Umweltwirkung des Programms Interreg Oberrhein 2021-2027: Ihre Meinung ist gefragt!
Umweltwirkung des Programms Interreg Oberrhein 2021-2027: Ihre Meinung ist gefragt!
Publié par SchwoobAline le Freitag 6 März 2026
Programm
Bringen Sie sich ein in die öffentliche Beteiligung zur Strategischen Umweltprüfung für das zukünftige Operationelle Programm Interreg VI Oberrhein 2021-2027!
Die Région Grand Est als Verwaltungsbehörde des Programms ermittelt im Rahmen einer strategischen Umweltprüfung dessen zu erwartende Auswirkungen auf die Umwelt. Mit der Erstellung des Umweltberichts hat die Région Grand Est einen externen Dienstleister beauftragt.
Ab dem 10. März 2021 macht die Région Grand Est diesen Bericht zum Gegenstand eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens. Dazu stehen Ihnen unter diesem Link die entsprechenden Unterlagen zum Herunterladen zur Verfügung. Ihre Anmerkungen dazu können Sie uns bis spätestens 11. April 2021 unter der folgenden E-Mail-Adresse zukommen zu lassen:
Haben Sie herzlichen Dank für Ihre Beteiligung an dem Verfahren und Ihr Interesse am künftigen Programm Interreg VI Oberrhein 2021-2027!
Die öffentliche Beteiligung ist nun abgeschlossen. Vielen Dank an die Teilnehmer.
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Auf geht’s 2021: ein volles Programm
Publié par Anne-Sophie Mayer le Freitag 6 März 2026
Programm
2020 war ein außergewöhnliches Jahr. Das Team der Programmverwaltung Interreg Oberrhein steht in den Startlöchern für ein ebenso ereignisreiches und vielfältiges Jahr 2021. Während die Projekte der Programmperiode 2014-2020 auch in diesem Jahr noch zahlreiche Ergebnisse erwarten lassen, nehmen die Fördermöglichkeiten in der kommenden Programmperiode 2021-2027 immer deutlicher Gestalt an.
Auch nach dreißig Jahren unterstützt Interreg Oberrhein damit weiterhin die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hilft mit, die Kooperation für die Bürgerinnen und Bürger der Region sicht- und erlebbar zu machen.
Sind Sie bereit für weitere grenzüberschreitende Abenteuer mit Interreg Oberrhein?
Auf dem Weg zur neuen Generation von Interreg Oberrhein: 2021-2027
Die sechste Programmperiode wird ihren Fokus auf ein grüneres, sozialeres, intelligenteres und bürgernäheres Europa legen. Bereits im Herbst 2018 begannen die Vorbereitungen für den neuen Förderungszeitraum. Dazu hat das Team der Programmverwaltung zusammen mit den europäischen, nationalen und lokalen Einrichtungen und Akteuren einen Strategieentwurf 2021-2027 erarbeitet, als Kernstück des sog. Operationellen Programms. Die Arbeiten daran werden in den kommenden Monaten abgeschlossen.
Mit dem Beginn der neuen Förderperiode sind natürlich viele Fragen verbunden: Wie umfangreich ist der Finanzrahmen für 2021-2027? Welche Projekte können gefördert werden und ab wann? Wie sehen die konkreten Förderbedingungen aus? Nach und nach werden wir in einer eigens hierfür eingerichteten Rubrik unserer Homepage Antworten auf diese und viele andere Fragen liefern.
Zeit für weitere Ergebnisse
Dabei nicht zu vergessen: In diesem Jahr kommen auch rund zwei Drittel der im Rahmen des laufenden Programms geförderten Projekte zum Abschluss. Sie liefern weitere Beispiele für Innovationen, neue Dienstleistungen für die Bevölkerung oder Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung oder für den Erhalt und den Schutz des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes. Ein weiterer Schwerpunkt: die im Oberrhein ganz besonders wichtigen neuen Angebote im Bereich der grenzüberschreitenden Mobilität. Noch bis 2023 laufen weitere spannende Projekte.
Dank unsere regelmäßig aktualisierten Online-News sowie der Projektdatenbank bleiben Sie auf dem Laufenden, wie die Unterstützung der Zusammenarbeit am Oberrhein durch die Europäischen Union die grenzüberschreitende Region nachhaltig positiv verändert.
Bindung aller Mittel aus dem Förderzeitraum 2014-2020
Mit den Beschlüssen der Sitzung des Begleitausschusses vom 19. Januar 2021 sind nun mehr als 100% der für den Oberrhein bereitgestellten europäischen Fördermittel für den Zeitraum 2014-2020 vergeben. In den nächsten Wochen werden die letzten Projekte der Förderperiode Interreg V verabschiedet, die dann bis spätestens 2023 umgesetzt werden.
Eine Antragsstellung in dieser Förderperiode ist damit nicht mehr möglich. Sie haben trotzdem eine Projektidee? Dann melden Sie sich gerne! Füllen Sie dazu diese Formular aus und senden es an damit Ihre Projektidee aufgenommen werden kann und wir Sie bei der weiteren Entwicklung Ihres Projekts bestmöglich begleiten können.
Das Team der Programmverwaltung Interreg Oberrhein wünscht Ihnen alle einen guten Start ins neue Jahr!
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Neue europäische Projekte für die grenzübergreifende Oberrheinregion
Publié par SchwoobAline le Freitag 6 März 2026
Projekte Programm
Die Europäische Union fördert neun neue grenzüberschreitende Projekte am Oberrhein mit insgesamt 10 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Entscheidung über die Bereitstellung der Mittel fiel am 19. Januar 2021 in der Sitzung des Begleitausschusses des Programms Interreg Oberrhein. Im Rahmen des Programms Interreg Oberrhein sind damit mehr als 100 % des 102-Millionen-Euro-Budgets für 2014-2020 vergeben. Die Vielfalt dieser neun neuen Projekte spiegelt die vielen Bereiche wider, die das Programm seit 30 Jahren unterstützt!
Die neue Projekte :
- Innovative klinische Studien, eine wissenschaftliche Kooperation auf höchstem Niveau mit dem Proket Resc/kUE
- Erhaltung einer emblematischen Tierart des Oberrheingebiets: der Feldhamster, mit dem Projekt CRICETUS
- Zusammenarbeit mit den Territorien für mehr grenzüberschreitende Mobilität, mit den Projekten Coradia, THNS COLMAR-BREISACH und Chalampé / Neuenburg à Vélo #2
- Unterstützung der Landwirte am Oberrhein bei der Anpassung an den Klimawandel mit dem Projekt KLIMACO
- Vernetzung von Unternehmen für einen Wirtschaftsaufschwung nach der Corona-Krise mit dem Projekt Business Sourcing
- Förderung des Oberrheins und der Großregion als führender Filmstandort mit dem Projekt CinEuro
- Stärkung der Bürgerversammlungen in der Region Freiburg – Mitte und Südelsass, mit dem Projekt „Alle Akteure mit dem Eurodistrikt Region Freiburg Mittel-und Südelsass„
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Neue Fassung des Programmhandbuchs
Publié par SchwoobAline le Freitag 6 März 2026
Programm
Zum 19.01.2021 wurde das Programmhandbuch aktualisiert. Die neue Fassung steht ab sofort in der Rubrik „Programmhandbuch“ in beiden Sprachen zum Download bereit.
Eine Übersicht zu den Änderungen des Handbuchs steht Ihnenzur Verfügung:
Synthèse Modifications Manuel – Überblick Änderungen Handbuch
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Was ist Interreg ? Petra und Nicolas erzählen Ihnen alles !
Publié par SchwoobAline le Freitag 6 März 2026
Programm
Wir freuen uns, Ihnen Petra und Nicolas vorzustellen, die Ihnen alles über das Interreg-Programm erzählen!
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens von Interreg wurde ein Video erstellt, in welchem die Entstehung des Programms sowie seine heutige Funktionsweise erklärt werden. Auch wird mithilfe des Videos der Umfang und das Ausmaß des Programms am Oberrhein in den letzten 30 deutlich gemacht.
Sie interessieren sich für das Interreg-Oberrhein-Programm? Erkunden Sie unsere Website für weitere Informationen, oder kontaktieren Sie uns direkt!
Darüber hinaus können Sie in einer eigenen Rubrik auf unserer Homepage einen detaillierten Einblick in die Arbeit und die Erfolge des Programms am Oberrhein in den letzten 30 Jahren erhalten.
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Änderung der Adresse für SYNERGIE-CTE
Publié par SchwoobAline le Freitag 6 März 2026
Programm
Nach einem einwöchigen Betriebsstillstand der Plattform, der die Durchführung eines größeren technischen Eingriffs ermöglichte, ist SYNERGIE-CTE wieder unter einer neuen Adresse erreichbar: https://cte.synergie-europe.fr/.
Wir laden die Benutzer ein, sich mit ihrer gewohnten Nutzerkennung mit der neuen Adresse von SYNERGIE-CTE zu verbinden und diese für ihre nächsten Verbindungen im Speicher zu behalten.
Alle Interreg-Oberrhein-Projektträger werden per E-Mail über diese Adressänderung informiert. Zusätzlich wurde unter der alten Adresse ein Hinweisbildschirm für alle Benutzer von SYNERGIE-CTE eingerichtet.
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Bildung und Zweisprachigkeit
Publié par Anne-Sophie Mayer le Freitag 6 März 2026
Projekte Programm
Bis heute hat Interreg am Oberrhein zahlreiche Projekte unterstützt, um das gegenseitige Kennenlernen zu fördern und die Zweisprachigkeit von klein auf zu unterstützen – wichtige Voraussetzungen dafür, das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer grenzüberschreitenden zu entwickeln. Deshalb blicken wir an dieser Stelle auf einige der symbolträchtigsten Ergebnissen von Interreg in diesem Bereich zurück.
Das grenzüberschreitende Schulbuch „Leben am Oberrhein“: Ein grundlegendes Projekt

Das Oberrhein-Lehrbuch wurde auf Initiative der Oberrheinkonferenz und mit Unterstützung von Interreg II ins Leben geufen. Es enthält unter anderem Kapitel zu Natur und Umwelt, Geschichte, dem Arbeitsleben, Wohnen, Freizeitaktivitäten und Bräuchen in den drei Staaten am Oberrhein. Einige Passagen sind in deutscher, andere in französischer Sprache verfasst, so dass die Zweisprachigkeit über die Übermittlung der Inhalte hinaus gefördert wird.
Eine aktualisierte und angereicherte digitale Version des 1999 veröffentlichten zweisprachigen Ordners ist auch heute noch online verfügbar. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer finden dort interaktive Präsentationen, Arbeitsblätter zum Ausdrucken und viele weitere Materialien.
Die Sprache des Nachbarn außerhalb der Schule entdecken
Die im Rahmen des Projekts „Eine Natur, zwei Sprachen, ein Netzwerk“ (Interreg IV, 2010-2013) entstandene Materialsammlung „Grenzüberschreitend die Natur und Umwelt entdecken“ sammelt Ideen für Umweltprojekte, den Spracherwerb und interkulturelles Lernen. Sie wird in Form einer Mappe mit praktischen Informationsblättern präsentiert und schlägt zahlreiche Aktivitäten vor, die im Rahmen des grenzüberschreitenden Schulaustauschs durchgeführt werden können.
Diese Themenblätter, die sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 7 bis 11 Jahren richten, können auch unter www.1natur2sprachen1netzwerk.eu heruntergeladen werden.
Ein weiteres Leuchtturmprojekt aus der Interreg-IV-Förderperiode ist das trinationale Schülerforschungszentrum „Phaenovum“. Es bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 19 Jahren die Möglichkeit, ihre Kreativität zu entfalten und selbstständig und interdisziplinär zu forschen und grenzüberschreitende Kontakte zu knüpfen. Der so entstandene Austausch fördert unter anderem die Zweisprachigkeit und die Entwicklung interkultureller Kommunikationsfähigkeiten.
Wenn Sprachenlernen Spaß macht… sogar digital!
Die Jahre ab 2010 markieren mit der Einführung innovativer Technologien und neuer digitaler Verfahren einen Wendepunkt in der Geschichte der Projekte mit Bezug zum Spracherwerb. Zweisprachigkeit wird nun zunehmend auch spielerisch erworben. Während sich das Projekt zur Entwicklung eines virtuellen Immersionsspiels „Eveil 3D“ (Interreg IV, 2013) eher an Hochschulstudenten richtet, entstehen daneben auch innovative Projekte für jüngere Lernende.
Das Online-Lernspiel „Der Weltenbummler“ ist seit 2017 verfügbar. Es richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der Grundschule, ist aber auch für andere Zielgruppen über www.mein-weltenbummler.eu frei zugänglich.
In diesem Spiel begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine Reise durch die vier Eurodistrikte am Oberrhein, wo verschiedene Rätsel auf sie warten, die sie in der Sprache des Nachbarn oder in ihrer eigenen Sprache lösen müssen, wenn sie sich noch nicht wohl genug fühlen. Dabei erfahren sie mehr über die Reichtümer der trinationalen Oberrheinregion.

Die im Jahr 2020 eingeführte Anwendung Avenkraft – hervorgegangen aus dem Projekt „Rheingold“ – ist eine mobile App, die 13- bis 15-Jährigen eine aufregende virtuelle Odyssee entlang des Rheins voller Herausforderungen und Gefahren bietet, auf der sie 25 trinationale Prominente treffen. Ziel am Ende des Spiels ist es, durch mündliche Dialoge mehr als 400 deutsche und französische Wörter aus dem Alltag in ihrem Wortschatz zu zählen.
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Öffentliche Beteiligung Interreg VI: Feedback
Publié par Anne-Sophie Mayer le Freitag 6 März 2026
Programm
Zunächst: Danke schön!
Trotz der besonderen derzeitigen Umstände haben an den vier Terminen insgesamt weit über 100 Personen an einer der vier Veranstaltungen im Rahmen der zweiten Runde der öffentlichen Beteiligung zur Interventionslogik des künftigen Programms Interreg VI Oberrhein, die am 3., 4. und. 5. November 2020 stattgefunden haben, teilgenommen.
Die Interventionslogik nennt die Ziele, die aus dem Katalog der EU für den Oberrhein ausgewählt werden und beschreibt die Maßnahmen, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen.
Was nun?
Die zahlreichen Fragen, Diskussionen und Beiträge werden uns bei der Ausarbeitung der nächsten Fassung der Interventionslogik eine wertvolle Hilfe sein. Die Interventionslogik bildet das strategische Kernstück des künftigen Operationellen Programms Interreg VI Oberrhein 2021-2027.
Bleiben Sie auf dem Laufenden und besuchen Sie unsere Rubrik 2021-2027: Interreg VI! In den kommenden Monaten werden die Inhalte zum kommenden Programm regelmäßig mit Informationen zur kommenden Förderperiode aktualisiert.
Haben Sie schon eine konkrete Idee für Interreg VI?
Senden Sie das ausgefüllte Formular bitte per E-Mail an . Ihre Projektidee wird aufgenommen, damit wir zur gegebenen Zeit auf Sie zurückkommen können!
Sollten Sie das schon getan haben und sollte sich Ihre Projektidee seither weiterentwickelt haben, senden Sie uns gerne ein aktualisiertes Formular zu. Das können Sie im Formular mit einem Kreuz im Kästchen „Aktualisierte Version eines bereits eingereichten Formulars“ kenntlich machen.
Hier geht es zum Formular zur Mitteilung Ihrer Projektidee für Interreg VI
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Trotz Ausgangsbeschränkungen für Sie da!
Publié par Anne-Sophie Mayer le Freitag 6 März 2026
Projekte Programm
Ab dem 30. Oktober und bis mindestens 1. Dezember gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Programmverwaltung ihrer Tätigkeit ausschließlich in Form von Telearbeit nach. Dank der bereits im Frühjahr gemachten Erfahrungen wird sich diese Maßnahme nur unmerklich auf die Arbeit der Programmverwaltung auswirken. Gleiches gilt für die Arbeit der Programmgremien.
Sie wollen uns kontaktieren? Dann am besten per E-Mail
Wenn Sie im genannten Zeitraum Kontakt mit Ihrer gewohnten Ansprechpartnerin oder Ihrem gewohnten Ansprechpartner bei der Programmverwaltung aufnehmen wollen, dann am besten per E-Mail: Nennen Sie kurz Ihr Anliegen und wann Sie erreichbar sind sowie Ihre Telefonnummer und welches Videokonferenztool Ihnen ggf. zur Verfügung steht bzw. welches Videokonferenztool Sie aus technischen Gründen möglicherweise nicht nutzen können.
Halten Sie uns auf dem Laufenden!
Sie haben Schwierigkeiten bei der Umsetzung Ihres Projektes, oder Ihr Projekt muss an die neuen Gegebenheiten in Verbindung mit der Covid-19-Pandemie angepasst werden? Dann halten Sie uns bitte auf dem Laufenden, damit wir Sie so gut als möglich beraten können.
Hier können Sie den Anhang zum Handbuch im Hinblick auf die Covid-19-Pandemie herunterladen
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Das Zentrum für europäischen Verbaucherschutz e.V.
Publié par SchwoobAline le Freitag 6 März 2026
Projekte Programm
Ein Verbraucherzentrum für zwei Länder
Was muss beachtet werden, wenn ich als französische.r StaatsbürgerIn in Deutschland zum Arzt gehen möchte? Was tun, wenn am im Nachbarland gekauften Gebrauchtwagen Mängel auftreten? Worauf muss beim Online Einkauf bei deutschen Anbietern geachtet werden?
Mit solchen und ähnlichen Fragen können sich VerbraucherInnen an das CEC-ZEV, dem Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz wenden. Der deutsch-französische Verein berät, informiert und unterstützt VerbraucherInnen beider Seiten des Rheins in ihren rechtlichen Fragen. Das ZEV wurde mit Einführung des Europäischen Binnenmarktes im Jahre 1993 gegründet.
Das CEC-ZEV steht beratend zur Seite und unterstützt BürgerInnen aus beiden Ländern bei grenzüberschreitenden deutsch-französischen Streitigkeiten oder aber mit Unternehmen in einem anderen EU-Land, Norwegen und Island. Auch bei Bedarf für außergerichtliche Beilegung im Falle grenzüberschreitender Rechtsstreitigkeiten bietet das ZEV kostenlos seine Dienste an. Spezialisiert ist das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz jedoch auf deutsch-französische Verbraucherfragen. Für rechtliche Fragen, die nicht deutsch-französischer Natur sind, sind jeweils das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland oder Frankreich Ansprechpartner. Praktisch, dass diese ebenfalls in Kehl sitzen. Diese beiden nationalen europäischen Verbraucherzentren bilden eine gemeinsame binationale Struktur. Sie gehören dem europaweiten Netzwerk der Europäischen Verbraucherzentren ECC-Net an, wo sie von 30 in ganz Europa verteilten Zentren das einzig binationale bilden.
Das ZEV in der Rolle des Vermittlers und Verteidigers der Verbraucherrechte
Das ZEV stellt den VerbraucherInnen umfangreiche Informationen über Kauf- und Konsumverhalten im Nachbarland zur Verfügung. Vom Einkaufen, Reisen und Wohnen, über Informationsmaterialien über Autofahren, Versicherungen und Studium bis hin zu Verbrauchertipps zu Gesundheit, Alltag oder Dienstleistungen. Zu allen vorstellbaren Themenbereichen lassen sich auf dem Internetauftritt des ZEVs reichlich Informationen finden.
Spezifische Anfragen können aber auch bei der Beratung vor Ort in Kehl gestellt werden. Für spezifische grenzüberschreitende deutsch-französische Fragen stellt das ZEV einen eigens darauf ausgelegten Leitfaden zur Verfügung. Darüber hinaus veröffentlicht das ZEV regelmäßig Broschüren, Ratgeber und Ergebnisse eigens durchgeführter Studien zu grenzüberschreitenden und teils auch europäischen Verbraucherthemen.
Heute sitzen im Kehl nicht nur das CEC-ZEV, das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland und Frankreich, sondern auch die eCommerce Verbindungsstelle Deutschland, der Online-Schlichter, die deutsche Kontaktstelle für die Europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung (ODR) und die nationale Kontaktstelle zur Dienstleistungsrichtlinien (Portal21) unter einem Dach. So hat sich über die Jahre hinweg das Angebot des ZEV für seine deutschen und französischen VerbraucherInnen erheblich erweitert. Die Dienstleistungen aller Einrichtungen sind kostenlos.
Für mehr Verbraucherschutz am Oberrhein
Mit Sitz im Kehl befindet sich das ZEV im Herzen Europas und des Oberrheins. Gerade die unmittelbare Nähe zu Frankreich macht, dass das ZEV lokal stark verankert ist und sich auf deutsch-französische Angelegenheiten und Problematiken in der Grenzregion spezialisiert hat.
So hat das ZEV bereits mehrere deutsch-französische Projekte ins Leben gerufen, um den VerbaucherInnen ihr grenzüberschreitendes Zusammenleben und ihre Mobilität zu erleichtern. Das Programm Interreg am Oberrhein hat hierbei z.B. finanziell zu den Projekten IT2Rhine und Verbraucherschutz macht Schule beigetragen. IT2Rhine 2020 E-Commerce hat zur Sensibilisierung der KäuferInnen, Online-Händler und ICT-Anbietern für grenzüberschreitenden E-Commerce beigetragen und hatte zum Ziel, diesen in der Oberrhein-Region zu stärken. Das zweite Projekt brachte Verbraucherschutz in die Klassen von rund 13 000 SchülerInnen und machte
sie auf ihre Rechte als VerbraucherInnen in Deutschland und Frankreich aufmerksam.
Ein weiteres Projekt ist Redress 17, eine deutsch-französisch-polnische Initiative der Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. zur „Vollstreckung von Urteilen im Rahmen von grenzüberschreitenden Verbraucherstreitigkeiten“ insbesondere in Grenzregionen. Seit 2019 setzt sich das ZEV im Rahmen seines Projektes Leben mit Behinderung in der Grenzregion für eine grenzüberschreitende Anerkennung des Schwerbehindertenausweises ein.
Darüber hinaus arbeitet das EZV auch mit anderen Interreg geförderten Strukturen, wie den Infobest-Stellen zusammen, um Erfahrungen und Fachwissen auszutauschen und sich in ihren Kompetenzen gegenseitig zu ergänzen.
Hier geht es zum Infoflyer über das CEC-ZEV
Videopräsentation des ZEV:
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