Diese Projekte zeugen von der bildungspolitischen und grenzüberschreitenden Tragweite des Projekts OrienTEE.

Letzte Aktualisierung am 09.03.2026

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Abschlussveranstaltung FAVO

Publié par SchwoobAline le Samstag 14 März 2026

Projekte

Abschlussveranstaltung FAVO

Das Projekt FAVO, aus dem der gleichnamige Masterstudiengang hervorgegangen ist, veranstaltet seine Abschlussfeier am 13. Juli in Colmar.

Weitere Informationen werden in Kürze verfügbar sein.


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Regio Lab / Grenzüberschreitendes Ressourcenzentrum für Beschäftigung

Publié par SchwoobAline le Samstag 14 März 2026

Projekte

Regio Lab / Grenzüberschreitendes Ressourcenzentrum für Beschäftigung

Die Projekte Regio Lab und Grenzüberschreitendes Ressourcenzentrum für  Beschäftigung veranstalten am 16. Mai eine gemeinsame Auftaktveranstaltung im Kaleidoscoop in Straßburg. Die Gelegenheit, diesen Ort, der ebenfalls im Rahmen des Projekts KaleidosCOOP kofinanziert wurde, zu entdecken!

Die Veranstaltung wird in der Anwesenheit von Frau Anne Sander, Mitglied des Europäischen Parlaments und Regionalrätin der Région Grand Est, und von Frau Gabriela Mühlstädt-Grimm, Vizepräsidentin des Regierungspräsidium Karlsruhe.


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Für grenzüberschreitende Mobilität in der beruflichen (Aus-) Bildung und Berufsorientierung von jungen Menschen am Oberrhein

Publié par Anne-Sophie Mayer le Samstag 14 März 2026

Für grenzüberschreitende Mobilität in der beruflichen (Aus-) Bildung und Berufsorientierung von jungen Menschen am Oberrhein

Nach der langen Pandemie-Phase und angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen bedarf es am Oberrhein neuer Impulse für grenzüberschreitende Mobilität junger Menschen in der beruflichen Bildung und Ausbildung. Eine mehrdimensionale Initiative, die junge Menschen ermutigt, Berufserfahrungen auf der anderen Seite der Grenze zu wagen, ist notwendig, um mittelfristig den grenzüberschreitenden Charakter des Arbeitsmarktes zu stärken.

Materielle und psychologische Hindernisse beschränken junge Menschen in der beruflichen Bildung und Ausbildung bei dem Schritt, eine berufliche Erfahrung jenseits der Grenze zu wagen. Außerdem mangelt es in diesem Bereich an Gegenseitigkeit: Junge Menschen an berufsbildenden Schulen oder in der dualen Ausbildung auf der deutschen Seite des Oberrheins überqueren weniger leicht die Grenze, erhalten nicht die gleiche Förderung wie Jugendliche aus dem Elsass, und gemeinsame Projekte bleiben schwierig umzusetzen.

Aus Sicht des DFJW und seiner grenzüberschreitenden Partner trägt das Projekt „Regio Lab“ dazu bei, die Situation junger Menschen zu verbessern, indem es in den Bereichen Sensibilisierung, Vorbereitung, Begleitung und Wertschätzung von grenzüberschreitender Mobilität finanzielle, logistische und pädagogische Lösungen anbietet.

Aus diesem Grund wird eine Reihe von Angeboten ausgearbeitet:

  • Themen-Labs, um die betroffenen Akteure zu konkreten Fragestellungen der grenzüberschreitenden Mobilität zusammenzubringen;
  • Ein Netzwerk von Botschafter:innen des Regio Labs, die Workshops zur Sensibilisierung an Schulen halten werden ;
  • Ein umfassendes Angebot für den Besuch von Jobmessen: Gemeinschaftsstände über Chancen und Möglichkeiten, ins Nachbarland zu gehen, eine
  • interkulturelle Rallye als Handy-App, Austauschforen für Lehrkräfte und Unternehmen ;
  • Eine Fortbildungsreihe für Lehrkräft samt Ausarbeitung einer Vielzahl von Arbeitsmaterialien in verschiedenen Formaten;
  • Förderinstrumente für kurze Gruppen- und Einzelreisen, die das bestehende Angebot ergänzen;
  • ein Pilotprojekt / Schulversuch eines mehrjährigen grenzüberschreitenden Berufsorientierungsprogramms an berufsbildenden Schulen;
  • Veranstaltungen zur Vorstellung, Bewertung, Anpassung und Verstetigung der Angebote des Regio Labs.

Schließlich wird eine Evaluation der verschiedenen Angebote des Regio Labs durchgeführt und den Anlass zu einer internationalen Konferenz am Ende der Projektlaufzeit geben. Somit können Partner, Begünstigte und Fachleute (u.a. aus anderen Grenzregionen) gemeinsam Empfehlungen über Anpassungen, Verstetigung und Übertragung der Angebote des Regio Labs formulieren.

Nach Abschluss des Projekts werden etwa 40 Botschafter:innen die Schulung durchlaufen haben und bei 64 Workshops etwa 1600 Schüler:innen sensibilisiert haben. 120 Lehrkräfte werden an einen Fortbildungszyklus und 200 Personen außerdem an Austauschforen zwischen Schulen und Unternehmen teilgenommen haben. Ca. 2000 junge Menschen werden durch Stipendien oder Subventionen des DFJW gefördert worden sein, die im Rahmen des Regio Labs verwaltet werden.

Etwa 50 Arbeitsmaterialien werden entwickelt worden sein, darunter eine Handy-App und drei oder mehr Videos / Erklärfilme, und kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

4 deutsche und 4 französische Klassen werden den Schulversuch vollständig durchlaufen haben, und in diesem Rahmen werden 80 Praktika vermittelt, finanziert und begleitet worden sein. 246 grenzüberschreitende Auszubildende werden an mindestens einem interkulturellen Begleitseminar teilgenommen haben.

 


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Biodiversität und Klimaanpassung in Gärten und Grünflächen im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

Publié par Anne-Sophie Mayer le Samstag 14 März 2026

Biodiversität und Klimaanpassung in Gärten und Grünflächen im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

Projektziele

Im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen mobilisiert das Projekt „Gärten für die Artenvielfalt“ Einwohner, Schüler, Mandatsträger, Gemeindemitarbeitende sowie Fachleute für Grünflächenpflege für ein gemeinsames Ziel: die Förderung der lokalen Artenvielfalt. Das Projekt entwickelt einen partizipativen und pädagogischen Ansatz, der alle genannten Zielgruppen einbezieht.

Durch Sensibilisierungs-, Vermittlungs- und Schulungsmaßnahmen sollen sowohl in Privatgärten als auch im öffentlichen Raum Methoden und Vorgehensweisen gefördert werden, die die Tier- und Pflanzenwelt respektieren.

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Verhaltensweisen nachhaltig zu verändern, die Verbindungen zwischen den Bürgern beiderseits der Grenze zu stärken und zu einer gemeinsamen Kultur der Erhaltung der Artenvielfalt auf deutsch-französischer Ebene beizutragen.

 

Zwischenstand

Seit seinem Start wurde das Projekt „Gärten für die Artenvielfalt“ mit einer starken Dynamik vor Ort umgesetzt.

In den Schulen verwandeln die Schülerinnen und Schüler ihre Schulhöfe in Räume der biologischen Vielfalt, indem sie Gemüsegärten anlegen, Insektenhotels bauen und Regentonnen aufstellen. Ein Wettbewerb für nachhaltiges Gärtnern wurde ins Leben gerufen, um lokale Initiativen auszuzeichnen, die die Artenvielfalt in Gärten, auf Balkonen oder in öffentlichen Räumen fördern. Bei grenzüberschreitenden Fortbildungen kommen Mandatsträger, Techniker, Hobbygärtner und Profis zusammen, um umweltfreundliches Know-how zu vermitteln.

Besuche nachahmenswerter Gärten, praktische Workshops und wissenschaftliche Vorträge bieten die Gelegenheit, das Wissen zu vertiefen, den Austausch zwischen den Teilnehmenden zu fördern und das Thema Artenvielfalt nachhaltig in der täglichen Praxis zu verankern. Dem Projekt gelingt es, eine zunehmende Mobilisierung zu erreichen.

 

Letzte Aktualisierung am 04.11.2025

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600 Schülerinnen und Schüler aus dem Elsass absolvierten Praktika in insgesamt 400 deutschen Unternehmen

Publié par SchwoobAline le Samstag 14 März 2026

Projekte

600 Schülerinnen und Schüler aus dem Elsass absolvierten Praktika in insgesamt 400 deutschen Unternehmen

600 Schülerinnen und Schüler aus dem Elsass absolvierten Praktika in insgesamt 400 deutschen und Schweizer Unternehmen: So lautet die Bilanz des Projekts Eurostage 2020, die auf dem Abschlusstreffen am 14. September 2020 vorgestellt wurde. Ein großer Erfolg für den Verein ELTERN Alsace, der nun daran arbeitet, dieses Angebot dauerhaft einzurichten.

Rückblick auf die Ziele von Eurostage 2020

Während die Unternehmen in Deutschland Schwierigkeiten haben, Stellen zu besetzen, sehen sich die jungen Menschen in Frankreich damit konfrontiert, immer weniger berufliche Perspektiven zu haben. Was liegt also für die jungen Menschen in Frankreich näher, als in Deutschland eine Beschäftigung zu suchen? So würden beide Seiten profitieren! Dazu ist es allerdings notwendig, die kulturellen Hindernisse überwinden zu wollen (bzw. zu können). Genau an diesem Punkt tritt Eurostage 2020 auf den Plan: Die Schülerinnen und Schüler der bilingualen 9. Klassen erhalten die Möglichkeit, ein Schnupperpraktikum in einem deutschen Unternehmen zu absolvieren, wobei sowohl die Reisekosten als auch die Kosten für die Unterbringung vor Ort übernommen werden. Diese Kostenübernahme gewährleistet vor allem einen gleichberechtigten Zugang zu diesem Angebot für alle interessierten Schülerinnen und Schüler.

Ganz in diesem Sinne ist der Verein ELTERN Alsace zunächst im Rahmen verschiedener Messen auf die Unternehmen zugegangen. Nach einer Präsentation des Projekts wurden die interessierten Unternehmen in eine Datenbank aufgenommen. Anschließend wurden diese Unternehmen nach Wirtschaftssektoren gruppiert, sodass den künftigen Praktikantinnen und Praktikanten Angebote entsprechend ihren beruflichen Vorstellungen gemacht werden konnten. Geholfen bei der Praktikumssuche haben auch die für die jeweiligen Klassen zuständigen Lehrkräfte, die ebenfalls einen Beitrag zum Aufbau der besagten Datenbank geleistet haben.

„Das Projekt passt perfekt zur aktuellen wirtschaftlichen Situation in der Oberrheinregion und ermöglicht es, wieder für Dynamik auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt zu sorgen. Die Schülerinnen und Schüler entdecken die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in Deutschland und der Schweiz und nutzen aktiv die Vorteile ihres bilingualen Bildungsgangs. Die Unternehmen ihrerseits haben die Gelegenheit, für ihr Ausbildungsangebot zu werben und bei den jungen Menschen aus dem Elsass berufliche Ambitionen zu wecken.“

Eine positive Bilanz, die jedoch durch die Pandemie beeinträchtigt wurde

Nachdem die Teilnehmerzahlen zwei Jahre lang exponentiell zugenommen hatten, änderte sich die Gesamtsituation natürlich durch die Pandemie, die zu einer erheblichen Verlangsamung der Fortschritte geführt hat. Zahlreiche Praktika wurden abgesagt, und die Schulen zeigten sich im Hinblick auf die Organisation neuer Auslandsaufenthalte im Schuljahr 2020/2021 zurückhaltender.

Dieser Verlust an Dynamik am Ende des Projekts änderte jedoch nichts daran, dass die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler begeistert aus Deutschland zurückkehrte! Dabei betonten sie vor allem, dass sie die Möglichkeit hatten, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und wirklich in die Arbeitswelt einzutauchen. Ein Schüler hat sogar direkt nach seinem Praktikum einen Ausbildungsvertrag unterschrieben!

Ein Angebot, das unbedingt dauerhaft eingerichtet werden sollte

Die Kofinanzierung durch das Interreg-Programm hat es dem Verein ELTERN Alsace ermöglicht, seine Organisationsstruktur zu festigen und sich mit leistungsstarken Instrumenten auszustatten. Inzwischen sind mehr als 800 deutsche und Schweizer Unternehmen bereit, regelmäßig junge Praktikantinnen und Praktikanten aus Frankreich aufzunehmen. Die anderen Partner des Projekts haben ihre Bereitschaft signalisiert, ihre Unterstützung fortzusetzen, damit auf jeden Fall die Organisation von Auslandsaufenthalten weiterhin möglich ist. Denn „die Zielgruppe wird es immer geben: Jedes Jahr gibt es neue Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse, die ein Berufspraktikum absolvieren müssen“, betont der Präsident des Vereins ELTERN Alsace, Claude Froehlicher.

Auf der abschließenden Sitzung des Projekts wurden auch zahlreiche Ideen zum Ausbau des Angebots erörtert: die Möglichkeit eröffnen, Praktika über die Oberrheinregion hinaus in ganz Deutschland zu absolvieren; Kontakt zu den Lycées professionnels (Berufsschulen) oder den Lycées mit einem AbiBac-Zweig aufnehmen etc. Die Vielzahl dieser Anregungen lässt eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den Bildungsakteuren und den Akteuren des Arbeitsmarktes dies- und jenseits des Rheins erwarten!


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